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Produkt-Bild: Robin Hood (Director's Cut)

Robin Hood (Director's Cut)
mit Russell Crowe, Cate Blanchett, Max von Sydow, Regie: Ridley Scott

DVD von Universal/DVD
Preis bei Amazon: EUR 14,95

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Robin Hood (Director's Cut)

Produktbeschreibung



Wenn sich die beiden Oscarpreisträger Sir Ridley Scott und sein Lieblingsstar Russell Crowe der berühmten Legende des Bogenschützen aus dem Sherwood Forest annehmen, ist eine aufregende Neufassung garantiert.

Die Heldentaten Robin Hoods sind ein fester Bestandteil unserer modernen Mythologie und ein strahlendes Beispiel für Abenteuerlust und den Kampf um Gerechtigkeit. Das gilt auch für Ridley Scotts Interpretation, die von der Zeit erzählt, bevor Robin Hood zum Gesetzlosen ernannt wird.
Die Geschichte in der Robin und seine Männer den korrupten Machenschaften in Nottingham den Kampf ansagen und einen Aufstand gegen die Krone führen, der das Machtgefüge ihrer Welt für immer verändern wird. Und egal ob man diesen Robin nun als Gesetzlosen oder Helden sieht, wird er zum ewigen Symbol für die Freiheit seines Volkes.
Nach dem Tode König Richards lässt der begnadete Bogenschütze Robin (Russell Crowe) den Krieg gegen die Franzosen hinter sich und kehrt nach England zurück, in ein durch Korruption und einen brutalen Sheriff gebeuteltes Nottingham. Schnell verliebt er sich in die willensstarke Witwe Lady Marion (Oscarpreisträgerin Cate Blanchett), die anfangs allerdings überaus skeptisch ist, was ihn und seine Beweggründe angeht.
Als Gejagter, als Gesetzloser und nicht zuletzt um ihre Hand zu gewinnen, versammelt er eine Truppe Gleichgesinnter um sich und macht dem Sheriff einen Strich durch seine gierige Rechnung. Doch seine in Jahrzehnten des Krieges geschwächte Heimat hält noch eine weitaus größere Aufgabe für Robin parat und so macht sich ausgerechnet dieser unwahrscheinlichste aller Helden mit seinen Leuten auf, blutige Unruhen im Land zu verhindern und ganz England zu retten.

Wie schon bei Gladiator beleben Russell Crowe und Ridley Scott ein verschwunden geglaubtes Genre und bringen die Legende mit eindrucksvoller Härte zurück auf die Leinwand. Realistischer, leidenschaftlicher und actionreicher, als man Robin Hood je zuvor gesehen hat. Ein mittelalterlicher Thriller, eine faszinierende Liebesgeschichte und ein mitreißendes Abenteuerepos ? Robin Hood.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

viel potential
1 Punkte 1 von 5 Punkten
mühsam zu ertragender film, da gefällt mir ja sogar noch die version mit eroll flynn besser. es kommt keine wirkliche spannung auf auch konnte
der hauptdarsteller nicht überzeugen. lieber mal in der videothek ausleihen anstatt das geld unnötig ausgeben.
Super Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Uns hat der Film wirklich viel Spaß gemacht! Jede Menge Action und sehr realistische Kampfszenen, Fans von Gladiator dürften auch hier auf ihre Kosten kommen.
Auftakt zur nächsten Kinoserie?
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Robin Hood" wurde von Ridley Scott als Auftakt zu einer neuen Kinoreihe geplant, soviel geht nicht nur aus diversen Interviews mit ihm hervor. Das Robin Hood sein Revival 2010 erleben darf, macht für mich Sinn. In Zeiten der Krise ist das Vetrauen in Rechtsstaat, Politik und Oberschicht wohl nicht unbedingt gewachsen. Serien, in denen Outlaws das Gesetz in die eigene Hand nehmen, häufen sich (z.B. "Burn Notice", "Leverage", "Human Target"....) und wer könnte diesbezüglich "treffender" sein?!

Ridley Scott's neues Abenteuer thematisiert den Werdegang, der Weg von Robin Hood zum Outlaw und Volkshelden. Wobei der sich im Verlauf der Handlung wenig wandelt - im Gegensatz zum Umfeld, hier gibt es einige Umwälzungen. Robin Hood hingegen ist wie er ist und eckt auf diese Weise im Königshaus, wie auch im Heer an und für andere wird er auf diese Weise selbst zur Führungsfigur, eine Rolle mit der er sich erst anfreunden muß - und darin besteht im Grunde der einzige echte Entwicklungsprozeß - offen gesagt stehen mir solche Handlungen schon bis oben hin. Ein wenig erinnerte mich diese Figur in Ansätzen auch an jene "Helden" aus Kult-Italo-Western, wie sie einst Clint Eastwoods z.B in "Für eine handvoll Dollar" verkörperte. Wie gesagt in Ansätzen.

In 2,5 Stunden wird für meinen Geschmack zuviel Augenmerk auf die wenig spannende Hauptfigur gelenkt (gut, wer noch nicht soviele Filme in diese Richtung gesehen hat, wird vielleicht Gefallen daran finden). Manche Nebenhandlungsstränge waren für mich spannender, als die Haupthandlung. Meiner Meinung nach ist das Drehbuch von Brian Helgeland (Man on Fire, Green Zone, Taking of Pelham 1 2 3... - qualitativ auf sehr unterschiedlichen Niveau), basierend auf einer Story von Ethan Reiff und Cyrus Voris (beide zeichnen sich zusammen z.B. für Bulletproof Monk oder Kung Fu Panda verantwortlich - ebensowenig wie zuvor war hier bisweilen wirklich Verlaß) die Schwachstelle des grundsätzlich recht unterhaltsamen Mittelalter Blockbusters. Das Drehbuch ist nicht schlecht, aber manchmal machen es sich die Autoren in meinen Augen etwas zu einfach.

Handwerklich gibt es ansonsten wenig am 200 Millionen Dollar schweren Streifen auszusetzen. Die Kämpfe sind opulent inszeniert, die DarstellerInnen meinem Empfinden nach passend gewählt (wobei ich mich frage, ob Russel Crowe wirklich ideal für diese Rolle ist, da er sehr vorgeprägt durch andere Heldenrollen ist) und der Soundtrack spielt in bester Blockbuster Manier. Trotzdem wirkt "Robin Hood" auf mich wie eine überlange Vorgeschichte. Das Mittelalter scheint Ridley Scott bislang wenig Glück zu bringen. Auch die von ihm und Tony Scott teuer produzierte (im Mittelalter spielende) Serie "The Pillars of the Earth" erlebte einen Quotenbauchfleck. "Kingdom of Heaven" hat sich wahrscheinlich erst mit dem Verkauf der TV-Rechte und DVD Verkauf in die Gewinn Zone gerettet. Das wird bei "Robin Hood" wohl ähnlich sein, wenn auch dieser Film bisweilen erfolgreicher war.

Ob der Directors Cut zu "Robin Hood" nun im Vergleich zur Orginalfassung die richtige Wahl zum Kauf ist, hängt wohl wie immer auch vom persönlichen Präferenzen ab. Für wen Action zentral ist, sind die Veränderungen im DC vermutlich wenig erheblich. Manche zwischenmenschliche Aspekte kommen im DC aber tatsächlich besser zur Geltung, die Sache ist etwas weniger straff. Aber soviel mehr bietet diese etwas längere Fassung nicht.

Fazit: Oberflächlich gesehen ein recht imposanter, gut gemachter Blockbuster mit guten Ansätzen, der im Kern aber nur mäßig viel hergibt und etwas ausschweifend ist. Recht solide, nett für Zwischendurch, muß man aber nicht gesehen habe --> 3.5
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3 Punkte 3 von 5 Punkten
..und wieder wird ein Produkt bewertet was noch nicht auf dem Markt ist. Mir fehlt es wohl "an Horizont" um zu begreifen was einen dazu bewegt etwas zu bewerten, das man weder erworben noch in den Händen gehalten hat.
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Legende
mit Tom Cruise, Mia Sara, Tim Curry, Regie: Ridley Scott

DVD von Twentieth Century Fox Home Entert.
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 6,49

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2002
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Aus der Amazon.de-Redaktion


In diesem seltsamen Experiment von Ridley Scott (Blade Runner) aus dem Jahre 1985 spielt der Newcomer Tom Cruise in einer Märchenwelt voller Zwerge, Einhörner und Dämonen. Nachdem das Horn eines Einhorns zerbricht, wird die Welt von Dunkelheit und Winter heimgesucht. Cruise begibt sich mit der Hilfe eines Elementargeists, welcher von David Bennent (Die Blechtrommel) gespielt wird, in die Hölle hinab, um das Paradies zu retten. Dieser Film ist beinahe ein Paradebeispiel für Dreharbeiten, bei denen der Set-Designer völlig durchgeknallt ist. Tom Cruise trägt nicht wirklich zur Identifikation oder dramaturgischer Fokussierung bei, aber das Drama zwischen Tim Currys satanischer Macht und Mia Sara, die eine Art Prinzessin der Zwischenwelt darstellt, ist recht spannend. Insgesamt gesehen handelt es sich dabei um eine interessante Mischung, von der man wünscht, dass sie erfolgreicher gewesen wäre. --Tom Keogh
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4 Kundenrezensionen:

Ridley Scotts unterschätzter Kult-Fantasystreifen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nach dem viel geachteten Filmkunstwerk "Die Duellisten" und zwei der wohl einflussreichsten filmischen Werke der letzten 40 Jahre "Alien" und "Blade Runner" widmete sich Bildvirtuose Ridley Scott dem Fantasy-Genre. Nach langer Planung mit dem Autoren William Hjortsberg und vielen begabten Künstlern wie Make-Up-Genie Rob Bottin (Das Ding, Das Tier, Sieben) und komplizierten, oft chaotischen Dreharbeiten (ähnlich wie bei "Blade Runner") entstand eines der prägenden Werke des Genres, das ursprünglich von der Kritik vernichtet wurde. Scott brachte nach einem nicht zufriedenstellenden Testscreening zunächst eine stark gekürzte Fassung heraus und tauschte zudem (zumindest in den USA) die Musik von Jerry Goldsmith mit einem recht eilig geschriebenen Score von Tangerine Dream aus.

Auf dieser lieblosen DVD befindet sich, wie schon von den anderen Rezensenten festgestellt, die US-Kinofassung mit Jerry Goldsmiths Musik. In den USA erhält man eine Ultimate Edition mit beiden Fassungen und dem sehr interessanten Making-Of "Creating a Myth".

Die Handlung des Films ist simpel, es geht um den ultimativen Kampf zwischen Gut und Böse. "Legende" ist geradezu gespickt mit archetypischen Charakteren der Märchengeschichte wie dem einfachen Jungen mit dem goldenen Herzen Jack (Tom Cruise), der unsterblich in die bildhübsche Prinzessin Lili (Mia Sara) verliebt ist und diese mit Hilfe von knuffigen Elfen aus den Fängen des abgrundtief bösen "Darkness" (Tim Curry) befreien muss. Essentiell in der Geschichte ist zudem ein Einhorn, die Verkörperung absoluter Reinheit, das die ganze Geschichte erst ins Rollen bringt.

Kurz gesagt bietet "Legende" eigentlich alles, was Fantasy-Fans benötigen. Die Einfachheit und Reinheit der Geschichte und Figuren ist meiner Meinung kein Nachteil, sondern sogar positiv zu bewerten, verglichen mit vielen anderen aufgeblasenen und unnötig komplexen Fantasy-Werken der Gegenwart. Der Film ist außerdem recht langsam, nicht unbedingt ein Nachteil. Vielleicht, und das gibt Scott auch zu, fehlt dem Film hier und da etwas Pep aufgrund des etwas zu kleinen Budgets. Highlight ist natürlich Tim Curry, der unter einem enormen Kostüm versteckt den Teufel spielt und einen der besten Bösewichte aller Zeiten gibt.

In den 80ern gab es eine Welle vergleichbarer Filme, weshalb "Legende" vielleicht so unterging. Zuvor gab es Streifen wie "Der dunkle Kristall", "Krull", "Die Reise ins Labyrinth" oder "Der Tag des Falken", allesamt groß produzierte und auch größtenteils erfolgreiche Filme. Warum "Legende" damals scheiterte, ist mir unklar, denn es handelt sich um einen wirklich gelungenen Film, der vor allem mit einer einzigartig reichhaltigen, wunderbar zauberhaften Märchenwelt punktet, in der man sich wirklich verlieren kann. Die Sets, die in Londons Pinewood Studios errichtet wurden, suchen auch heute noch ihresgleichen. Heute bevorzugt man natürlich meistens CGI-Effekte, auch aus logistischen Gründen und weil es schlicht oft einfacher ist, als große Sets zu bauen. Doch nur selten wird dadurch die Magie und Plastizität echter, enormer Filmsets und aufwändigem Make-Up ("Legende" wurde hierfür Oscar-nominiert), kurz, kreativster Handarbeit, erreicht.

"Legende" ist dadurch einer der stimmungsvollsten Fantasy-Filme der 80er Jahre, vielleicht aller Zeiten geworden. Der Visionär hinter allem ist Ridley Scott, der mit seinem unvergleichbaren Augen erlesenste Bilder inszenieren kann, was in "Legende" auch unter Beweis gestellt wird. Ob einem die eher klassische Musik von Goldsmith oder der Soundtrack von Tangerine Dream gefällt, ist reine Geschmacksache.

Es handelt sich um einen oft düsteren, dann wieder leichtfüßigen Film, der bei vielen heute sehr nostalgische Gefühle auslöst und dessen Magie und Kreativität einen immer wieder in seinen Bann zieht.
einfach ein toller film!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
kenne den film aus meiner kindheit und bin noch immer begeistert! eine tolle geschichte und ein toller Tom Cruise.
für alle die auch filme mögen wie z.B Das Labyrinth u. Der dunkle Kristall.
hab lange gesucht....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ein wunderbarer Fantasystreifen.
Immer gut zum anschauen , denn ich liebe solche Teile ,
bin absolut happy das ich ihn endlich auf DVD habe.
Wirklich sehr zu empfehlen.... auch wenn Tom Cruise mitspielt..."g"
Legende Tom Cruise
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Hallo würde mich sehr freun über diesen film ist diese DVD eine deutsche tonspur vorhanden wer kann es mir verraten
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Produkt-Bild: Der Mann, der niemals lebte

Der Mann, der niemals lebte
mit Russell Crowe, Leonardo DiCaprio, Mark Strong, Regie: Ridley Scott

DVD von Unbekannt
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 2,95

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Der Mann, der niemals lebte

Produktbeschreibung



Beschreibung:
Roger Ferris (Leonardo DiCaprio) ist der beste Mann des US-Geheimdienstes: Er bewährt sich in Situationen, in denen das Leben eines Menschen nicht mehr wert ist als die Information, die man aus ihm herausholt. Bei seinen weltweiten Einsätzen im Spannungsfeld zwischen dem Nahen Osten und Washington hängt Ferris Leben oft von der Stimme am anderen Ende einer abhörsicheren Telefonverbindung ab: Sie gehört dem mit allen Wassern gewaschenen CIA-Agenten Ed Hoffman (Russell Crowe). Hoffman führt seinen Krieg per Laptop im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses: Er jagt eine neue Leitfigur der Terrorszene, die den Erdball mit einem Bombenteppich überzieht und dabei selbst dem ausgeklügelsten Geheimdienst-Network der Welt immer wieder Schnippchen schlägt. Um diesen Terroristen aus der Reserve zu locken, muss Ferris sich in dessen finstere Welt einschleusen. Doch je näher er sich an sein Ziel heranarbeitet, desto deutlicher spürt er: Vertrauen ist ein äußerst gefährlicher Luxus...

Angaben laut Hersteller
Anzahl Datenträger: 1
Bildformat: 2,40:1, 16:9
Bonusmaterial: Audiokommentar(e), Cast and Crew Infos, Hinter den Kulissen ...
DVD-Type: DVD 9
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Russell Crowe
Laufzeit ca.: 123 min
Produktionsjahr: 2008
Regie: Ridley Scott
Regionalcode: Code 2
Sprache: deutsch, englisch, spanisch
Tonformat: DD 5.1
Untertitel: deutsch, deutsch für Hörgeschädigte, englisch, englisch für Hörgeschädigte, spanisch

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wenn man den Film mit dem ähnlich gelagerten und ebenfalls im Mittleren Osten angelegten Thriller Syriana vergleicht, kann man der Handlung von Der Mann, der niemals lebte noch relativ einfach folgen ? denn eigentlich dreht es sich in diesem Film um eine ziemlich geradlinig erzählte Spionagegeschichte. Leonardo DiCaprio ist der CIA-Agent vor Ort, ein arabisch sprechendes Chamäleon, das daran glaubt, dass man persönliche Beziehungen durch Vertrauen und Professionalität aufbauen kann. Russell Crowe ist sein Supervisor, der sich überall einmischt und die Regeln nach seinem eigenen Gutdünken auslegt, und der gewillt ist, einen kurzfristigen ?Sieg? längerfristigen Vorteilen gegenüber vorzuziehen. (Einer dieser Charaktere soll gewiss den außenpolitischen Stil der Bush-Regierung im ersten Jahrzehnt des einundzwanzigsten Jahrhunderts repräsentieren ? welcher der beiden das wohl sein könnte?) Während seiner Arbeit an einem Fall in Jordanien, beginnt DiCaprio mit einer Krankenschwester (Golshifteh Farahani) zu flirten, obwohl er sich eher für den Chef des Jordanischen Geheimdiensts (eine starke Rolle für Mark Strong), der die Aktivitäten der CIA genau im Auge behält, interessiert. Ridley Scott inszeniert das Ganze, als ob ihn das Durcheinander ziemlich ermüdet hätte, und seine Glorifizierung von Crowes dreistem Soziopathen hinterlässt einen ziemlich seltsamen Nachgeschmack. Das alles funktioniert schon, aber es kann schon sein, dass man sich hinterher die verwirrenden Verwicklungen von Syriana wieder herbeiwünscht. -- Robert Horton

Kurzbeschreibung


Roger Ferris (Leonardo DiCaprio) ist der beste Mann des US-Geheimdienstes: Er bewährt sich in Situationen, in denen das Leben eines Menschen nicht mehr wert ist als die Information, die man aus ihm herausholt. Bei seinen weltweiten Einsätzen im Spannungsfeld zwischen dem Nahen Osten und Washington hängt Ferris Leben oft von der Stimme am anderen Ende einer abhörsicheren Telefonverbindung ab: Sie gehört dem mit allen Wassern gewaschenen CIA-Agenten Ed Hoffman (Russell Crowe). Hoffman führt seinen Krieg per Laptop im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses: Er jagt eine neue Leitfigur der Terrorszene, die den Erdball mit einem Bombenteppich überzieht und dabei selbst dem ausgeklügelsten Geheimdienst-Network der Welt immer wieder Schnippchen schlägt. Um diesen Terroristen aus der Reserve zu locken, muss Ferris sich in dessen finstere Welt einschleusen. Doch je näher er sich an sein Ziel heranarbeitet, desto deutlicher spürt er: Vertrauen ist ein äußerst gefährlicher Luxus aber auch seine einzige Chance, diesen Einsatz zu überleben.






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4 Kundenrezensionen:

Der Film, den keiner brauchte
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich habe bereits zuvor das Buch zum Film gelesen und fand auch das recht uninteressant und teilweise langweilig. Deshalb hat es mich auch sehr gewundert, dass man sich entschieden hat, diese Story zu verfilmen. Als ich dann die Besetzung mit Dicaprio und Crowe gesehen hatte, und dass auch noch Ridley Scott Regie führt, dachte ich, dass ich dem Film doch eine Chance geben sollte.
Aber irgendwie hat sich meine Vorahnung bestätigt. Der Film verläuft, ähnlich wie das Buch, sehr trocken, teilweise verwirrend und auch eher spannungslos. Russell Crowes Charakter kommt für mich überhaupt nicht gut rüber. Man erfährt nicht viel über ihn und fragt sich eigentlich eher die ganze Zeit, was der da so wichtiges macht. Auch DiCaprios Charakter Roger Ferris kommt beim Zuschauer (zumindest wars bei mir so) etwas gleichgültig an. Man kann keine Emotionen zu den beiden Hauptcharakteren herstellen. Man verfolgt zwar die Handlung, aber man fiebert nicht mit.
Von den Effekten und Bildern ist der Film durchaus ansehlich, aber die Story ist mir deutlich zu schwach. Da kommen wir auch schon zum Hauptproblem: der Titel des Films. Die Idee des "Mannes der niemals lebte" kommt viel zu kurz. Wenigstens das wurde im Buch viel ausführlicher beschrieben samt der ganzen Arbeit, die hinter dieser Idee steckte. Im Film dagegen wurde kaum ein Wort darüber verloren.

Man kann sich den Film durchaus abends (wenn er mal im TV kommt) mal anschauen , wenn man ohne große Erwartungen drangeht. Wer allerdings einen tollen Blockbuster erwartet, wird enttäuscht werden, vorallem mit dieser Besetzung. Also wer den Film nicht anschaut, verpasst nichts.
Gut gemachter Kinostreifen ohne Längen und einer nicht vermissten Nachhaltigkeit
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Roger Ferris (Leonardo DiCaprio) ist ein CIA-Agent der in den Krisengebieten des Nahen Osten als eine Art verdeckter Ermittler eingesetzt wird und so permanent unter Einsatz seines Lebens im Hintergrund der Front kämpft, während sein Einsatzleiter Ed Hoffmann (Russell Crowe) gefahrlos, sarkastisch und skrupellos die Fäden aus den USA zieht. Er hat z. B. kein Problem damit, Befehle zu erteilen und über Leben und Tod zu entscheiden, während er gerade seinen Sohn in den Kindergarten bringt. Ferris verlangt alsbald mehr Eigenregie, die er auch bekommt, und auf der Suche nach einem Top-Terroristen muss er mit Hani Pasha (Mark Strong), dem Chef des jordanischen Geheimdienstes zusammenarbeiten, was nicht so einfach ist.

Der Film übt in leichten Ansätzen Kritik an der gleichgültigen Achtung vor Menschenleben im Zuge der Nah-Ost-Politik der USA, beschönigt aber auf der anderen Seite auch bei der Darstellung der Terroristen nichts. Insofern handelt es sich nicht um einen kritischen, ggf. sprachlos und betroffen machenden Anti-Kriegs-Film mit politischem Anspruch, der besonders in die Tiefe geht. Vielmehr ist es ein auf hohem Niveau gemachter Agenten-Action-Thriller, der in Krisengebieten spielt. Dabei zeichnet man das Bild von einem Agenten, der irgendwann nicht mehr genau weiß, wofür er kämpft und vor allem merkt, dass er letztlich auch nur eine Nummer ist, und seine Arbeit zu wenig bewirkt. Drehbuch und Handlung sind stimmig, der Film spannend, man wird weder über- noch unterfordert. Zwiespältig ist die Besetzung des Films, trotz der zwei herausragenden Hauptdarsteller, die ohne Frage solide rüberkommen. Crowe, der in seiner Rolle nicht ausgelastet scheint, hätte eher in die Rolle des Kämpfers gepasst, der mit seinen ethischen Bedenken kämpft, während DiCaprio mit dieser Rolle nicht optimal fusioniert. So überzeugt am meisten Mark Strong in der Nebenrolle als Geheimdienstchef.
Guter Film der auch nachdenklich macht.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Film ist wirklich sehr gut gemacht und die Schauspieler überzeugen von Anfang bis Ende. Für 8 Euro echt top.
Überdurchschnittlicher, intelligenter und packender Agenten-Thriller
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Basierend auf dem gleichnamigen Roman des renommierten Journalisten, Nahost-Experten und Schriftstellers David Ignatius inszenierte Ridley Scott mit "Der Mann, der niemals lebte" (OT: Body of Lies) einen der besten Agenten-Thriller der letzten Jahre, dem es gelingt, stets packend und actionreich eine intelligente und zeitrelevante Geschichte zu erzählen. Mit der allgegenwärtigen Thematik Krieg gegen den Terror und Nahostkonflikt gab es in den letzten Jahren eine Vielzahl von Filmen, von denen nur wenige wirklich gelungen waren oder filmische Relevanz besaßen.

Unter der wie immer in höchstem Maße professionellen Regie von Ridley Scott entstand ein oft adrenalintreibender Film, der die Intelligenz der Zuschauer stets ernst nimmt und nicht wie viele andere Genrevertreter predigend wichtige Botschaften verteilt. In erster Linie will der Film unterhalten, doch er tut dies mit einer starken Dosis Realität, die einem den aktuellen Zustand im Nahen Osten mit interessanten politisch-kulturellen Einsichten vermittelt. Legitimität erhält "Der Mann, der niemals lebte" natürlich dadurch, das der Autor des Romans, auf dem der Film basiert, David Ignatius, ausgewiesener Experte auf dem Gebiet ist. Oscar-Gewinner William Monahan (The Departed) adaptierte das Buch hervorragend und weltgewandt mit teils brillanten scharfsinnigen Dialogen, wodurch der Film stark profitiert.

Er handelt von Roger Ferris (Leonardo DiCaprio), einem abgebrühten, noch recht jungen CIA-Agenten, der aufgrund großer Erfahrung im Nahen Osten dort mit die wichtigste Rolle für die CIA spielt und sich die Hände in gefährlichen Missionen schmutzig macht. Sein einziger Vorgesetzter ist Ed Hoffman (Russell Crowe), der Ferris Operationen aus den USA meist von Zuhause überwacht und stets in Mobilfunkkontakt mit ihm steht. Da beide extrem kontrastierende Charaktere sind, rasseln sie sehr häufig aneinander, wodurch enorm hitzige und aggressive Wortgefechte entstehen, die aber dennoch von großem gegenseitigem Respekt geprägt sind. Ferris stößt auf einen potentiellen Anführer einer Terrorgruppe, die für diverse Bombenanschläge in Europa verantwortlich zu sein scheinen und aus Jordanien operieren. In Folge dessen, kooperiert Ferris mit dem Chef des jordanischen Geheimdienstes Hani Salam (Mark Strong).

Mehr muss man auch gar nicht wissen, denn eine der Hauptattraktionen des Films ist es, dem komplexen Plot zu folgen und zu sehen, wie er sich entfaltet. Dies tut er meistens überraschend und stets enorm spannend, dass man irgendwann das Gefühl hat, dass alles passieren könnte, wodurch der Film sehr intensiv ist. Ridley Scott ist einer der begnadensten Visualisten aller Zeiten, was man auch in diesem Film wieder eindrucksvoll erkennt. Seine enorm professionelle Handschrift ist überall erkennbar, doch man hat nie das Gefühl einen seiner Klassiker zu sehen. Der Film funktioniert zwar hervorragend und ist sehr gut gespielt, packend inszeniert und intelligent, doch es ist definitiv nicht der ganz große Wurf, den man von den Beteiligten erwarten könnte. Doch das ist nur eine kleine Beobachtung, die die Leistung des Films nicht kleinreden soll.

Die Darstelleriege ist erwartungsgemäß sehr gut, jedoch sticht am meisten der grandiose britische Charakterdarsteller Mark Strong heraus, der kürzlich in einer Vielzahl großer Produktionen wie vor allem "Sherlock Holmes", "Kick-Ass" und Scotts "Robin Hood" zu sehen war. Er spielt Hani und stiehlt problemlos jede Szene, in der er zu sehen ist. Wenn man den Film sieht, würde man gar nicht auf die Idee kommen, dass der Darsteller nicht aus dem Nahen Osten stammt, so überzeugend wirkt er. Es ist eine brillante Performance, die noch lange nachwirkt.

Die drei kurzen, jeweils 7-minütigen Dokumentationen, die auf der DVD enthalten sind, geben einem einen leider zu kurzen Einblick in die Produktion, der zudem nicht über den Standard (inklusive der üblichen gegenseitigen Beweihräucherung) hinauskommt.
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Produkt-Bild: Gladiator (10th Anniversary Edition) [Blu-ray]

Gladiator (10th Anniversary Edition) [Blu-ray]
mit Russell Crowe, Joaquin Phoenix, Connie Nielsen, Oliver Reed, Richard Harris, Regie: Ridley Scott

Blu-ray von Universal/DVD
Preis bei Amazon: EUR 17,97

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Gladiator (10th Anniversary Edition) [Blu-ray]

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mit seinem Blockbuster Gladiator, dessen Größe sich mit seinen Vorgängern des Monumentalfilmzeitalters messen kann, hat Regisseur Ridley Scott ein energiegeladenes, actionbetontes Epos erschaffen, mit dem er den Zuschauer mittels computergenerierter Effekte in das Zeitalter des Römischen Imperiums zurückversetzt. Mögen die Effekte auch nicht den Standard anderer Megaproduktionen wie zum Beispiel Titanic erreichen, vermitteln sie doch einen lebendigen Eindruck von der Größe und der Glorie Roms.
Der Australier Russell Crowe ist der heroische General Maximus. Und in dieser Rolle gelingt es ihm, den Film -- bei all den Effekten -- allein auf seinen Schultern zu tragen. Er beweist einmal mehr, dass er inzwischen Anspruch darauf hat, als Hollywood-Star bezeichnet zu werden! So gelingt es ihm, eine erstaunliche Verwandlungsfähigkeit an den Tag zu legen -- vom heldenhaften General über einen gehetzten Flüchtling zum unterdrückten Sklaven zurück zum überlebensgroßen Gladiator.
Die Geschichte beinhaltet typische shakespearehafte Elemente von Tod, Betrug, geheimen Identitäten und Verrat. Keine Frage: Ein bisschen wirkt dies dick aufgetragen und die Dialoge sind gewollt auf klassisch getrimmt, was sich ebenfalls nicht verbergen lässt. Doch der Film ist so lebhaft inszeniert und montiert, dass über diese Mängel hinweggesehen werden kann, bleibt auf der Positivseite doch auch zu vermerken, dass Scott bei all den Effekten und Schlachten den Blick auf die Figuren nicht verloren hat.
Da ist des Gladiatoren Nemesis, der böse Kaiser Commodus (Joaquim Phoenix), der mit seinem Auftreten Autorität erzeugt; unabhängig davon, ob er sich als Kaiser mit den Insignien seiner Macht vor dem Volk präsentiert, oder ob er sich lüstern seiner Schwester Lucilla (Connie Nielsen) nähert. Oliver Reed indessen, der während der Dreharbeiten verstarb, spielt seine Rolle als Lehrmeister des Gladiators mit großer Würde und einer Prise Tragik.
Regisseur Scotts visuelles Können steht außer Frage. Doch bei all dem, was er an atemberaubenden Bildern erzeugt haben mag -- Russell Crowe ist der Star dieses Films. Er spielt nicht nur den Gladiator, er ist der Gladiator! --Mark Englehart

Produktbeschreibung


Special Features:
  • Doppel-DVD mit 11 Stunden Bonusmaterial
  • Davon 5 Stunden noch nie gezeigtes Bonusmaterial
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4 Kundenrezensionen:

Top!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Einfach nur grandios und Paraderolle von Russel Crow! Ein Heldenfilm den man zu Hause haben muss und sich ständig wieder ansehen kann - und was für Herz, Seele und Geist - einfach toll!
Richtige Superlative
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Einer der wenigen neuen Klassiker der letzten 10 Jahre die nicht nur durch technische Tricks sondern auch mit einen fantastischen Russel Crow in der Hauptrolle zu glänzen weiß.
Danke Universal...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wie ich gerade in einem Info-Newesletter gelesen habe, kann die "derzeitige" Blu-ray- Version von "Gladiator" umgetauscht werden. Die Disc einfach in ein Kuvert stecken und ab nach Hamburg ! Ohne Hülle/Steelbook ! Dann erhält man die "neue" Version ab Oktober...
Top Bildqualität
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nach Lesen der ganzen Verisse über die Qualität der Bluray Version war ich nahe daran, die Verpackung zuzulassen und auf die neue Version zu warten. Dann war ich aber doch neugierig auf die Wachsgesichter, Doppelkonturen und diverse andere Bildfehler.
Und siehe da,- nichts, aber auch gar nichts von alledem. Deutlich besser als die DVD und im gewohntem Bluray-Standart mit all seinen Vorteilen. Fazit: entweder habe ich Tomaten auf den Augen und mein 46 Zoll LCD steht mit 2,5 m zu weit weg,- oder aber man hat zwischenzeitlich und klammheimlich die Qualität deutlich verbessert. Das würde erklären, warum zumindest ich keinen Unterschied zwischen den alten und den neuen Scenen erkennen kann. Also, nicht verrückt machen lassen und seinen eigenen Augen vertrauen....
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Produkt-Bild: Robin Hood (Director`s Cut & Original-Kinofassung) [Blu-ray]

Robin Hood (Director`s Cut & Original-Kinofassung) [Blu-ray]
mit Russell Crowe, Cate Blanchett, Mark Strong, Max von Sydow, Matthew MacFadyen, Regie: Ridley Scott

Blu-ray von Universal/DVD
Preis bei Amazon: EUR 16,95

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Robin Hood (Director`s Cut & Original-Kinofassung) [Blu-ray]

Produktbeschreibung



Wenn sich die beiden Oscarpreisträger Sir Ridley Scott und sein Lieblingsstar Russell Crowe der berühmten Legende des Bogenschützen aus dem Sherwood Forest annehmen, ist eine aufregende Neufassung garantiert.

Die Heldentaten Robin Hoods sind ein fester Bestandteil unserer modernen Mythologie und ein strahlendes Beispiel für Abenteuerlust und den Kampf um Gerechtigkeit. Das gilt auch für Ridley Scotts Interpretation, die von der Zeit erzählt, bevor Robin Hood zum Gesetzlosen ernannt wird.
Die Geschichte in der Robin und seine Männer den korrupten Machenschaften in Nottingham den Kampf ansagen und einen Aufstand gegen die Krone führen, der das Machtgefüge ihrer Welt für immer verändern wird. Und egal ob man diesen Robin nun als Gesetzlosen oder Helden sieht, wird er zum ewigen Symbol für die Freiheit seines Volkes.
Nach dem Tode König Richards lässt der begnadete Bogenschütze Robin (Russell Crowe) den Krieg gegen die Franzosen hinter sich und kehrt nach England zurück, in ein durch Korruption und einen brutalen Sheriff gebeuteltes Nottingham. Schnell verliebt er sich in die willensstarke Witwe Lady Marion (Oscarpreisträgerin Cate Blanchett), die anfangs allerdings überaus skeptisch ist, was ihn und seine Beweggründe angeht.
Als Gejagter, als Gesetzloser und nicht zuletzt um ihre Hand zu gewinnen, versammelt er eine Truppe Gleichgesinnter um sich und macht dem Sheriff einen Strich durch seine gierige Rechnung. Doch seine in Jahrzehnten des Krieges geschwächte Heimat hält noch eine weitaus größere Aufgabe für Robin parat und so macht sich ausgerechnet dieser unwahrscheinlichste aller Helden mit seinen Leuten auf, blutige Unruhen im Land zu verhindern und ganz England zu retten.

Wie schon bei Gladiator beleben Russell Crowe und Ridley Scott ein verschwunden geglaubtes Genre und bringen die Legende mit eindrucksvoller Härte zurück auf die Leinwand. Realistischer, leidenschaftlicher und actionreicher, als man Robin Hood je zuvor gesehen hat. Ein mittelalterlicher Thriller, eine faszinierende Liebesgeschichte und ein mitreißendes Abenteuerepos ? Robin Hood.

2 Versionen des Films:
Original-Kinofassung und der 16 Minuten längere Director´s Cut
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

viel potential
1 Punkte 1 von 5 Punkten
mühsam zu ertragender film, da gefällt mir ja sogar noch die version mit eroll flynn besser. es kommt keine wirkliche spannung auf auch konnte
der hauptdarsteller nicht überzeugen. lieber mal in der videothek ausleihen anstatt das geld unnötig ausgeben.
Super Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Uns hat der Film wirklich viel Spaß gemacht! Jede Menge Action und sehr realistische Kampfszenen, Fans von Gladiator dürften auch hier auf ihre Kosten kommen.
Auftakt zur nächsten Kinoserie?
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Robin Hood" wurde von Ridley Scott als Auftakt zu einer neuen Kinoreihe geplant, soviel geht nicht nur aus diversen Interviews mit ihm hervor. Das Robin Hood sein Revival 2010 erleben darf, macht für mich Sinn. In Zeiten der Krise ist das Vetrauen in Rechtsstaat, Politik und Oberschicht wohl nicht unbedingt gewachsen. Serien, in denen Outlaws das Gesetz in die eigene Hand nehmen, häufen sich (z.B. "Burn Notice", "Leverage", "Human Target"....) und wer könnte diesbezüglich "treffender" sein?!

Ridley Scott's neues Abenteuer thematisiert den Werdegang, der Weg von Robin Hood zum Outlaw und Volkshelden. Wobei der sich im Verlauf der Handlung wenig wandelt - im Gegensatz zum Umfeld, hier gibt es einige Umwälzungen. Robin Hood hingegen ist wie er ist und eckt auf diese Weise im Königshaus, wie auch im Heer an und für andere wird er auf diese Weise selbst zur Führungsfigur, eine Rolle mit der er sich erst anfreunden muß - und darin besteht im Grunde der einzige echte Entwicklungsprozeß - offen gesagt stehen mir solche Handlungen schon bis oben hin. Ein wenig erinnerte mich diese Figur in Ansätzen auch an jene "Helden" aus Kult-Italo-Western, wie sie einst Clint Eastwoods z.B in "Für eine handvoll Dollar" verkörperte. Wie gesagt in Ansätzen.

In 2,5 Stunden wird für meinen Geschmack zuviel Augenmerk auf die wenig spannende Hauptfigur gelenkt (gut, wer noch nicht soviele Filme in diese Richtung gesehen hat, wird vielleicht Gefallen daran finden). Manche Nebenhandlungsstränge waren für mich spannender, als die Haupthandlung. Meiner Meinung nach ist das Drehbuch von Brian Helgeland (Man on Fire, Green Zone, Taking of Pelham 1 2 3... - qualitativ auf sehr unterschiedlichen Niveau), basierend auf einer Story von Ethan Reiff und Cyrus Voris (beide zeichnen sich zusammen z.B. für Bulletproof Monk oder Kung Fu Panda verantwortlich - ebensowenig wie zuvor war hier bisweilen wirklich Verlaß) die Schwachstelle des grundsätzlich recht unterhaltsamen Mittelalter Blockbusters. Das Drehbuch ist nicht schlecht, aber manchmal machen es sich die Autoren in meinen Augen etwas zu einfach.

Handwerklich gibt es ansonsten wenig am 200 Millionen Dollar schweren Streifen auszusetzen. Die Kämpfe sind opulent inszeniert, die DarstellerInnen meinem Empfinden nach passend gewählt (wobei ich mich frage, ob Russel Crowe wirklich ideal für diese Rolle ist, da er sehr vorgeprägt durch andere Heldenrollen ist) und der Soundtrack spielt in bester Blockbuster Manier. Trotzdem wirkt "Robin Hood" auf mich wie eine überlange Vorgeschichte. Das Mittelalter scheint Ridley Scott bislang wenig Glück zu bringen. Auch die von ihm und Tony Scott teuer produzierte (im Mittelalter spielende) Serie "The Pillars of the Earth" erlebte einen Quotenbauchfleck. "Kingdom of Heaven" hat sich wahrscheinlich erst mit dem Verkauf der TV-Rechte und DVD Verkauf in die Gewinn Zone gerettet. Das wird bei "Robin Hood" wohl ähnlich sein, wenn auch dieser Film bisweilen erfolgreicher war.

Ob der Directors Cut zu "Robin Hood" nun im Vergleich zur Orginalfassung die richtige Wahl zum Kauf ist, hängt wohl wie immer auch vom persönlichen Präferenzen ab. Für wen Action zentral ist, sind die Veränderungen im DC vermutlich wenig erheblich. Manche zwischenmenschliche Aspekte kommen im DC aber tatsächlich besser zur Geltung, die Sache ist etwas weniger straff. Aber soviel mehr bietet diese etwas längere Fassung nicht.

Fazit: Oberflächlich gesehen ein recht imposanter, gut gemachter Blockbuster mit guten Ansätzen, der im Kern aber nur mäßig viel hergibt und etwas ausschweifend ist. Recht solide, nett für Zwischendurch, muß man aber nicht gesehen habe --> 3.5
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3 Punkte 3 von 5 Punkten
..und wieder wird ein Produkt bewertet was noch nicht auf dem Markt ist. Mir fehlt es wohl "an Horizont" um zu begreifen was einen dazu bewegt etwas zu bewerten, das man weder erworben noch in den Händen gehalten hat.
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Produkt-Bild: Der Mann im Hintergrund

Der Mann im Hintergrund
mit Tom Berenger, Mimi Rogers, Lorraine Bracco, Regie: Ridley Scott

DVD von Sony
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 5,38

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Der Mann im Hintergrund
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Der New Yorker Polizist Mike Keegan Tom Berenger feiert eine feuchtfröhliche Party, er ist befördert worden. Claire Gregory Mimi Rogers, eine steinreiche Society Dame, feiert ebenfalls. Doch die Eröffnung der Nobeldisco wird für sie zu einem Alptraum. Der Besitzer, ein alter Freund, wird vor ihren Augen hingeschlachtet. Ein Mafia-Killer hat den bürgerlichen Partner erledigt, der ihn betrogen hat. Der Mörder erkennt Claire, versucht ihr den Weg zum Aufzug abzuschneiden - sie entkommt, dieses Mal. Denn von nun an ist ihr Leben keinen Pfifferling mehr wert. Mit ihrer Bewachung wird der Bulle aus Queens betraut. Seine erste Aufgabe im neuen Job verändert sein Leben. Er verliebt sich in Claire, bis der Killer seinen Sohn schnappt. Keegan sieht nur einen verzweifelten Ausweg ... Raffinierter Thriller - brillant inszeniert von Meister-Regisseur Ridley Scott Alien, Blade Runner!
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4 Kundenrezensionen:

Stylisher, stimmungsvoller 80er Jahre Thriller von Ridley Scott
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nach den harten und problembehafteten Produktionen von "Blade Runner" und "Legende" gönnte sich Regie-Legende Ridley Scott 1987 den deutlich weniger aufwändigen Thriller "Der Mann im Hintergrund". Es kam ein sehr interessanter, wenn auch oft formelhafter "High-Concept-Thriller" heraus, der vor allem durch die für Scott typisch herausragende Atmosphäre, den loungigen Soundtrack und seine guten Darsteller überzeugt. Wie auch seine anderen Filme (mit Ausnahme von "Alien") war "Der Mann im Hintergrund" ein kommerzieller Flop und ist auch heute noch eher unbekannt und hat sich nicht zum Kultfilm entwickelt.

Der Film handelt von einem in einfachen Verhältnissen lebenden verheirateten New Yorker Cop (Tom Berenger), der eine wohlhabende Mordzeugin aus Manhattan (Mimi Rogers) beschützen soll und sich in sie verliebt. Die Story ist wirklich in einem Satz zu beschreiben und ist sicher nicht die große Stärke des Films.
Auch wenn die Handlung vorhersehbar und die Charaktere etwas klischeehaft sind, ist es besonders die Interaktion zwischen ihnen, die den Film über den Durchschnitt hebt. "Der Mann im Hintergrund" ist nämlich ungewöhnlich stark charakterorientiert, es liegt, akzentuiert durch die tolle Atmosphäre, eine romantische Stimmung über dem Film. Der Film bietet zwar Thrills, Fokus aber bleibt stets auf den zwischenmenschlichen Beziehungen.

Tom Berenger, der in den 80ern ziemlich groß im Geschäft wahr, verkörpert die Hauptfigur überzeugend und mit Stil und auch Mimi Rogers überzeugt als High Society Dame. Die Show kriegen beide aber von Lorraine Bracco gestohlen, die Berengers Ehefrau mimt. Sie hat schauspielerisch am meisten zu tun, sie ist eine toughe Ex-Polizistin, Ehefrau und Mutter, eine für die Zeit recht ungewöhnlich stark geschriebene Frauenfigur. Starke Frauen fanden sich natürlich später auch eindrucksvoll in Scotts "Thelma & Louise" wieder. Als Bösewicht wurde Andreas Katsulas (Der Einarmige aus "Auf der Flucht") besetzt, der allerdings nicht viel zu tun hat, außer böse und bedrohlich zu sein und schlecht gelaunt auszusehen.

Alles in allem ist "Der Mann im Hintergrund" (OT: Someone to Watch Over Me") ein eher ungewöhnlich Film in Scotts Filmografie, etwas unspektakulär und glatt, aber dennoch gelungen. Das liegt auch am tollen Einsatz der New Yorker Locations, die dem professionell inszenierten Streifen eine wundervolle Stimmung verleihen. Scott setzt bei den hypnotisierenden Nachtszenen wie immer viel Rauch und ominöses blaues Licht ein, wodurch der Film oft an ein sehr schickes Musikvideo erinnert. Der eindringliche Soundtrack (U.a. Sting, Roberta Flack, Stevie Winwood und Opernstücke) unterstreicht die Stimmung perfekt.

"Der Mann im Hintergrund" ist also durchaus eine kleine Perle, die Freunden von stilvoller Unterhaltung ans Herz zu legen ist.
Die Zeugin und der Bulle...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Klasse Intro: Ein faszinierender Flug über die Skyline von New York, begleitet von George Gershwins "Someone to watch over me".
Eine Nacht zum Feiern in Queens, New York: Gerade wurde Polizist Mike Keegan (Tom Berenger) zum Detective befördert worden. Zur gleichen Zeit in einer Nobeldisco in Manhattan: Ein guter Freund der attraktiven, reichen und einflussreichen Claire Gregory (Mimi Rogers) wird auf dieser Schickeria-Party von seinem psychopathischen Geschäftspartner Joey Venza (Andreas Katsulas)mit mehreren Messerstichen bestialisch ermordet.
Claire wird zur Augenzeugin des Mordes - aber Venza sah die Zeugin ebenfalls, sie schwebt somit in Lebensgefahr. Es besteht damit dringender Schutz für die zukünftige Kronzeugin durch die Polizei, denn Venza wird ohne zu zögern auch die schöne Claire umbringen, die ihn identifizieren könnte und lebenslänglich hinter Gitter bringen könnte.
Mike ist einer dieser Bodygards, eben der Mann im Hintergrund.
Zunächst ist er gar nicht so begeistert von seinem ersten Job, zumal er als der jüngere Kollege die unattraktiven Nachtschichten der Überwachung übernehmen muss, doch der einfache Bulle und die reiche Schöne lernen sich bald näher kennen. Und beide entwickeln weitaus mehr Gefühle, als ihnen vernünftigerweise lieb ist. Dies stellt Mikes Ehe mit der coolen Ellie (Lorraine Bracco) vor die grösste Krise - und alle Beteiligten - einschliesslich Mikes Sohn - werden bald mit den hinterhältigen Plänen eines kranken Gehirns konfrontiert...
"Der Mann im Hintergrund" ist ein eher weniger bekannter Film des Erfolgsregiesseurs Ridley Scott. Er entstand 1987 nach seinen grandiosen Frühwerken wie "Die Duellisten", "Alien" oder "Blade Runner" und leitet einen Ridley Scott als vielseitigen Filmemacher ein, der nicht nur im Kostüm- oder Science-fictionfilm zu überzeugen weiss, sondern auch im Genre Thriller eine gute Leistung hinlegt. Im Grunde ist der Film ein Noir in einer 80er Jahre Hochglanzoptik. Man hat dem Film vielfach vorgeworfen, dass er zwar tolle Bilder zeigt, aber drehbuchmässig äusserst konventionelle Kost bietet.
Es mag zwar stimmen, dass der Film jetzt nicht gerade einen innovativer Meilenstein darstellt. Eine gute Genrearbeit ist Ridley Scott aber allemal gelungen. Die Story lässt sich Zeit für seine Hauptfiguren: Den jungen Bullen, die reiche Schönheit und die betrogene Ehefrau. Alle drei Darsteller liefern souveräne Leistungen ab, vor allem Lorraine Braco spielt ihre Rolle mit einer sehr verletzlichen Seite.
Auch die Schnitte sind wohltuend ruhig. Bei einem solchen Film aus den 80ern fällt doch gleich auf, dass sich in diesen 20 Jahren sehr viel verändert hat, die heutigen Filme dieses Genres sind meist wesentlich hektischer.
Scott einhalb
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ridley Scott hat also auch mal einen mittelmäßigen Film gemacht. Der Mann im Hintergrund ist eine recht spannende, trotz aller Konstruktion einigermaßen glaubwürdige Krimigeschichte... wie sie allerdings in Massen in den Achtzigern produziert wurden.
Man hat daher irgendwie ständig das Gefühl, einen Zusammenschnitt aus den gesammelten Folgen von Miami Vice und diesen seltsamen "Erotik-Thrillern" mit Michael Douglas zu sehen. Richtige Atmosphäre kommt dabei nicht so recht auf, was Ridley Scott aber nicht wirklich anzulasten ist, der Film ist einfach out of date.
Ein gelungener Thriller, der einfach Spaß macht !
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich wußte gar nicht daß dieser Film von Ridley Scott als Regiesseur war, kein Wunder denkt man da im Nachhinein, denn diese unheimliche düstere Atmosphäre zu erzeugen war ja schon immer sein Flair. Wer also einen spannenden Film sehen will ist hiermit gut beraten.
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1492 - Die Eroberung des Paradieses
mit Gérard Depardieu, Armand Assante, Sigourney Weaver, Regie: Ridley Scott

DVD von Unbekannt
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 2,40

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2001
Zoom ± Produkt-Bild: 1492 - Die Eroberung des Paradieses
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Erstmals erscheint Ridley Scotts Hannibal, Der Gladiator meisterhaftes Monumentalwerk über die spektakulärste Entdeckungsreise in der Geschichte der Menschheit mit internationalem Staraufgebot auch auf DVD. Bild- und Ton des historischen Abenteuerfilms mit Grard Dpardieu und Sigourney Weaver wurden komplett digital remastered. "Um zwei Uhr morgens kam das Land in Sicht, von dem wir etwa acht Seemeilen entfernt waren. Wir holten alle Segel ein und fuhren nur mit einem Großsegel, ohne Nebensegel. Dann lagen wir bei und warteten bis zum Anbruch des Tages, der ein Freitag war, an welchem wir zu einer Insel gelangten, die in der Indianersprache 'Guanahan' hieß." Aus dem Bordbuch des Columbus. Am dritten August des Jahres 1492 wagt Christoph Columbus, was noch kein Mann vor ihm gewagt hat mit drei Schiffen und Proviant für eine mehrwöchige Reise sticht er mit seiner Mannschaft in westlicher Richtung in See, um auf diesem Wege nach Indien zu gelangen. Jahrelang hatte er bereits für sein Vorhaben an den Königshöfen Spaniens und Portugals vorgesprochen und ausschließlich Spott und Gelächter geerntet, ehe ihm Isabella von Kastilien ihre Unterstützung gewährte. Das wohl größte Abenteuer der Menschheit kann beginnen! Nach vielen Wochen, in denen die Vorräte zusehends knapper und die Stimmung der Mannschaft zunehmend schlechter wurde, ist endlich ist Land in Sicht, schließlich landen die ersten Boote unter wehenden Fahnen am Strand. Die "Terra Incognita" ist üppiger und paradiesischer, als Columbus in seinen kühnsten Vorstellungen zu träumen gewagt hat und auch die verwunderten Eingeborenen nehmen die weißen Eindringlinge freundlich auf. Columbus läßt einige Männer auf der von ihm San Salvador getauften Insel zurück und segelt nach Spanien, wo er von Isabella von Kastilien mit feierlichem Zer ...

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nach Die Duellisten und Blade Runner hat man sich an die majestetische Ästhetik des Ridley Scott gewöhnt. Auch an seinen Sinn für grandiose Dekors und große Effekte. Nun hat ihm der 500.Jahrestag der Entdeckung Amerikas einen willkommenen Anlass für seine Ambitionen geliefert, nicht zuletzt auch dank einer internationalen Co-Produktion und dem damit verbundenen Budget. Die Besetzung ist hervorragend, die historische Rekonstruktion -- ob es sich dabei um die Caravellen oder den spanische Hof handelt -- dürfen als gelungen betrachtet werden, und die Musik von Vangelis rundet das Ganze ab. Und dennoch: 1492 - Die Eroberung des Paradieses fehlt etwas von dem epischen Hauch, den dieses historische Fresko verdient hätte. Zu deutlich spürt man dahinter das Auftragswerk eines fleißigen Schülers, der vor allem seinem Auftragsgeber zu gefallen sucht. Trotzdem bleibt der Film eine Erzählung, die der Wirklichkeit nahe kommt, mit einem Gérard Depardieu, der dem gefolterten Seefahrer trotz seiner englischen Sprachprobleme ein Profil zu verleihen versteht. --Olivier Pousset
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4 Kundenrezensionen:

Bildgewaltiges, unterschätztes Epos mit phänomenaler Musik
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ridley Scotts "1492 - Die Eroberung des Paradieses" ist ein ungerechtfertigterweise gefloppter Film, der die Geschichte von Christopher Columbus und seinen Entdeckerreisen in die "Neue Welt" bildgewaltig und überzeugend erzählt. Der 40 Millionen Dollar teure Film spielte in den USA nur kümmerliche 7 Millionen ein und wurde auch größtenteils von der Kritik vernichtet. Oft wurde das langsame Erzähltempo, historische Fehler und Gérard Depardieus im Original oft stark französisch klingender Akzent kritisiert, doch "1492" ist letzten Endes viel besser als sein Ruf. Er ist sicher nicht fehlerlos, doch es handelt sich um ein wirklich tolles zweieinhalbstündiges Epos, eine oft überwältigende Sinfonie aus Bild und Ton, toll gespielt von Depardieu als Columbus und vielen anderen starken Darstellern wie dem notorisch unterschätzten Michael Wincott als Moxica.

Der Film beginnt kurz vor Columbus Odysee ins Ungewisse, er zeigt sein gescheitertes Vorsprechen an der Universität von Salamanca, die er von seinem Vorhaben überzeugen wollte und seine Unterredung mit der spanischen Königin Isabella (Sigourney Weaver), die ihm letztlich die benötigte Unterstützung zukommen ließ. Columbus wird, bullig und starrköpfig von Depardieu verkörpert, als besessener Visionär und leidenschaftlicher Idealist dargestellt. In der Geschichte wird Columbus oft als rücksichtslos gegenüber den Ureinwohnern gesehen, doch in "1492" ist das Gegenteil der Fall, eine Tatsache, die dem Film gerne als zu idealistisch vorgehalten wird.

Das Drehbuch von Roselyne Bosch geht recht konventionell und übersichtlich vor und hakt die wichtigsten historischen Ereignisse brav ab. Es sind schließlich jedoch die filmischen Qualitäten, die "1492" zu einem ausgesprochen tollen cineastischen Erlebnis machen: Ridley Scott und Kameramann Adran Biddle erzeugen gemeinsam fantastische Bilder, die man sich gerahmt an die Wand hängen könnte und zeigen eine oft regelrecht exzessiv wirkende, gewalttätige und blutgetränkte Vision, die durch Vangelis legendären, häufig überaus dick auftragenden Score perfekt untermalt wird. "1492" hat zwar ein eher gemächliches Erzähltempo (das sich allerdings nicht unbedingt von anderen Epen unterscheidet), doch es ist sicher kein meditativer Film der subtilen Töne wie der thematisch verwandte "The New World" von Regiepoet Terrence Mallick.

Der Film zeichnet sich durch viele grandiose Momente aus, vor allem die Szene, in der Columbus und seine Mannschaft nach wochenlanger Fahrt Land erreichen. Sobald die Insel durch den dichten Nebel sichtbar wird, beginnt eine wirklich überwätigende, für den Zuschauer unmittelbar nachspürbare Szene, die perfekt durchkomponiert ist und vielleicht sogar zu den kraftvollsten der Filmgeschichte gehört. Angereichert mit vielen Zeitlupeneinstellungen und vor allem durch die spektakuläre Musik wird dieser Moment unglaublich elektrisierend und episch.

Auch die langwierige Fahrt über den Ozean wird faszinieren dargestellt: Man hat als Zuschauer regelrecht das Gefühl dabei zu sein, die Verzweiflung und die Angst der Seeleute zu spüren. Es ist Scotts Auge fürs Detail und den Moment zu verdanken, dass dies so überzeugend rüberkommt.

Es gibt noch viele andere unvergessliche Momente, darunter die Szene, in der eine riesige Glocke von zig Arbeitern auf einen Turm gehieft wird, ein brutaler Angriff der Ureinwohner auf das Dorf oder einige brutale Hinrichtungsszenen, bei denen kein grausiges Detail außen vor bleibt. Dazwischen hat der Film durchaus Momente des Leerlaufs, doch auch diese werden durch die wuchtige Präsenz von Gérard Depardieu getragen. Alles in allem ein wirklich toller Film, der nicht nur Fans von Historienfilmen ans Herz zu legen ist.
Paradies und Hölle
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein bildgewaltiges Seefahrer-Epos, weitgehend historisch korrekt wiedergegeben, spiegelt grandios den Geist des ausgehenden 15. Jahrhunderts (z. B. Scheiterhaufen für Ketzer). Hochkarätig besetzt an der Spitze mit Gérard Depardieu und der göttlichen Musik von Vangelis wird der Zuschauer über zwei Stunden an den Bildschirm gefesselt. Ja, so ungefähr hätte es gewesen sein können. Gleich die Anfangsszene überzeugt, dass die Erde rund sein muss. Die Dialoge beinhalten die wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und imperialen Gründe für die Entdeckungsfahrten. Ridley Scott zeigt uns Columbus als Visionär, der Erfolg hat und dann letztlich doch scheitert, ohne das familiäre Umfeld zu vernachlässigen. Einzig der Showdown zwischen dem Guten und dem Bösen wirkt etwas fehl am Platze. Aber sonst bringt uns der Film Geschichte in äußerst unterhaltsamer Form nahe.
DVD
5 Punkte 5 von 5 Punkten

Ein wenig brutal aber lehrreich. Der Film geht teilweise über den normalen Inhalt von Kolumbus-Verfilmungen hinaus und beschreibt die Konflikte die bei der Gründung der ersten spanischen Stadt Navidad (= span. für Weihnachten) entstanden. Der Film ist empfehlenswert.
Eine gute Erzählung in wunderbaren Bildern
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Natürlich kann man über den Stoff und den Inhalt des Filmes behaupten was man will, entstand er doch zum 500. Geburtstag der Entdeckung Amerikas, der neuen Welt. Man sieht dem Film deutlich an dass Ridley Scott, der ja bereits bis dato wunderbare Filme wie Blade Runner und auch Alien in Szene setzte, einen gewissen pathos herüberbringen wollte. Vielleicht ist das auch die Schwäche des Filmes.

Allerdings hat der Film dennoch eine gewisse Atmosphäre, die ab und an düster oder konstruiert wirken mag - allerdings, und das ist die hauptsache, ist es eine Erzählung, die Erzählung der wohl größten und berühmtesten Entdeckungsreise der Menschheit, zumindest bis zur ersten Mondlandung.

Die Schauspieler, allen Voran Columbus-Darsteller Gérard Depardieu brillieren in ihren Rollen. Zwar mag es nicht sein bester Film sein, doch Depardieu verkörpert Christoph Columbus glaubwürdig.

Natürlich soll auch der Soundtrack von Vangelis nicht unerwähnt bleiben. Klar, der Pathos ist aus jenem nicht herauszuhören und natürlich verleiht dieser dem Ganzen Film einen Hauch zuviel Posaik - zumindest hätte man die Bilder entsprechend darauf anwenden müssen, doch ist er das was er sein Wollte. Eine Geschichte, ein filmisches Epos und bereitet einen angenehmen DVD Abend, ohne im Nachhinein unzufrieden zu sein, und das macht einen guten, wenn auch nicht großartig herausragenden Film aus.
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Produkt-Bild: Black Rain

Black Rain
mit Michael Douglas, Andy Garcia, Ken Takakura, Regie: Ridley Scott

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 1,49

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 1989
Zoom ± Produkt-Bild: Black Rain
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Nick Conklin Michael Douglas ist ein korrupter New Yorker Cop. Er ist stahlhart, arrogant und völlig unberechenbar. Er hat den Auftrag, einen japanischen Killer nach Osaka zurückzubringen. Als ihm aber dort die Flucht gelingt, gerät Nick zusammen mit seinem Partner Charlie Vincent Andy Carcia in die Schusslinie der japanischen Mafia. Sie lernen schnell, was es heißt, die Männer der Yakuza zum Feind zu haben...

Aus der Amazon.de-Redaktion


Ein unterhaltsamer Thriller von Meisterregisseur Ridley Scott (Hannibal) mit Michael Douglas (Wonder Boys) als hartem New Yorker Cop, der zusammen mit seinem Partner (Andy Garcia, Der Pate III) nach Japan reist, um dort einen einheimischen Mafiosi auszuliefern. Als dieser jedoch flieht, bekommt Douglas, aufgrund seiner eigenwilligen Auffassung von Verbrechensbekämpfung, Ärger mit seinen japanischen Gastgebern. Etwas zu glatt und etwas zu konstruiert kommt der Film über oberflächliche Action nur selten hinaus, auch wenn Scotts typisch kunstfertige Regiehand deutlich spürbar ist. Wie dem auch sei: Wem es gelingt, Douglas als ikonoklastischen Gesetzeshüter zu akzeptieren, der kann auch den Rest der Story unhinterfragt lassen, inklusive Kate Capshaws Auftritt als blonde Eskortdame, die den japanischen Geschäftsleuten den Kopf verdreht. --Tom Keogh
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4 Kundenrezensionen:

Fantastischer, düsterer 80er Jahre Thriller-Klassiker mit einem übercoolen Michael Douglas
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Black Rain" ist einer der besten Thriller der 80er Jahre. Leider genießt er nur bei wenigen dieses Ansehen und wird oft, wie so viele andere Filme, ungerechtfertigterweise übersehen. Doch Ridley Scott schuf einen handwerklich perfekten, elektrisierenden und pulsierenden Streifen, der viele erinnerungswürdige Momente, tolle Bilder und Atmosphäre, stimmungsvolle Schauplätze, starke Musik und vor allem eine der besten Darstellungen von Michael Douglas liefert.

Douglas verkörpert einen Typ von Mann, wie er im heutigen Kino praktisch ausgestorben ist: Ein knallharter, ruppiger, arroganter, aggressiver und rücksichtsloser Einzelgänger, der nach eigenem Gesetz handelt und strenge Moralvorstellungen und alte Werte verkörpert. Er ist eine Art moderner Großstadt-Cowboy mit vielen Ecken und Kanten, extrem männlich, loyal zu Freunden und Vertrauten und haut hin und wieder einen coolen Spruch raus. Kombiniert mit seiner etwas fusseligen, nach hinten gekämmten Mähne und Lederjacke ist er schlicht ein verdammt cooler Typ, mit dem nicht zu Spaßen ist.

Er ist der geschiedene New Yorker Cop Nick Conklin, der gemeinsam mit seinem lässigen Partner Charlie Vincent (Andy Garcia) den Yakuza Gangster Sato (Yusaku Matsuda) nach Osaka eskortieren soll, um ihn dort der ansässigen Polizei zu übergeben. Dabei geht etwas schief und Sato kann entkommen. Zusammen mit dem höflich zurückhaltenden Polizisten Masahiro Matsumoto (Ken Takakura) begeben sie sich auf die Fährte und werden mehr und mehr mit der japanischen Mafia-Szene konfrontiert. Zwischen den Polizisten kommt es zum Aufprall unterschiedlicher Kulturen und Ansichten und nach anfänglichen Schwierigkeiten raufen sich die beiden gegensätzlichen Charaktere Conklin und Matsumoto zusammen.

"Black Rain" war der sechste Film von Ridley Scott und obwohl er nicht die visionären und innovativen Eigenschaften von "Alien" und "Blade Runner" besitzt, handelt es sich hierbei defintiv um eine seiner stärksten Arbeiten. Der oft brutale Cop-Thriller begeistert mit der für Scott üblichen visuellen Raffinesse und der pulsierenden Musik von Hans Zimmer. Das Ansiedeln der Geschichte in Japan und der für die Protagonisten daraus resultierende Kulturschock faszinieren und es entsteht zudem Hochspannung durch das Gefühl latenter Gefahr. Es gibt einige wirklich enorm elektrisierende und packende Momente, bei denen die Luft förmlich knistert.

Kurz gesagt bietet der Streifen jede Menge Thrills und Action, herausragend wird er aber erst durch die Charaktere: Douglas wurde bereits erwähnt, aber auch Ken Takakura ist exzellent als sein japanischer Kollege. Es liegt ein faszinierender Kontrast zwischen den beiden vor und wenn sie erst mal ihre Differenzen überbrückt haben, entsteht eine fantastische Chemie. Die Männerfreundschaft zwischen den beiden gehört mit Sicherheit zum Besten, das man jemals in diesem Bereich sehen konnte und ist tragendes Element des Films. Der Antagonist Sato wird phänomenal von Matsuda verkörpert, der wirklich beängstigend ist, mit bizarrer Gestik und Mimik fasziniert. Dieser war zu den Dreharbeiten bereits todkrank und wollte sich mit dem Film unsterblich machen. Er starb etwa acht Wochen nach Drehende.

"Black Rain" ist ein fesselnder Old-School-Macho-Film erster Güte, der viel Klasse besitzt und dem nur manchmal sein Alter anzusehen ist (was auch kein Problem darstellt), es ist regelrecht zu bedauern, dass heute diese Art von Film nicht mehr gemacht wird. Der extrem kraftvolle, denkwürdige und gänsehauterregende Schlussmoment hinterlässt einen mit einem lachenden und einem weinenden Auge und wird perfekt von Greg Allmans brillantem Song "I'll be Holding On" gekrönt.
Black Rain Blu-Ray
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich gehe nur auf die Technische Umsetzung der Blu-Ray ein.(der Film ist spitze)
Die Bildqualität ist wirklich für ein Film dieses alters (dank neuer Abtastung 4K)wirklich super.
Der Ton ist zwar nur in DD 5.1 in Deutsch drauf aber sehr gut abgemischt.
(Der Film wurde auf einer 2,50m breiten Leinwand gesehen.)
Einer der besten....
1 Punkte 1 von 5 Punkten
von Michael Douglas,und zum film selbst möchte ich nix sagen sondern ich möchte dieses miese umsetzung kritisieren.Ok es ist etwas besser als auf dvd aber der film ist immer noch sehr grobkörnig und gehört so nicht auf eine BD. Wenn man die zeit hätte könnte man jedes pixel abzählen. Der film wurde nur hochskaliert deswegen der günstige preis.
Der beste Mel Gibson Film endlich auf Blu-ray!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Film ist ein Muss für alle Filmfans und natülich eine klare Kaufempfehlung schon wegen dem perfekten Bild und Ton.
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Produkt-Bild: Ein gutes Jahr

Ein gutes Jahr
mit Russell Crowe, Marion Cotillard, Albert Finney, Regie: Ridley Scott

DVD von Unbekannt
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 8,49

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Ein gutes Jahr

Produktbeschreibung


Ein gutes JahrCine Project DV
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4 Kundenrezensionen:

Traumhaft
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Beim ersten Anschauen haute mich der Film nicht um, beim zweiten Schauen verliebte ich mich. Einfach nur schön, tolle Bilder, phantastische Schauspieler!!
Schön
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wunderschöne Hommage an die Provence. Ein Film mit traumhafter Kulisse, der zum Nachdenken anregt. Nicht nur für Weintrinker.
Passable Romantikkomödie mit schöner Sommerstimmung
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Mit "Ein gutes Jahr" gönnte sich Regie-Ikone Ridley Scott mal eine kleine Auszeit zwischen all den großen Big-Budget Produktionen und drehte im direkten Umfeld seines eigenen Ferienanwesens in der Provence eine kleine Romantikkomödie. Bei Scotts "Urlaubsfilm" nahm er seinen Lieblinsakteur und Freund Russell Crowe mit und besetzte ihn in der Hauptrolle. Dass Scott zum ersten Mal in diesem Genre operiert, ist dem Ganzen leider deutlich anzusehen und es kam seine wohl schwächste Arbeit heraus, die aber durchaus seine Momente hat.

Crowe spielt Max Skinner, einen arroganten und enorm unsympathischen Börsenschnösel aus London, der vom Tod seines Onkels Henry und damit dem Erbe seines Weinguts in der Provence erfährt. Ungerührt reist der Workaholic nach Frankreich, um das Anwesen schnellstmöglich zu verkaufen. Durch einen Sturz in den leeren Swimmingpool verpasst Max leider sein Flugzeug, wodurch er eine Woche auf dem Gut ausharren muss. Er nutzt die Zeit, um das etwas verkommene Anwesen für den Verkauf aufzupolieren und wird dabei mit dem Weinbauer Duflot konfrontiert, der schon seit Jahrzehnten auf dem Gut arbeitet. Für ihn bedeutet die Arbeit dort alles und er appelliert an Max, das Anwesen nicht zu verkaufen. Dann kommt noch die junge Amerikanerin Christie ins Spiel, die behauptet Henrys Tochter zu sein, ihm aber noch nie begegnet ist, woraus sich ergibt, dass auch sie Ansprüche auf die Immobilie hat. Und dann ist da noch Fanny, mit der Skinner eine kleine Romanze beginnt und schließlich das Leben neu zu schätzen beginnt.

"Ein gutes Jahr" funktioniert leider meistens nur oberflächlich und ist oft sehr klischeehaft, kitschig und gekünstelt. Die komischen Momente wirken oft unangenehm erzwungen, was oft an Crowes mangelndem komödiantischem Timing liegt. Er spielt nicht wirklich schlecht, seine unbestrittenen Stärken liegen aber zweifelsohne woanders und er wirkt leicht fehlbesetzt. Die gut besetzte Nebendarstellerriege überzeugt, hat aber nicht besonders viel zu tun. Die großartige Marion Cotillard als Fanny ist wie immer unglaublich charmant und man hätte sich mehr von ihr gewünscht. Chemie zwischen ihr und Crowe sucht man allerdings eher vergebens und ihre Romanze wirkt etwas flach. Abbie Cornish, ebenfalls eine tolle junge Aktrice, spielt hier Christie, aber auch ihr wird nicht viel abverlangt.

Mit am besten sind wohl die Rückblenden in Skinners Jugend bei seinem Onkel auf dem Landgut. Der immer verlässliche und großartige Albert Finney ist in der kleinen Rolle des Henry Skinner wohl das Highlight des Films und seine Szenen mit dem Jungtalent Freddie Highmore profitieren von aufrichtigem Humor und toller Chemie.

Wie von Scott nicht anders zu erwarten, ist auch "Ein gutes Jahr" ein toll fotografierter Film, der durch seine sommerliche Atmosphäre und die fantastischen Landschaften eine angenehme Stimmung verbreitet. Auch die Musik ist schön gewählt und unterstreicht die Bilder. Doch der Inszenierung fehlt es oft an nötiger Leichtigkeit, da Scotts Annäherung an die humoristischen Elemente oft etwas unbeholfen wirkt. Wer aber nicht zu viel erwartet, kann mit dem Film durchaus zwei nette Stunden verbringen, doch Scott kann bedeutend mehr, was er schon oft genug bewiesen hat.
Immer noch gute Laune nach diesem Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Habe mir nach Jahren den Film als DVD gekauft und hatte wieder total gute Laune, nachdem ich ihn zum xxxten Mal gesehen habe. Peter Mayle's Bücher habe ich nie gelesen (das eine das ich mal angefangen habe, hab ich nach Seite 20 nicht mehr weitergelesen - war einfach nur langweilig), aber dieser Film ist so eine Hommage an Frankreich, sein Licht, seine Farben und an guten Wein, dass ich ihm einfach nicht widerstehen kann. Da ist alles drin: Der Kotzbrocken, den die schrägen Typen geradebiegen, die schöne Frau mit Temperament, die Unbekannte in mehreren Varianten (der geheimnisvolle Wein und die unbekannte Tochter), eine tolle Kulisse und viel Komik (Armstrong....)!
Kurz zur Geschichte: Max Skinner ist ein erfolgreicher Börsenhai ohne Gewissen, der von seinem einzigen Verwandten ein Weingut in der Provence erbt. Er reist hin um die Formalitäten zu erledigen und das Gut so schnell wie möglich zu verkaufen und verfängt sich dabei in den Fußangeln der französischen Mitarbeiter seines Verwandten. Übrigens eine der besten Rollen in dem Film hat Skinner's Sekretärin Gemma - die ist absolut der Hit.

Für mich ist dieser Film in einer Liga mit Notting Hill, Tatsächlich Liebe und ähnlichen. Er sorgt einfach für gute Laune. Außerdem beweisen Scott/Crowe damit, dass sie auch was anderes können als Gladiator (auch einer meiner Lieblingsfilme - also nicht abwertend gemeint)
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Produkt-Bild: Tricks

Tricks
mit Nicolas Cage, Sam Rockwell, Alison Lohman, Regie: Ridley Scott

DVD von Warner
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 1,00

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Tricks
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Roy Nicolas Cage und Frank Sam Rockwell sind Profis Kleinkriminelle, Trickbetrüger, Abzocker. Nennen Sie's, wie Sie wollen. Ihre Gaunereien bringen hier ein paar Hunderter, dort ein paar Tausender ein - auf Dauer lohnt sich die lukrative Partnerschaft. Bis Roys Tochter Angela Alison Lohman, deren Existenz er bisher nur vermutet hatte, in sein Leben tritt und dieses total auf den Kopf ellt... Oscar-Preisträger Nicolas Cage als neurotischer Hochstapler unter der Regie von Starregisseur Ridley Scott.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Als eine willkommene Rückkehr zu seinem flotten Stil aus Thelma & Louise-Zeiten zeigt Ridley Scott mit Tricks, dass der Regisseur von Gladiator ebenso elegant mit schrulliger Komik und eigenwilligen Charakteren umgehen kann. Gekonnt adaptiert von Eric Garcias Roman siedelt sich diese sanft dramatische Komödie zwischen der sonnendurchfluteten 50er-Jahre-Architektur von Los Angeles' San Fernando Valley an und erzählt von Roy (Nicolas Cage), einem geschiedenen Trickbetrüger, dessen Berufsausübung von drei Dingen verkompliziert wird: seiner Zwangsneurose, die sich in zahlreichen Zuckungen, Eigenheiten und Ritualen manifestiert; seinem gerissenen Partner (Sam Rockwell), dessen kriminelle Ambitionen weiter reichen als Roy es vermutet; und der Ankunft der 14-jährigen Angela (Alison Lohman), die behauptet seine Tochter zu sein.
Wie sich herausstellt hat sie ein gewisses Talent für Daddys Beruf, und dies verwandelt Tricks in eine vielschichtige Komödie mit unerwarteten Wendungen und überraschenden Enthüllungen. Mehr zu verraten würde den Spaß verderben; es soll reichen noch anzumerken, dass Hans Zimmers verspielte Musik und ein Sinatra-lastiger Soundtrack die perfekte Ergänzung für Cages sympathische Exzentrik sind. --Jeff Shannon
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4 Kundenrezensionen:

Ridley Scotts kleine, aber feine Gaunerkomödie
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nach den drei Mammutprojekten "Gladiator", "Hannibal" und "Black Hawk Down" und dem bevorstehenden "Königreich der Himmel" überraschte Workaholic und Regielegende Ridley Scott 2003 mit einer für ihn höchst ungewöhnlichen, kleinen und charakterbezogenen Gaunerkomödie, die wirklich viel Spaß macht und unbeschwerte Unterhaltung liefert.

Der Film handelt von Roy Waller (Nicolas Cage), einem raffinierten Trickbetrüger, der an krankhaften Zwangsneurosen leidet und daher außer seinem exzentrischen Geschäftspartner Frank Mercer (Sam Rockwell) praktisch keine menschlichen Kontakte hat und in seinem klinisch reinen, durchgestylten Haus vor sich hinlebt. Doch Roys pedantisch geordneter Lebensalltag wird gründlich ins Wanken gebracht, als er erfährt, dass er eine 14-jährige Tochter hat. Roys Routine bekommt einen Knicks und nach anfänglicher Panik gewöhnt er sich an seine neue Verantwortung und beginnt langsam wieder ein wenig zu leben, während die beiden eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung aufbauen.

Nicolas Cage ist fantastisch in seiner Rolle und liefert hier nach "Leaving Las Vegas", "Adaption", "Arizona Junior" und "Wild at Heart" eine seiner besten Rollen. Cage geht hier voll auf, er ist immer dann am besten, wenn es um neurotische und exzentrische Parts geht, die er mit einer oft beispiellosen Skurilität und Verrücktheit füllt. Er ist hier einfach oft urkomisch, die vielen kleinen irritierenden Eigenarten, die er einbaut, sorgen für viele Lacher und sind sehr inspiriert und ergeben eine durchweg erfrischende Performance. Jedoch ist er nicht albern und geht seine Figur nie als Karikatur an, sondern gibt eine absolut menschliche und ausgewogene Darstellung, die oft sogar berührt und durchaus Oscar-würdig ist.

Alison Lohman spielt Roys Tochter Angela ebenfalls herausragend. Ihre Meisterleistung ist es, trotz ihres damaligen Alters von 22 Jahren als 14-jährige glaubwürdig rüberzukommen. Die Chemie zwischen Lohman und Cage ist perfekt und ergibt viele witzige, aber auch durchaus berührende Momente, die stets von großer Menschlichkeit geprägt sind. Der großartige Sam Rockwell ist dann noch die Krönung des kleinen Ensembles, der ebenfalls wie schon in Filmen wie "Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind", "Choke" oder "Per Anhalter durch die Galaxis" viele kuriose, exzentrische und amüsante Eigenarten zur Rolle mitbringt, die das komplette Gegenteil zu Roys darstellt.

Scott überrascht mit "Tricks", da er dieses Mal visuell sehr zurückhaltend vorgeht, aber dafür den Darstellern viel Platz gibt, um eine feine Charakterstudie zu kreieren, die auch nie klischeehaft wirkt. Es handelt sich hier schlicht um tolle, luftige Unterhaltung, die durch den swingigen Easy Listening Soundtrack von Hans Zimmer und Stücken wie "Summerwind" oder "This Town" von Frank Sinatra u.v.a verfeinert wird. Ein kleiner Juwel, der eine absolute Empfehlung wert ist.
Durchhalten
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nach den ersten 10 Minuten überlegten wir den Film abzubrechen, nach 20 Minuten war es nicht viel besser. Aus irgend einem Grund haben wir weitergeschaut. Der Film wird immer besser und zum Schluss waren wir der Meinung "echt Klasse". Den Punkt Abzug gibt es trotzdem für den mir zu sehr dahinplätschernden Anfang
Kein "Muss"
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich habe mir von dem Film ein wenig etwas anderes erwartet. Ich möchte hier nun nicht zu viel erwarten, jedoch möchte ich eher dazu raten, den Film zu leihen, wenn man nicht eingefleischter Nicolas Cage - Fan ist und unbedingt alle Filme von ihm haben muss. ;-)
Dieser Trick hat wohl nicht so geklappt
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Nicolas Cage spielt einen, von einer Zwangsneurose geplagten, Trickbetrüger der sich mit diversen Gaunereien über Wasser hält. Als er sich im Sommer um seine Tochter kümmern muss erfährt er wie schwer es ist Verantwortung zu übernehmen. Er beschließt ihren ständigen Bitten nachzukommen und ihr einige Tricks zu zeigen. Schauspielerisch werden die Hauptcharaktere zwar gut verkörpert, doch der Story fehlt es entscheidend an Höhen und Tiefen. Der Film stellt daher leider nichts Besonderes dar und kann unmöglich zweimal oder öfter gesehen werden.
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