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Zyklen der Zeit: Eine neue ungewöhnliche Sicht des Universums von Roger PenroseThomas Filk (Übersetzer)Gebundene Ausgabe von Spektrum Akademischer Verlag Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 26,29 ISBN: 3827428017, Erscheinungsdatum: August 2011, Auflage: 1st Edition. Produktgruppe Bücher |
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Der Weg zur Wirklichkeit: Die Teilübersetzung für Seiteneinsteiger von Roger PenroseAnita Ehlers (Übersetzer)Taschenbuch von Spektrum Akademischer Verlag Preis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 15,00 ISBN: 3827423414, Erscheinungsdatum: April 2010, Auflage: 1st Edition. Produktgruppe Bücher |
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Computerdenken: Die Debatte um Künstliche Intelligenz, Bewusstsein und die Gesetze der Physik: Die Debatte um Künstliche Intelligenz, Bewußtsein und die Gesetze der Physik von Roger PenroseTaschenbuch von Spektrum Akademischer VerlagPreis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 9,98 ISBN: 382741332X, Erscheinungsdatum: März 2002, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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Raum und Zeit von Stephen W. Hawking, Roger PenroseClaus Kiefer (Übersetzer)Gebundene Ausgabe von Rowohlt Angebote ab EUR 2,40 ISBN: 3498029347, Erscheinungsdatum: 1998 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionWissenschaft wird von Menschen gemacht. Und wie im richtigen Leben gibt es unter Wissenschaftlern Häuptlinge und normale Indianer. Stephen Hawking und Roger Penrose gehören sicherlich zu den Häuptlingen -- obendrein zu solchen, deren Meinungen sich in wichtigen "Glaubensfragen", in diesem Falle in Kosmologie und Quantenphysik, in wesentlichen Details deutlich unterscheiden. Wenn diese beiden aufeinandertreffen, um sich im offenen Wettstreit zu messen, muß das zwangsläufig eine vielversprechende Begegnung werden. Eine solche hat im Rahmen einer Vorlesungsreihe am Isaac Newton Institute for Mathematical Sciences der Universität Cambridge tatsächlich stattgefunden: Hier prallten beide Physik-Titanen mit offenem Visier aufeinander. Der "Wettstreit der Theoretiker" wurde daraufhin in Buchform gegossen und liegt jetzt auch auf Deutsch vor. In jeweils drei Vorlesungen und einer abschließenden Debatte gewährten Hawking und Penrose abwechselnd Einblick in das Ideengebäude der modernen Physik, das auch hartgesottene Philosophen ins Grübeln bringen kann; sie ließen ihre Vorträge kreisen um die Quantentheorie schwarzer und weißer Löcher (und darum, ob sie vielleicht dasselbe sind), um Aspekte von Weyl-Krümmung und Urknalltheorie, Probleme mit dem Zusammenbruch der Wellenfunktion bei der Beobachtung eines Elementarteilchens und -- natürlich -- die eigenartigen Eigenschaften der Schwerkraft und der Quantengravitation. Sieger nach Punkten, so mein rein subjektives Urteil: Stephen Hawking. Zwar erweist sich Penrose mit seiner Forderung nach einer erweiterten Quantentheorie, die seine Probleme mit Schrödingers halbtoter Katze lösen soll, als überzeugender Visionär -- er glaubt nicht, daß die Natur im Innersten so willkürlich funktioniert, wie das heute gemeinhin anerkannte Modell uns das glauben machen will. Aber der Positivist und "schamlose Reduktionist" Hawking scheint mir, zufrieden mit dem, was die Quantentheorie heute schon zum Meßproblem zu sagen hat, die klareren Argumente auf den Tisch zu legen. Die Zukunft wird zeigen, wer Recht hat; Einstein würde vermutlich Penrose die Daumen drücken. Sicher ist Raum und Zeit kein Buch, das man in der Straßenbahn lesen kann; ohne Grundkenntnisse in Quantenphysik und allgemeiner Relativitätstheorie wird die Leküre leicht zur Hölle. Dennoch: Das Buch ist ein sehr dichtes Destillat, das die beiden Top-Wissenschaftler aus ihren Vorstellungen zu brennenden Problemen der modernen Quantenmechanik und der Kosmologie gewonnen haben. Wer auf der Suche ist nach einer kompakten, aber dennoch fundierten Einführung in das, was die Physik heute zum Verständnis des Universums beitragen kann und wie sie im 21. Jahrhundert aussehen könnte, dem kann dieses Buch getrost neben den Rechenschieber gelegt werden. Und durch Hawkings und Penroses Talent, schwierigste physikalische Zusammenhänge lebendig darzustellen, kann er sich sogar auf eine spannende Lektüre freuen -- wenn er im Physik-Kurs gut aufgepaßt hat. --Stefan Albus Lade Kundenrezensionen... |
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Schatten des Geistes von Roger PenroseGebundene Ausgabe von Spektrum VerlagAngebote ab EUR 19,90 ISBN: 3860252607, Erscheinungsdatum: Sept. 1995 Produktgruppe Bücher |
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Das Große, das Kleine und der menschliche Geist von Roger PenroseGebundene Ausgabe von Spektrum VerlagAngebote ab EUR 25,00 ISBN: 3827402891, Erscheinungsdatum: Sept. 1998 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-Redaktion"Das kann doch noch nicht alles sein!" meint man Roger Penrose rufen zu hören, wenn man sich durch die ersten Kapitel seines neuesten Buches gelesen hat. Was treibt diesen Mathematiker um? Er weigert sich lediglich -- ganz im Sinne von Einstein ("Gott würfelt nicht!") --, einige Konsequenzen der Quantenmechanik anzuerkennen, die auch vielen "Quanten-Laien" widersinnig erscheinen. Eins seiner Lieblingsbeispiele ist Schrödingers Katze: Wie kann sie in dem berühmten Gedankenexperiment in einem Zustand zwischen lebendig und tot schweben? Wieso "entscheiden" sich die Wellenfunktionen von Elementarteilchen erst in dem Moment, in dem sie beobachtet werden, welchen Zustand sie einnehmen? Das sei nicht zu verstehen und wird (Beispiel Katze) in der makroskopischen Welt auch nicht beobachtet, sagt Penrose, daher vermutet er eine Art "missing link" zwischen der Quantenmechanik und der Physik der großen Dinge: Ein Naturgesetz, das bis heute noch nicht entdeckt worden ist und diese verrückten Befunde zumindest verständlich macht. Damit eckt er bei den meisten seiner Kollegen an, die sich längst an die paradoxe Situation gewöhnt haben: "Was soll's, wenn wir nicht wirklich verstehen, was da vor sich geht, Hauptsache, wir können es berechnen", ist ihr Credo. Dieser Standpunkt reicht Penrose nicht: Er erklärt inspiriert und mit einleuchtenden Argumenten, wie die bislang fehlende Theorie aussehen könnte, leider noch ohne die dazugehörigen Formeln schon aus dem Hut zaubern zu können. Letzten Endes hofft er sogar, das menschliche Bewußtsein, das sich dem Verständnis der Forscher bisher weitgehend entzieht, mit Hilfe dieser neuen Theorie erklären zu können. Dazu zeigt er auf die ausgedehnten Tubulinproteine der Nervenzellen: Darin sieht er eine Art "Antenne" für die neue Quantenmechanik: Hier sollen sich Vorgänge abspielen, von denen die Physiker heute noch nichts ahnen (wollen) -- und die letztlich unser Denken erklären. Auch wenn Penrose in den vorausgegangenen Kapiteln durchaus überzeugen konnte -- hier flüchtet er sich leider allzusehr in Spekulationen. Das ist sehr schade, denn dieser Aspekt ist der vielleicht spannendste seiner Arbeit. Penrose hat die meisten seiner Ideen -- sogar ausführlicher -- bereits in seinem Buch Schatten des Geistes vorgestellt; Das Große, das Kleine und der menschliche Geist ist eher eine Kompaktfassung für Interessierte, die sein Gedankengebäude "auf die Schnelle" kennenlernen möchten. Eine Besonderheit ist jedoch das letzte Kapitel, in dem Penrose dreien seiner Gegner die Möglichkeit gibt, sich zu seinen Ideen zu äußern. Dadurch erhält man einen guten Einblick in die laufende Diskussion. Natürlich sind seine Thesen angreifbar, aber das Buch zeigt auch, daß die heutige Physik noch lange nicht am Ziel ist. Auch wenn man als Nicht-Physiker nicht alle Argumente versteht, die Penrose und seine Kollegen ins Feld führen: Viele Begriffe werden doch klar, und der Leser erhält eine Ahnung von den kontroversen Ideen, die derzeit in Cambridge, Harvard, Oxford und anderswo die Gehirne der Physiker erhitzen -- ob mit oder ohne neue Quantenphysik, wird da fast zur Nebensache. --Stefan Albus Lade Kundenrezensionen... |
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Raum und Zeit von Stephen W. Hawking, Roger PenroseTaschenbuch von Rowohlt Tb.Angebote ab EUR 1,96 ISBN: 3499608855, Erscheinungsdatum: 2000, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionWissenschaft wird von Menschen gemacht. Und wie im richtigen Leben gibt es unter Wissenschaftlern Häuptlinge und normale Indianer. Stephen Hawking und Roger Penrose gehören sicherlich zu den Häuptlingen -- obendrein zu solchen, deren Meinungen sich in wichtigen "Glaubensfragen", in diesem Falle in Kosmologie und Quantenphysik, in wesentlichen Details deutlich unterscheiden. Wenn diese beiden aufeinandertreffen, um sich im offenen Wettstreit zu messen, muß das zwangsläufig eine vielversprechende Begegnung werden. Eine solche hat im Rahmen einer Vorlesungsreihe am Isaac Newton Institute for Mathematical Sciences der Universität Cambridge tatsächlich stattgefunden: Hier prallten beide Physik-Titanen mit offenem Visier aufeinander. Der "Wettstreit der Theoretiker" wurde daraufhin in Buchform gegossen und liegt jetzt auch auf Deutsch vor. In jeweils drei Vorlesungen und einer abschließenden Debatte gewährten Hawking und Penrose abwechselnd Einblick in das Ideengebäude der modernen Physik, das auch hartgesottene Philosophen ins Grübeln bringen kann; sie ließen ihre Vorträge kreisen um die Quantentheorie schwarzer und weißer Löcher (und darum, ob sie vielleicht dasselbe sind), um Aspekte von Weyl-Krümmung und Urknalltheorie, Probleme mit dem Zusammenbruch der Wellenfunktion bei der Beobachtung eines Elementarteilchens und -- natürlich -- die eigenartigen Eigenschaften der Schwerkraft und der Quantengravitation. Sieger nach Punkten, so mein rein subjektives Urteil: Stephen Hawking. Zwar erweist sich Penrose mit seiner Forderung nach einer erweiterten Quantentheorie, die seine Probleme mit Schrödingers halbtoter Katze lösen soll, als überzeugender Visionär -- er glaubt nicht, daß die Natur im Innersten so willkürlich funktioniert, wie das heute gemeinhin anerkannte Modell uns das glauben machen will. Aber der Positivist und "schamlose Reduktionist" Hawking scheint mir, zufrieden mit dem, was die Quantentheorie heute schon zum Meßproblem zu sagen hat, die klareren Argumente auf den Tisch zu legen. Die Zukunft wird zeigen, wer Recht hat; Einstein würde vermutlich Penrose die Daumen drücken. Sicher ist Raum und Zeit kein Buch, das man in der Straßenbahn lesen kann; ohne Grundkenntnisse in Quantenphysik und allgemeiner Relativitätstheorie wird die Leküre leicht zur Hölle. Dennoch: Das Buch ist ein sehr dichtes Destillat, das die beiden Top-Wissenschaftler aus ihren Vorstellungen zu brennenden Problemen der modernen Quantenmechanik und der Kosmologie gewonnen haben. Wer auf der Suche ist nach einer kompakten, aber dennoch fundierten Einführung in das, was die Physik heute zum Verständnis des Universums beitragen kann und wie sie im 21. Jahrhundert aussehen könnte, dem kann dieses Buch getrost neben den Rechenschieber gelegt werden. Und durch Hawkings und Penroses Talent, schwierigste physikalische Zusammenhänge lebendig darzustellen, kann er sich sogar auf eine spannende Lektüre freuen -- wenn er im Physik-Kurs gut aufgepaßt hat. --Stefan Albus Lade Kundenrezensionen... |
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Computerdenken. Des Kaisers neue Kleider oder Die Debatte um Künstliche Intelligenz, Bewußtsein und die Gesetze der Physik von Roger PenroseMartin Gardner (Vorwort), Dieter Wandschneider (Vorwort), Michael Springer (Übersetzer)Taschenbuch von Spektrum Verlag Angebote ab EUR 2,39 ISBN: 3893307087, Erscheinungsdatum: 1991 Produktgruppe Bücher |
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Weißer Mars von Brian W. Aldiss, Roger PenroseTaschenbuch von HeyneAngebote ab EUR 0,05 ISBN: 3453161688, Erscheinungsdatum: 1999 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDen Mars ausschließlich der Wissenschaft zu überlassen ist die interessante Ausgangsidee des Romans von Brian Aldiss, womit er auf Gegenkurs zu vielen anderen SF-Autoren geht, die in der Terraformung und Besiedlung dieses Planeten die Zukunft sehen. Gleich zu Beginn von Aldiss' Buch beschließt die Menschheit jedoch, jede kommerzielle Ausbeutung des roten Riesen zu unterlassen. Eine kleine Wissenschaftsgemeinde erforscht seither auf dem Mars die sogenannte Omega-Schliere. Diese Suche nach dem letzten Elementarteilchen tritt jedoch in den Hintergrund, als es auf der Erde zu einer Wirtschaftskrise kommt und die Versorgungslinien zum Mars abgeschnitten werden. Dort ist man nun auf sich alleine gestellt! Aus dieser Not heraus beginnen die 6000 Gestrandeten unter der Führung des Philosophen Tom Jefferies ihr Zusammenleben neu zu gestalten. "Das einzelne Ego mußte sich den Bedürfnissen der ganzen menschlichen Gemeinschaft auf dem Mars unterordnen", bemerkt Jefferies Adoptivtochter Cang Hai, deren Erinnerungen zusammen mit Jefferies eigenen Berichten das Buch bilden. Die Entwicklung dieser neuen Gesellschaftsform, die die Fehler der Erde vermeiden will, beschreibt Aldiss ausführlich. Als Leser sitzt man mit in den vielen hierüber geführten Diskussionen und erlebt den spannenden und nachdenklich stimmenden Zusammenprall unterschiedlichster Ansichten. Bei diesem Werk über Aldiss selbst noch viele Worte zu verlieren erscheint unnötig, zählt der 1925 geborene Brite dank Werken wie der Helliconia-Trilogie doch zu den Meistern durchdachter Visionen. Erwähnenswert ist seine Zusammenarbeit mit dem bekannten Physiker Roger Penrose für dieses Buch, die zu einer großen wissenschaftlichen Fundiertheit der Geschichte führte. Nicht umsonst haben die beiden über drei Jahre an diesem Roman gearbeitet und daraus eine ungemein interessante Gesellschafts- wie auch Wissenschaftsutopie gemacht. --Joachim Hohwieler Lade Kundenrezensionen... |
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Das Große, das Kleine und der menschliche Geist von Roger Penrose, Abner Shimony, Nancy Cartwright, Stephen W. HawkingTaschenbuch von Spektrum Akademischer VerlagAngebote ab EUR 40,97 ISBN: 3827413311, Erscheinungsdatum: März 2002 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-Redaktion"Das kann doch noch nicht alles sein!" meint man Roger Penrose rufen zu hören, wenn man sich durch die ersten Kapitel seines neuesten Buches gelesen hat. Was treibt diesen Mathematiker um? Er weigert sich lediglich -- ganz im Sinne von Einstein ("Gott würfelt nicht!") --, einige Konsequenzen der Quantenmechanik anzuerkennen, die auch vielen "Quanten-Laien" widersinnig erscheinen. Eins seiner Lieblingsbeispiele ist Schrödingers Katze: Wie kann sie in dem berühmten Gedankenexperiment in einem Zustand zwischen lebendig und tot schweben? Wieso "entscheiden" sich die Wellenfunktionen von Elementarteilchen erst in dem Moment, in dem sie beobachtet werden, welchen Zustand sie einnehmen? Das sei nicht zu verstehen und wird (Beispiel Katze) in der makroskopischen Welt auch nicht beobachtet, sagt Penrose, daher vermutet er eine Art "missing link" zwischen der Quantenmechanik und der Physik der großen Dinge: Ein Naturgesetz, das bis heute noch nicht entdeckt worden ist und diese verrückten Befunde zumindest verständlich macht. Damit eckt er bei den meisten seiner Kollegen an, die sich längst an die paradoxe Situation gewöhnt haben: "Was soll's, wenn wir nicht wirklich verstehen, was da vor sich geht, Hauptsache, wir können es berechnen", ist ihr Credo. Dieser Standpunkt reicht Penrose nicht: Er erklärt inspiriert und mit einleuchtenden Argumenten, wie die bislang fehlende Theorie aussehen könnte, leider noch ohne die dazugehörigen Formeln schon aus dem Hut zaubern zu können. Letzten Endes hofft er sogar, das menschliche Bewußtsein, das sich dem Verständnis der Forscher bisher weitgehend entzieht, mit Hilfe dieser neuen Theorie erklären zu können. Dazu zeigt er auf die ausgedehnten Tubulinproteine der Nervenzellen: Darin sieht er eine Art "Antenne" für die neue Quantenmechanik: Hier sollen sich Vorgänge abspielen, von denen die Physiker heute noch nichts ahnen (wollen) -- und die letztlich unser Denken erklären. Auch wenn Penrose in den vorausgegangenen Kapiteln durchaus überzeugen konnte -- hier flüchtet er sich leider allzusehr in Spekulationen. Das ist sehr schade, denn dieser Aspekt ist der vielleicht spannendste seiner Arbeit. Penrose hat die meisten seiner Ideen -- sogar ausführlicher -- bereits in seinem Buch Schatten des Geistes vorgestellt; Das Große, das Kleine und der menschliche Geist ist eher eine Kompaktfassung für Interessierte, die sein Gedankengebäude "auf die Schnelle" kennenlernen möchten. Eine Besonderheit ist jedoch das letzte Kapitel, in dem Penrose dreien seiner Gegner die Möglichkeit gibt, sich zu seinen Ideen zu äußern. Dadurch erhält man einen guten Einblick in die laufende Diskussion. Natürlich sind seine Thesen angreifbar, aber das Buch zeigt auch, daß die heutige Physik noch lange nicht am Ziel ist. Auch wenn man als Nicht-Physiker nicht alle Argumente versteht, die Penrose und seine Kollegen ins Feld führen: Viele Begriffe werden doch klar, und der Leser erhält eine Ahnung von den kontroversen Ideen, die derzeit in Cambridge, Harvard, Oxford und anderswo die Gehirne der Physiker erhitzen -- ob mit oder ohne neue Quantenphysik, wird da fast zur Nebensache. --Stefan Albus Lade Kundenrezensionen... |
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