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Das Ende der Geduld: Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter von Kirsten HeisigTaschenbuch von Verlag HerderPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 13,63 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3451302047, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 1 |
4 Kundenrezensionen:Es braucht mehr! 4 von 5 PunktenEin hochinteressantes Werk, das so manchem allzu liberalen Geist bitter aufstoßen und Personen die dem Medienglamauk hörig sind Angst machen dürfte. Durchweg belegte Daten, Statistiken und vor allem sehr viel selbst erlebte Beiträge fügen die Thematik der Kriminalität der Jugend glaubhaft zu einem nachvollziehbaren Ganzen zusammen. Die Folgerungen und Forderungen, zum Teil nicht politisch (aber) korrekt, der Autorin passen in das gesamt Bild hinein. Bücher wie dieses sollten meiner Meinung nach öfter, in stärkerer Auflage und mit mehr Rückhalt in den Medien, erscheinen. Auch auf die Gefahr hin, dass ein oder zwei Absätze nicht politisch korrekt oder mainstream scheinen. Alles in allem ein Schriftwerk, dass sich nicht nur Kollegen von Frau Heisig, sondern gerade unsere Volksvertreter zu Gemüte führen sollten. Für jeden anderen, der dieses Werk zu lesen bekommt, ein absolutes, wenn auch teilweise trockenes, muss. Plädoyer für eine längst (!) überfällige Sichtweise der beklemmenden Realität 5 von 5 PunktenDa bereits in vielen der vorangegegangen Rezensionen enthalten, möchte ich hier auf eine spezifische Beschäftigung mit den von Heisig ungeschönt präsentierten Fakten verzichten. Jene Fakten jedoch sind - und das ist gleichermaßen das Fazit, das sich nach Lektüre des Buches geradezu aufdrängt - so überwältigend, dass es kaum noch nachvollziehbar erscheint, weshalb unsere edlen Verfechter der political correctness diese alarmierenden Zahlen von parasitär Agierenden, die uns allen schaden, bisher verschweigen bzw. schönreden konnten. Es ist, um mit unser aller Kanzlerin zu sprechen, nämlich "nicht hilfreich", stets gebetsmühlenartig gelungene Integrationsbeispiele zu präsentieren, um auf diese Weise die üble, dunkle Kehrseite all derer, die sich allen kostenintensiven Bemühungen gegenüber resistent zeigen, totzuschweigen, schönzureden, wegzudiskutieren. Heisig ist nicht Sarrazin, der ebenfalls wichtige Fakten präsentiert, aufgrund seiner - noch - exponierten Stellung inkl. seiner partiellen Ungeschicklichkeiten nicht Volkes, wohl aber den Zorn der Machthabenden auf sich zieht. Während Letzterer Fakten mit Meinung verquickt und sich logischerweise dadurch besonders angreifbar macht, lässt Heisig Tatsachen sprechen, verstrickt sich nicht in Gedankengänge, die von Böswilligen als "rassistisch" gebrandmarkt werden könnten, vertraut auf die soziale Sprengkraft ihrer dokumentierten Erfahrungen und auf die Kraft ihrer Zahlen. Sie liefert ein mutiges, ein ungemein wichtiges Buch, an dem keiner vorbeikommt und das Veränderungen geradezu erzwingt. Und: Sie liefert eine Fülle an ebenso durchdachten wie pragmatischen Lösungsvorschlägen. Sozialromantik können wir uns in diesem Land nicht mehr leisten und niemand, der sich auf solche Weise äußert, darf künftig mit bequemen, mit üblichen, aber unzutreffenden Etikettierungen ins Abseits gestellt werden. Selbst die Kanzlerin äußert nun, dass die überproportionale Gewaltbereitschaft bestimmter Gruppen nicht länger tabuisiert werden dürfe - ohne Frau Heisig, ohne Herrn Sarrazin hätten wir Derartiges gewiss nie aus ihrem Munde vernehmen dürfen. Die Veröffentlichungen beider Autoren, die Ross und Reiter mutig benennen, hat den Druck auf die Politik massiv erhöht und weiteres Schönreden vereitelt. Und genau darin besteht deren großes Verdienst! "Das Ende der Geduld" ist nicht nur Titel des Buches. Das Ende der Geduld beginnt sich nun auch bei der Mehrheit der Bevölkerung abzuzeichnen, die nichts gegen integrationsbereite Migranten hat, wohl aber gegen diejenigen, die sich sämtlichen Bemühungen gegenüber widersetzen, brachiale Gewalt ausüben und unsere Gesetze schamlos missbrauchen. Buchbewertung 4 von 5 PunktenDieses Buch gibt einen guten Einblick in die Realität einer bundesdeutschen Großstadt und ihren Problemen. Frau Heisig erzählt von Gründen der Gewalt von jugendlichen Migranten. Sie schildert die Probleme sachlich, erwähnt aber auch deutlich, dass die "Problemmigranten" nicht so zahlreich sind, wie es vielleicht manche Menschen gerne hätten. Sie lässt auch nicht unerwähnt, dass es auch viele brutalste Gewalttäter ohne Migrationshintergrund gibt. Sie lässt ihre Berwertungen über Hilfsangebote und die Lösungsansätze von Organisationen in Deutschland und anderer europäischer Großstädte in ihr Buch einfliesen. Insgesamt gesehen eine sehr deprimierende Momentaufnahme, speziell aus Neukölln, einem Stadtteil Berlins. Deutschland wach auf! 5 von 5 PunktenDieses Buch sollte jeder (sinnverstehend!) gelesen haben, der sich politisch zu Aspekten wie Jugendkriminalität, Migration, Integration äußern möchte oder sogar politisch aktiv ist. Bewohner eines Flächenbundeslandes (wie auch ich) leben geradezu in einer problemfreien Idylle verglichen mit Großstadtbezirken wie Neukölln. Frau Heisig ist zwar keine begnadete Schreiberin, streckenweise liest sich das Buch etwas spröde, aber es werden knallhart aus ihrer langjährigen Praxis an der juristischen Front Fakten dargestellt, die vielen Multikulti-Fans und "Bildung für alle"-Rufern überhaupt nicht in ihr Weltbild passen, die deshalb Andersdenkende schnell in eine "rassistische" oder eine "elitäre" Ecke stecken. Aber egal ob es um kriminelle Kinder im Drogengeschäft, um schulverweigernde oder nicht beschulbare Jugendliche, um bestens vernetzte nahöstliche Migrantensippen geht, es sind Fakten. Engagierte und motivierte Sozialarbeiter und Ordnungskräfte werden teilweise auf politischen Befehl von ganz oben an ihrer Arbeit gehindert - für die von Kirsten Heisig dargestellte Personengruppe wird unser Rechtsstaat ausgehebelt. Das Erscheinungsdatum des Buches passt prima (abgesprochen?) zum Buch von Sarrazin, das ebenfalls Pflichtlektüre ist. |
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Das Ende der Geduld: Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter von Kirsten HeisigAudio CD von Random House AudioPreis bei Amazon: EUR 14,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3837107663, Erscheinungsdatum: Oktober 2010 |
4 Kundenrezensionen:Es braucht mehr! 4 von 5 PunktenEin hochinteressantes Werk, das so manchem allzu liberalen Geist bitter aufstoßen und Personen die dem Medienglamauk hörig sind Angst machen dürfte. Durchweg belegte Daten, Statistiken und vor allem sehr viel selbst erlebte Beiträge fügen die Thematik der Kriminalität der Jugend glaubhaft zu einem nachvollziehbaren Ganzen zusammen. Die Folgerungen und Forderungen, zum Teil nicht politisch (aber) korrekt, der Autorin passen in das gesamt Bild hinein. Bücher wie dieses sollten meiner Meinung nach öfter, in stärkerer Auflage und mit mehr Rückhalt in den Medien, erscheinen. Auch auf die Gefahr hin, dass ein oder zwei Absätze nicht politisch korrekt oder mainstream scheinen. Alles in allem ein Schriftwerk, dass sich nicht nur Kollegen von Frau Heisig, sondern gerade unsere Volksvertreter zu Gemüte führen sollten. Für jeden anderen, der dieses Werk zu lesen bekommt, ein absolutes, wenn auch teilweise trockenes, muss. Plädoyer für eine längst (!) überfällige Sichtweise der beklemmenden Realität 5 von 5 PunktenDa bereits in vielen der vorangegegangen Rezensionen enthalten, möchte ich hier auf eine spezifische Beschäftigung mit den von Heisig ungeschönt präsentierten Fakten verzichten. Jene Fakten jedoch sind - und das ist gleichermaßen das Fazit, das sich nach Lektüre des Buches geradezu aufdrängt - so überwältigend, dass es kaum noch nachvollziehbar erscheint, weshalb unsere edlen Verfechter der political correctness diese alarmierenden Zahlen von parasitär Agierenden, die uns allen schaden, bisher verschweigen bzw. schönreden konnten. Es ist, um mit unser aller Kanzlerin zu sprechen, nämlich "nicht hilfreich", stets gebetsmühlenartig gelungene Integrationsbeispiele zu präsentieren, um auf diese Weise die üble, dunkle Kehrseite all derer, die sich allen kostenintensiven Bemühungen gegenüber resistent zeigen, totzuschweigen, schönzureden, wegzudiskutieren. Heisig ist nicht Sarrazin, der ebenfalls wichtige Fakten präsentiert, aufgrund seiner - noch - exponierten Stellung inkl. seiner partiellen Ungeschicklichkeiten nicht Volkes, wohl aber den Zorn der Machthabenden auf sich zieht. Während Letzterer Fakten mit Meinung verquickt und sich logischerweise dadurch besonders angreifbar macht, lässt Heisig Tatsachen sprechen, verstrickt sich nicht in Gedankengänge, die von Böswilligen als "rassistisch" gebrandmarkt werden könnten, vertraut auf die soziale Sprengkraft ihrer dokumentierten Erfahrungen und auf die Kraft ihrer Zahlen. Sie liefert ein mutiges, ein ungemein wichtiges Buch, an dem keiner vorbeikommt und das Veränderungen geradezu erzwingt. Und: Sie liefert eine Fülle an ebenso durchdachten wie pragmatischen Lösungsvorschlägen. Sozialromantik können wir uns in diesem Land nicht mehr leisten und niemand, der sich auf solche Weise äußert, darf künftig mit bequemen, mit üblichen, aber unzutreffenden Etikettierungen ins Abseits gestellt werden. Selbst die Kanzlerin äußert nun, dass die überproportionale Gewaltbereitschaft bestimmter Gruppen nicht länger tabuisiert werden dürfe - ohne Frau Heisig, ohne Herrn Sarrazin hätten wir Derartiges gewiss nie aus ihrem Munde vernehmen dürfen. Die Veröffentlichungen beider Autoren, die Ross und Reiter mutig benennen, hat den Druck auf die Politik massiv erhöht und weiteres Schönreden vereitelt. Und genau darin besteht deren großes Verdienst! "Das Ende der Geduld" ist nicht nur Titel des Buches. Das Ende der Geduld beginnt sich nun auch bei der Mehrheit der Bevölkerung abzuzeichnen, die nichts gegen integrationsbereite Migranten hat, wohl aber gegen diejenigen, die sich sämtlichen Bemühungen gegenüber widersetzen, brachiale Gewalt ausüben und unsere Gesetze schamlos missbrauchen. Buchbewertung 4 von 5 PunktenDieses Buch gibt einen guten Einblick in die Realität einer bundesdeutschen Großstadt und ihren Problemen. Frau Heisig erzählt von Gründen der Gewalt von jugendlichen Migranten. Sie schildert die Probleme sachlich, erwähnt aber auch deutlich, dass die "Problemmigranten" nicht so zahlreich sind, wie es vielleicht manche Menschen gerne hätten. Sie lässt auch nicht unerwähnt, dass es auch viele brutalste Gewalttäter ohne Migrationshintergrund gibt. Sie lässt ihre Berwertungen über Hilfsangebote und die Lösungsansätze von Organisationen in Deutschland und anderer europäischer Großstädte in ihr Buch einfliesen. Insgesamt gesehen eine sehr deprimierende Momentaufnahme, speziell aus Neukölln, einem Stadtteil Berlins. Deutschland wach auf! 5 von 5 PunktenDieses Buch sollte jeder (sinnverstehend!) gelesen haben, der sich politisch zu Aspekten wie Jugendkriminalität, Migration, Integration äußern möchte oder sogar politisch aktiv ist. Bewohner eines Flächenbundeslandes (wie auch ich) leben geradezu in einer problemfreien Idylle verglichen mit Großstadtbezirken wie Neukölln. Frau Heisig ist zwar keine begnadete Schreiberin, streckenweise liest sich das Buch etwas spröde, aber es werden knallhart aus ihrer langjährigen Praxis an der juristischen Front Fakten dargestellt, die vielen Multikulti-Fans und "Bildung für alle"-Rufern überhaupt nicht in ihr Weltbild passen, die deshalb Andersdenkende schnell in eine "rassistische" oder eine "elitäre" Ecke stecken. Aber egal ob es um kriminelle Kinder im Drogengeschäft, um schulverweigernde oder nicht beschulbare Jugendliche, um bestens vernetzte nahöstliche Migrantensippen geht, es sind Fakten. Engagierte und motivierte Sozialarbeiter und Ordnungskräfte werden teilweise auf politischen Befehl von ganz oben an ihrer Arbeit gehindert - für die von Kirsten Heisig dargestellte Personengruppe wird unser Rechtsstaat ausgehebelt. Das Erscheinungsdatum des Buches passt prima (abgesprochen?) zum Buch von Sarrazin, das ebenfalls Pflichtlektüre ist. |
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Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen von Thilo SarrazinGebundene Ausgabe von Deutsche Verlags-AnstaltPreis bei Amazon: EUR 22,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3421044309, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 4 |
4 Kundenrezensionen:Die Wahrheit ist unbequem, aber sie setzt sich durch.... 5 von 5 PunktenBei den Reaktionen unserer Regierung auf das Buch, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass weiter in Kellern von Staatsfeinden Bomben gebaut werden. warum wird sowas überhaupt öffentlich diskutiert? 1 von 5 PunktenIn seinen wissenschaftlichen Grundlagen einerseits nicht up-to-date, andererseits ein laienhafter Umgang mit zeitgenössischen; am Ende lächerliche Schlüsse, die sich Bereiche einer Karikatur genegoistischen Denkens begeben. Mir bleibt unklar, warum jemand mit mäßigen schriftstellerischen, noch schlechterer wissenschaftlichen und keinem analytischem Verstand überhaupt soviel diskutiert wird, dass die Feuilletons voll mit ihm sind: Dafür fehlt dem Buch einfach die Qualität. Eine großen Dank an diesen Mann 5 von 5 PunktenEndlich wird die Wahrheit mal in der Öffentlichkeit diskutiert. Wir leben hier in einer absoluten Schleim-Gesellschaft. Wir stehen mitten im absoluten Chaos und unsere lieben Politiker schweigen es tot was hier abgeht. Warum ??? Weil sie der ganzen Welt die lieben Deutschen, die Perfekten Deutschen vorspielen wollen, es aber in keinsterweise im griff haben. Und, warum sollen wir und unsere Kinder immer noch für dinge zur Verantwortung gezogen werden, die irgend jemand vor Jahrzehnten angezettelt hat. Wacht auf, ich möchte stolz auf mein Land sein, so wie es jeder andere auch ist und sein darf. Nur als Deutscher darf man das nicht. Da wird man gleich als was abgestempelt, was man nicht sein möchte. Was soll das. Das Buch ist Perfekt und bringt die Sache genau auf den Punkt. Kaufen Kaufen Kaufen Nur so kann man die Sachen Unterstützen. Hör ich was Böses, denk ich nicht hin. 5 von 5 PunktenSein sehr lesenswertes Buch steht in wohltuendem Kontrast zum vorauseilend kollektiven, wohl bewusst missverstehendem und polemischen Getöse seiner Kritiker fast des gesamten Parteien-, Verbands- und Medienestablishments (offenbar bereits vor Lektüre dieses Buches!). Sarrazin liefert hingegen messerscharfe Analysen unter seriöser Quellenangabe, originelle aber nachvollziehbare Gedankengänge in die Zukunft unseres Gemeinwesens, schreibt äußerst unterhaltsam und zuweilen (selbst-) ironisch, trägt dazu vor allem sachlich und völlig unaufgeregt vor. Auch ich gehe bei weitem nicht mit allem Konform, was er da so an Erklärung liefert (vor allem die Annahme einer statischen, genetisch determinierten Intelligenz). Dennoch, wer das im Rahmen freier Meinungsäußerung nicht verträgt pffft!? Und die Diagnose des warum es so ist, wie es sich darstellt, ist bei weitem noch nicht einmal so bedeutsam wie seine Lösungsansätze aus der beobachteten Misere. Wer sich nun nach diesem unsäglichen Kesseltreiben gegen den Autor mit seiner sicher auch provokanten Sicht nicht mehr traut dieses Buch in seinen Bücherschrank zu stellen, sei auch der Migrationsforscher Stefan Luft oder die Jugendrichterin Kirsten Heisig empfohlen. |
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Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter von Jörg SchönbohmGebundene Ausgabe von Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KGPreis bei Amazon: EUR 7,80 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3937801561, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 1., Aufl. |
4 Kundenrezensionen:Jörg Schönbohm im Gespräch 5 von 5 PunktenJörg Schönbohm im Gespräch: Erleben Sie den streitbaren Konservativen im Gespräch, 30. September 2010, Industrieclub Potsdam. Der Eintritt ist frei. Veranstalter: GOERICKE -Beratung für Strategie und Kommunikation Klein und fein 5 von 5 PunktenEin kleines feines Büchlein das mir aus der Seele spricht. Es zeigt wie mit (vermeintlicher) Politischer Korrektheit teilweise schon fast eine Zensur stattfindet. Wenn Wortwahl über Wahrheit geht kann haben Tugendwächter zu viel Macht. Nach dieser Lektüre wird man wacher sein. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen. Lesenswert 5 von 5 PunktenEin gutes, lesenswertes Buch. Hier wird genau analysiert, wie vorgeblich "progressive" politische Strömungen und Strömunginnen die Sprache zu ihren Zwecken manipulieren (und nebenbei auch erheblich verhunzen). Es zeigt, dass die selbsternannten Hüter der Toleranz zuweilen selbst sehr wenig tolerant sind. Aber Freiheit ist auch heute noch die Freiheit des Andersdenkenden und wenn wir nicht irgendwann in einer Gesinnungsdiktatur landen wollen, dann sollte es mehr solche klugen und mutigen Bücher geben. Lesenswert 5 von 5 PunktenGute Beurteilung der gegenwärtigen politschen Verhältnisse. Die Unterdrückung der im GG. verbriefte Meinungsfreiheit wird hier deutlich. |
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Die Türkei in Europa: Gewinn oder Katastrophe? von Roberto de MatteiBroschiert von Resch-VerlagPreis bei Amazon: EUR 13,90, Angebote ab EUR 11,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3935197950, Erscheinungsdatum: Mai 2010, Auflage: 1., Auflage |
2 Kundenrezensionen:Fundierte Sachkenntnis mit kleinem Touch Verallgemeinerungen 4 von 5 PunktenIch hab das Buch für meine Facharbeit bestellt und gelesen. Der Inhalt überrascht mich wenig, da ich selber bereits weiß, dass die Türkei auf gar keinen Fall in die EU darf. Das, was Roberto de Mattei schreibt, basiert zwar alles auf fundierter Sachkenntnis und ist auf gar keinen Fall zu bestreiten, aber manchmal hat das Ganze meiner Meinung nach doch einen kleinen Touch von Verallgemeinerungen und - ich sag mal - "Verschwörungstheorien". "Bei einer Bevölkerung von 470Mio. nichttürkischen Europäern hätte die EU mit 28 Mitgliedstaaten im Jahr 2024 zw. 150 und 200Mio. türkischsprachige Einwohner, d.h. 1 von 4 Europäern wäre Moslem." Nach diesem Satz sind also alle türkischsprachigen Einwohner Moslems? Das ist einfach falsch! Mir ist klar, was de Mattei damit meint, aber so wie er es da geschrieben hat, ist es einfach falsch. Desweiteren - ohne jetzt die Religionen in Schutz nehmen zu wollen - schreibt er, dass alle Moslems versuchen, ganz Europa zu islamisieren. Viele der hier lebenden Moslems hat doch sowieso keine Ahnung, was genau ihre Religion eigentlich so vorschreibt? Klar hat de Mattei Recht, wenn er schreibt, dass es einige Moslems an der Spitze der jeweiligen Länder gibt, welche ein solchen Vorhaben laut und deutlich erwähnt haben, aber es ist einfach falsch zu sagen, dass wirklich jeder bspw. Türke, das alles was die da oben sagen, auch gutheißt. Nichtsdestotrotz ist dieses Buch wirklich zu empfehlen, wenn man sich über dieses Thema informieren will. Das Buch öffnet Augen 5 von 5 PunktenDas Buch von Roberto de Mattei besticht dadurch, dass es eine reiche Fülle von Fakten dafür anführt, dass die Türkei auf gar keinen Fall in die Europäische Union gehört. Der italienische Universitätsprofessor leuchtet zunächst die türkische Historie aus, vom Osmanischen Reich über den Nationalismus Mustafa Kemal Atatürks und die Wiedergeburt des Islamismus unter der AKP Recep Tayyip Erdogans. De Mattei führt den Leser durch die Entwicklung der EU-Beitrittsbemühungen der Türkei in die EU und stellt anhand vieler Fakten dar, dass die Türkei nur formal laizistisch ist und dass hier Christen massiv behindert und verfolgt und gelegentlich auch ermordet werden. Der Italiener macht deutlich, dass der Islam DER bestimmende Faktor in der Türkei ist, er belegt die Strategien, mit denen der Islam die Eroberung Europas anstrebt und er beschreibt die Rolle der Türkei in diesen Bemühungen. Wer dieses Buch gelesen hat, wird es mit der Überzeugung aus der Hand legen, dass der Beitritt der Türkei das Ende Europas in der bekannten Ausprägung bedeuten würde. |
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Frauen, die gefährlich leben: Geschichten von Mut und Abenteuer von Edelgard AbensteinGebundene Ausgabe von Knesebeck VerlagPreis bei Amazon: EUR 24,95 ISBN: 3868732535, Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
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Zurüstung zum Bürgerkrieg von Thorsten HinzGebundene Ausgabe von Edition AntaiosPreis bei Amazon: EUR 8,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3935063792, Erscheinungsdatum: März 2008, Auflage: 1 |
4 Kundenrezensionen:Herrlich nonkonform 5 von 5 PunktenHerrlich nonkonform und darüber hinaus erfrischend politisch-unkorrekt. Hinz spitzt natürlich zu, man muss auch nicht in jedem Punkt einer Meinung mit ihm sein, aber die Argumente bleiben stets kausal und gerade auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen (Griechenland-)Krise(n) hoch aktuell und wichtig. Wer glaubt, Gender-Mainstreaming oder die Förderung "queerer" Lebensweisen sowie deren Hervorhebung und pädagogische Bearbeitung bereits für Kindergartenkinder seien die dringlichsten Probleme unseres Landes, ja, für den ist Herr Hinz natürlich nichts. Allen anderen, die Spaß am Selberdenken haben, sei er uneingeschränkt empfohlen. Zuzahlung zum eigenen Untergang 5 von 5 PunktenWer von vornherein davon ausgeht, dass es sich um eine Abhandlung aus der rechten Ecke handelt und sich dann selbstgefällig den beeindruckend, knappen aber präzisen Ausführung entzieht, outet sich womöglich als piefiger Kleingeist. Denn ganz unabhängig von der individuellen politischen Gesäßgeographie, handelt es sich hier um eine brillante Analyse einer Nation, die in neurotischer Selbstaufgabe alles daran setzt, sich auszulöschen und das Ganze auch noch selbst bezahlt. In der Hoffnung, dass am Ende ein multikultureller möglichst nicht deutscher Mensch entsteht, hat man alles ins Land gelassen, egal wie ungebildet, egal wie integrationsunwillig, egal wie inkompatibel mit einer halbwegs freiheitlichen Gesellschaft. Als Gutmensch findet man alles gut, was irgendwie nicht westlich, nicht deutsch, nicht amerikanisch, nicht christlich geprägt ist. Also her damit, rein mit den muslimischen Unterschichten. Wer dagegen was zu sagen wagt, kriegt eins mit der Nazikeule übergezogen und gut ist's. Dass die eigene Bevölkerung damit psychologisch wie finanziell zunehmend überlastet wird, interessiert den in die "Ausdünnung der Deutschen" verliebten Gutmenschen einen Dreck. Unsere Funktionseliten sehen entweder aus grob fahrlässiger Ahnungslosigkeit nicht, was auf uns zukommt oder sie handeln bewusst im Sinne einer Auflösung der deutschen Nation. Dass diese Implosion nicht einfach geräuschlos und friedlich ablaufen kann, liegt auf der Hand. Insofern sind zB unsere Claudia Roth, Ströbeles und co der vorsätzlichen Zurüstung zum Bürgerkrieg schuldig. Gelungener Essay über die Folgen der Überfremdung 5 von 5 PunktenDer Essay von Thorsten Hinz analysiert in kompakter und prägnanter Form aktuelle Entwicklungslinien im Zusammenhang mit Überfremdung und nationaler Identität. Am Anfang steht die Feststellung, dass insbesondere die Ereignisse 2007 in der Münchner U-Bahn ("Scheißdeutscher") den Eindruck bei einer Vielzahl Deutscher verfestigt haben, dass es nicht mehr um "punktuelle Erscheinungen" einer Deutschfeindlichkeit geht, sondern sich hier "erkennbare Muster" zeigen. Prinzipiell ist zwar die Staatsgewalt mächtiger als jede Form usurpatorischer Gewalt, aber nur "solange, als die Machtstruktur des Staates intakt ist" (Hannah Arendt). An dieser notwendigen Wehrhaftigkeit des deutschen Staates gibt es berechtigte Zweifel. Von linken Theoretikern werde die Entwicklung durch die Propagierung einer postnationalen Ideologie und die Thesen des Multikulturalismus unterstützt und gefördert. Denkt man die postnationale Ideologie konsequent zu Ende, so müsse Deutschland letztlich "zum wehrlosen Zielobjekt fremder Eigeninteressen werden". Der Multikulturalismus seinerseits führe dazu, dass "die Deutschen im eigenen Land auf die Dominanz ihrer Kultur verzichten und sich - wie jeder beliebige Zuwanderer auch - der Produktion multipler Identitäten hingeben". Damit hörte Deutschland de facto "als geschichtlich und kulturell signifikanter Ort auf zu bestehen". Die skizzierte Entwicklung ist laut Hinz ohne radikale Maßnahmen nicht mehr umkehrbar. Er malt im dritten Abschnitt zwei düstere Zukunftsszenarien: offene Auseinandersetzung oder stiller Rückzug, wobei die Alternativen der Wahl zwischen Pest oder Cholera entsprechen. Heftig kritisiert werden in diesem Zusammenhang insbesondere die deutschen "Funktionseliten", die sich opportunistisch der Entwicklung anpassen, statt Widerstand zu leisten. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass viele der Beobachtungen in Hinz' Essay nicht neu sind und sich z. B. auch bei Broder finden. Allerdings geht es Hinz weniger um eine Aneinanderreihung von Beobachtungen als um konkrete Entwicklungslinien, die er in argumentativ gelungener und nachvollziehbarer Weise sichtbar macht. Ein wichtiges Buch. Panikorchester 2 von 5 PunktenDer Weltuntergang des Maya - Kalenders ist es noch nicht. Aber wenigstens das Abendland geht hier schon - wieder mal - ein bisschen unter. Und damit droht uns allen die Vorhölle! Erinnert sich noch jemand an die "linken Pinscher", die früher dafür verantwortlich gemacht wurden?? Es war kein Geringerer als Ludwig Erhard, der sich ihrer weiland zu erwehren trachtete... Ja, ist schon lange her, keiner weiß es mehr. Heute werden sie "linke Gutmenschen" genannt; wahrscheinlich eine besondere Pinscher - Sorte... :-)) Das ist nur EIN Beispiel dafür, wie hier das Panikorchester bedient wird. Schön laut und schrill muss es sein! Es ist gewiss nicht ohne Pikanterie, dass ausgerechnet jene Klientel, die immer gegen die Demokratie gehetzt hat, nun ausgerechnet diese kurz vor dem Untergang sieht. Es ist ein weiteres Indiz für deren einseitige, selektive Wahrnehmung - genauso wie: alle Unterstützung der Familie, dem verlässlichen Hort der Stabilität und das Bollwerk gegen den allfälligen Wertezerfall - aber, bitteschön nicht auch noch für die Türkenfamilie...! Die deutsche Demokratie hat sich inzwischen wesentlich länger als das glorreiche Kaiserreich gehalten. Immerhin. Und nun branden zur Abwechslung nicht mehr die jüdisch-bolschewistische Hochfinanz, die gelbe Gefahr, die ostischen Untermenschen (wahlweise: Dschingiskhans Horden) und/oder sonstige verrasste Nichtarier, sondern die ehemals arabischen Sympathisanten gegen das abendländische Bollwerk an. So ändern sich die Zeiten. Irgendeiner muss ja schließlich die alten Urängste schüren - wo kämen wir sonst hin!?!? Vor allen Dingen ließe sich sonst so ein Buch nicht so gut verkaufen... |
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Arabboy: Eine Jugend in Deutschland oder Das kurze Leben des Rashid A von Güner BalciBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,80 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596182425, Erscheinungsdatum: Dezember 2009, Auflage: 2 |
4 Kundenrezensionen:Was wir wußten aber aus political correctness nicht gesagt werden durfte 5 von 5 PunktenAllen war klar was da abgeht. Aber die 'political correctness' hat dafür gesorgt daß es möglichst nicht thematisiert wird. Nun ist nach dem Hype um Sarrazin auch dem Letzten klar, "Houston wir haben ein Problem" - ok, nicht nur eines. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und kann es nur empfehlen. Nachdenkliches aus Berlin-Neukölln 3 von 5 PunktenNach der Lektüre dieses Buches war ich doch sehr gespalten und auch etwas ratlos, was uns die Autorin mit dieser "Geschichte" vermitteln möchte. Die alte Leier, dass die "Gesellschaft" schuld ist, wenn sich aus den Parallelgesellschaften Menschen wie Rashid, der Protagonist der Geschichte, entwickeln? Ich spüre aus dem Buch viel Mitleid der Autorin an dem Schicksal Rashids. Dieser Mitleid-Ansatz beherrscht ja wohl immer noch das Denken vieler sog. Sozialpädagogen, zu denen die Autorin ja auch zu zählen ist. Hoch anrechnen muss man allerdings der Autorin, die realistische Schilderung über die Zustände in sog. "Jugendtreffs" und wie wenig deren sozialpädagogisch ausgebildeten Leiter verstehen, mit Jugendlichen umzugehen. Der korrupte Aufseher im Jugendknast dürfte dagegen (hoffentlich, und für mich ist die Schilderung dieses Parts auch wenig glaubhaft) die Ausnahme sein. Welches Risiko gehen denn solche Leute ein? Sie riskieren doch irgendwann entdeckt zu werden und ihren Job zu verlieren. Sicher zu Recht prangert die Autorin das aggressive Patriachat in den Familien der arabischen und türkischen Migranten an. Hier sehe ich den Schwerpunkt des Buches. Dazu kommt die extrem frauenverachtende und judenhassende Einstellung, gegen die anzukämpfen offensichtlich vergeblich ist. Woran liegt es eigentlich, dass hier so wenig gegengesteuert wird? Unsere Schulen versagen da wohl eklatant! Die vermittelte Einstellung des arabischen Migranten Rashid, wer sich nicht - notfalls mit allen Mitteln der Gewalt - durchsetzt, "verdient nicht zu überleben", sehe ich zu einem nur geringen Teil verursacht durch mangelnde Angebote gesellschaftlicher Integration - darüber lacht Rashid doch -, sondern in hohem Maße darin begründet, welche Wertmaßstäbe in den Familien der Migranten vorherrschen und bewußt wie auch unbewußt vermittelt werden. Unsere Gesellschaft und ihre "Sozialarbeiter" stehen dem weitgehend machtlos vis a vis. Das verschweigt die Autorin auch nicht. Zum Nachdenken regt das Buch schon an an, vor allem wenn man berücksichtigt, dass die Probleme in den letzten Jahren nicht ab sondern eher zugenommen haben und weiter zunehmen werden. wirklich rschreckend - erschreckend wirklich 5 von 5 PunktenDas Buch ist sehr empfehlenswert. Im Gegensatz zu anderen Rezensionen ist es wohl eher wahrscheinlich, daß die Autorin noch verstörendere Details bewußt vermieden hat. Sie benutzt die Erzählform des Romans, um die traurigen, beängstigenden und verstörenden Fakten lesegerecht aufzuarbeiten, was ihr ausgezeichnet gelingt, ich habe das Buch an einem Stück gelesen. Wer der Meinung ist, Balci hätte sich hier ein finsteres Szenario zusammengesponnen oder ihr sogar rechte (!) Tendenzen unterstellt, dem empfehle ich Kirsten Heisigs Buch "Das Ende der Geduld". auf eine Wertung der geschilderten Parallelwelten mitten in unserer Gesellschaft verzichte ich , daß Buch spricht für sich. Ich möchte allerdings betonen, daß es sich nicht nur inhaltlich , sondern auch formal um ein wirklich lesenswertes Buch handelt und ich mir bereits ihr zweites Buch " Arab Queen" bestellt habe. Guter Bericht! 3 von 5 PunktenGute Erzählung aus dem Problemkiez Neukölln, die auf wahren Begebenheiten beruht. Die düstere Geschichte, die nur wenig Hoffnung zulässt, deutet an, dass hier eine Autorin am Werk war, welche die tatsächlichen Verhältnisse der Gegend kennt - keine Sozialromantik, keine Gangsta-Allmachtsfantasien. Auch wenn der Autorin nur mittelmäßige handwerkliche Qualitäten attestiert werden können (immerhin!), fesselt das Buch durch die präzise und schonungslose Schilderung der Realitäten im Neuköllner Ghetto. |
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Der Fall Sarrazin: Verlauf einer gescheiterten Tabuisierung von Institut f. StaatspolitikBroschüre von Verein für StaatspolitikPreis bei Amazon: EUR 5,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3939869155, Erscheinungsdatum: November 2009, Auflage: 1., Auflage |
4 Kundenrezensionen:Akribische Darstellung dessen, was zur "Personalie Sarrazin" mutierte 5 von 5 PunktenDiese lesenswerte Broschüre, obwohl infolge ihres Erscheinungsdatums als gestrig scheinend, liegt nun aktualisiert, d.h. inklusive des so noch nie dagewesenen Hypes um das umstrittene Buch "Deutschland schafft sich ab", vor. Sie demonstriert fußnotenausgestattet nochmals alle Äußerungen des Noch-Bundesbankers, die zu einem der größten gesellschaftspolitischen Skandale Deutschlands führten. Weitere inhaltsspezifische Details fanden bereits von seiten meiner Vorrezensenten Berücksichtigung, so dass ich auf eine Wiederholung in meinem Statement verzichten kann. Es stellt sich vielmehr folgende Frage: Worin besteht denn genau das, was als "Fall Sarrazin", so auch der Titel der Broschüre, in aller Munde ist und auch noch lange bleiben wird? Sind es die unwiderlegbaren Fakten, die der Mann präsentiert? Sind es Entgleisungen a la "jüdisches Gen", die er selbst alsbald als Unfug bezeichnete? Die partiell etwas deftige Sprache, mit der er seine Ansichten unters Volk zu bringen pflegt oder aber das Sendebewusstsein, das ihm zweifellos ebenfalls zu Eigen ist? Der Mut, vorhersehbare Ressentiments nicht nur einzukalkulieren, sondern bewusst in Kauf zu nehmen? Vermutlich ist es letzlich eine Melange aus allen aufgeworfenen Fragestellungen, die man noch um etliche weitere ergänzen könnte. Letztendlich aber scheint mir ebendieser "Fall Sarrazin" von historischer Dimension zu sein, die sich in unseren Tagen aus dieser Perspektive gesehen noch gar nicht recht erschließen kann. Ob man ihn nun über alle Maßen lobpreist, einige seiner Thesen bejaht oder aber ihn verdammt: Er hat, unterstützt von sehr wenigen, dafür jedoch auflagestarken Medien sowie mutigen Mitstreitern erreicht, dass Volkes Meinung nicht länger ignoriert bzw. totgeschwiegen werden kann. Das sonst so erfolgsträchtige Kalkül, ihn einfach kaltzustellen wie so manche Personen des öffentlichen Lebens, die mit ihren Ansichten der Political Correctness unbequem waren (besonders infam traf es neben weiteren Eva Herman), ging infolge des tsunamiartigen Zuspruchs quer durch die gesellschaftlichen Gruppierungen nicht auf. Der nicht zu unterschätzende Nebeneffekt: Der Mut, sich abseits des erwünschten Mainstreams zu äußern, wächst. Dies schwächt die Demokratie keineswegs, sondern stärkt sie: Lebt sie doch durch die Kontroverse, sofern auf dem Boden der Verfassung ausgetragen ebenso wie unsere Parteien, die letztlich nicht selten von Querdenkern profitier(t)en - zumindest in der Retrospektive. Der "Fall Sarrazin", auch mit bewusst distanzierter Grabeskälte als "Personalie" tituliert, scheint infolgedessen nichts anderes zu sein als die noch nie zuvor dagewesene Einsicht einer kleinen, doch sehr maßgebenden Schicht unserer Gesellschaft, Volkes Bedürfnisse, Volkes Nöte nicht länger ignorieren oder schönreden zu können. Dies ist die historische Dimension des Falles, die sich künftig immer stärker herauskristallisieren wird. Sarrazin erklärt 5 von 5 PunktenViel Inhalt für wenig Geld. Die Autoren legen klar und deutlich dar, wie abweichende Meinungen in Deutschland diskriminiert werden. Sarrazin steht hier neben Eva Herman als prominentestes Beispiel da. Aktuelle Entwicklungen im Fall Sarrazin sind eingearbeitet. Lesenswerte Studie mit wissenschaftlichem Anspruch. Mißlungene Warnung 5 von 5 PunktenVon Fall zu Fall werden in der BRD Personen öffentlich "hingerichtet", die sich erlauben, gegen die Politische Korrektheit zu verstoßen. Von Jenninger und Heitmann zu Hohmann, von Möllemann zu Eva Herman wurde in mehr oder weniger regulären Abständen immer wieder jemand in allen Lebensbereichen isoliert und geschädigt. Thilo Sarrazin sollte es genaus so ergehen. Wie die Mechanismen dazu funtionieren, zeigt der Verfasser in dieser gelungenen Studie präzise auf. Es wird deutlich, wie sich in der BRD das Meinungsklima immer negativer entwickelt. Die Diskursfähigkeit ist einer PC-gesteuerten Einheitsmeinung gewichen. Doch bei Sarrazin hat man sich die Zähne ausgebissen. Er ist unabhängig und auf niemanden angewiesen. Er kann sich zurücklehnen und in Ruhe zusehen, wie seine nachprüfbaren Thesen sich in bittere Wahrheiten umsetzen. Man darf gespannt sein, wie er die aktuelle Auseinandersetzung um sein Buch meistert und was danach kommt. Auf jeden Fall hat er gezeigt, daß die ihm und dem verunsicherten Volk zugedachte Warnung der Herrschenden nicht zwangsläufig zu einem Einknicken führen muß. Eine gute Studie, die Mut macht. Sind die Mechanismen dieser Herrschaftsausübung erkannt, kann man zielgerichtet gegensteuern. Es wäre zu wünschen, daß die Leser dieser Studie nach der Lektüre an der Erhaltung der Meinungsfreiheit aktiv mitwirken. Die bislang einzige medienanalytische Untersuchung zur Kampagne gegen Thilo Sarrazin 5 von 5 PunktenDiese Studie ist ein reichlicher Fundus für alle, die die konzertierte Medienwelle gegen Thilo Sarrazin noch einmal in Ruhe zurückverfolgen wollen. Ursprünglich erschien "Der Fall Sarrazin" nach seinem Interview mit dem Magazin Lettre International, das kritisch über den Zustand Berlins debattieren wollte. In der neuen Auflage wurde nun bereits Sarrazins gerade erschienenes Buch "Deutschland schafft sich ab" berücksichtigt. Der Käufer erwirbt hier also keinen alten Hut. Nicht nur haben die einschlägigen Zitate, die an Verleumdung Sarrazins grenzten, Eingang in das Heft gefunden, weshalb es gut als Nachschlagewerk taugt, wenn man nochmal nachsehen möchte, wer wann etwas geäußert hatte. Sondern die Macher haben auch die Kernthesen Sarrazins auf ihre Stichhaltigkeit überprüft und Schlussfolgerungen mit umfangreichem Fußnotenmaterial belegt. Die Studie bietet ein vorzügliches Lehrstück in Sachen Mediendemokratie, in welcher die Problemanalysen mithilfe von Unterstellungen und rabulistischen Kunstgriffen allzuoft weggebügelt werden. Volle Punktzahl. |
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Schneewittchen muss sterben von Nele NeuhausBroschiert von List Tb.Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548609821, Erscheinungsdatum: Juni 2010 |
4 Kundenrezensionen:Super spannender Krimi 5 von 5 PunktenWer eine guten Krimi sucht, bei diesem abschalten und entspannen möchte nach z.B. einer anstrengenden Woche oder Tag, Ablenkung sucht, auf andere gedanken kommen möchte, liegt bei diesem Krimi nicht daneben. Ein super spannender Taunuskrimi. Fesselnd bis zum Schluss. Als Folge habe ich alle Bücher von Nele Neuhaus gelesen und freue mich auf weitere Bücher mit Oliver von Bodenstein und seinem K11 Team aus Hofheim. Für mich ist Nele Neuhaus mit eine der besten deutschsprachigen Krimiautorinnen und kann jederzeit auch international mithalten. Gut, gut 5 von 5 PunktenHabe mir dieses Buch einfach mal so, ohne mehr von Nele Neuhaus zu wissen oder gelesen zu haben, zugelegt. Und ich muss sagen ich bin sehr positiv von diesem Krimiroman überrascht worden. Die Geschichte ist angenehme Unterhaltung, die keine geistigen tiefgriffe erfordert und sich zudem gut lesen lässt. Wer also was Gutes für einfach mal zwischendurch sucht und sich seinen Kopf nicht weiter zerbrechen, sich aber auch nicht langweilen will, dem sei dieses Buch doch empfohlen. Ganz einfach toll! 5 von 5 PunktenSehr guter Krimi! Ich hatte vorher noch nie etwas von Frau Neuhaus gelesen und bin ganz einfach begeistert. Gut entwickelte Figuren, spannende Handlung, sehr realistische Elemente, wie die Eheprobleme des Kommissars, die nicht aber dem Klischee entsprechend "Bullen haben immer Eheprobleme", sehr nahe Beschreibungen der Fakten, ganz einfach: es stimmt alles. Ich werde weitere Bücher von ihr jetzt lesen. Gute story, wenig Spannung 2 von 5 PunktenDieses Buch besticht durch eine echt gute Story, welche das Ende bis zum Schluss offen lässt. Dennoch kommt so gut wie keine Spannung auf. Dieses Buch kann es mit den großen krimis bei weitem nicht aufnehmen. |
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