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Zufällig verheiratet
DVD von Unbekannt |
ProduktbeschreibungZ - Zufällig verheiratet 4 Kundenrezensionen:Mehr als eine Romantik-Komödie 5 von 5 PunktenDr. Emma "Love" (Uma Thurman) ist Psychologin und Liebesratgeberin bei einerm New-Yorker Radiosender. In einer ihrer Sendungen empfiehlt sie einer Anruferin, sich von ihrem Verlobten zu trennen. Besagter Verlobter sinnt daraufhin auf Rache und lässt sich via Hacker-Angriff mit Emma verheiraten. Da diese aber selbst kurz vor der Hochzeit steht (mit einem ziemlich langweiligen Colin Firth) muß schnellstens die falsche Hochzeit annuliert werden. Dabei verliebt sich die kluge Dr. Love in den vermeintlich falschen Mann... Na gut na gut... sieht man den Film wirklich als reine Romantik-Komödie, so gibt es derereil mehrere und bessere Filme. Da kann auch Firt und Thurman nichts retten. Die Witze sind platt, die Klischees werden ausgewalzt und auch die Handlung ist absolut vorhersehbar. Aber wenn man die pappsüße Schicht etwas abkratzt, ist der Film doch "tiefgründiger" als gedacht. Was ist wahre Liebe? Welcher Partner passt zu mir und hält Liebe ewig? Darauf gibt der Film keine passende Antworten - aber er regt - vielleicht auch unfreiwillig - zu nachdenken an. So ist Emma felsenfest davon überzeugt, daß ihr Verlobter zu ihr passt wie Ar... auf Eimer. Er ist liebevoll, treu zuverlässig und loyal. Ein Mann, mit dem man gerne den Rest seines Lebens verbringen möchte. Patrick (der falsche Ehemann) hingegen ist ein Rauhbein und sein goldenes Herz liegt unter einer ziemlich dicken Schicht herben Charmes begraben. Für wen soll sich Emma entscheiden? Für den zuverlässigen Verlobten oder den rauhbeinigen Charmebolzen? Und wenn sie sich für Patrick entscheidet - wird das auch halten? Ist er wirklich der Richtige? Ich fand den Film wirklich gelungen, einerseits witzig und romantisch - anderseits macht er auch nachdenklich und ich musste ab und an ein Tränchen wegdrücken. Zufällig eingepennt 3 von 5 PunktenUma Thurman ist "zufällig verheiratet". Plätschert vorhersehbar dahin. Die Extras der Blu-ray (ca. 15 Min.) beschränken sich auf den Kinotrailer und Interviews. Kein Wendecover. Nicht wirklich ein guter Film 2 von 5 PunktenAngesichts der exquisiten Besetzung ist dies wirklich kein guter Film geworden. Die Geschichte ist eher platt und unglaubwürdig zusammengeschustert. Eine "Expertin" in Sachen Liebe (Dr. Love) lässt in ihrer Radiosendung Rat suchende Anruferinnen Tag für Tag an ihren "wissenschaftlichen" Erkenntnissen teilhaben. Dabei vertritt sie recht nachdrücklich ihre Prinzipien in puncto Liebe und Ehe: dass frau sich einen zuverlässigen, erwachsenen Mann wählen solle, mit dem sie vor allem viel gemeinsam habe. Passend für die kommende Geschichte ist sie gerade selber im Begriff, ein eben solches Exemplar zu heiraten. Eines Tages rät sie einer jungen, an ihrer Entscheidung zweifelnden Frau von deren kurz bevorstehender Hochzeit ab. Wie das Schicksal (bzw. der Drehbuchschreiber) es nun einmal will, hört der Verlobte, der Feuerwehrmann Patrick, just zur selben Zeit mit seinen Kumpels im Feuerwehrwagen diese Sendung (wahrscheinlich ihre Lieblingssendung). Er ist ziemlich wütend auf Dr. Love (verständlicherweise). Wie das Schicksal es will (ich wiederhole mich), wohnt in seinem Haus ein junger Hacker, der in Sekundenschnelle (waren es zwei oder drei Klicks?) Dr. Love mit Patrick verheiratet. Einfach so. Als Dr. Love und ihr Verlobter Richard zum Standesamt gehen, bekommen sie die Auskunft, dass die Braut schon verheiratet ist. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wundert (oder ärgert) man sich offensichtlich nicht wirklich über derartige "Computerfehler". Brav nimmt Dr. Love den Stapel Annulierungs-Papiere mit, um sie von ihrem unbekannten Ehemann unterschreiben zu lassen. Den Vorschlag Richards, einen Anwalt damit zu beauftragen (auf die Idee könnte man ja kommen), schlägt sie aus. Muss sie ja auch, sonst wäre die Geschichte im Eimer. Also begibt sie sich auf die Suche nach Patrick, findet ihn in einer Kneipe, lässt sich von ihm in Bezug auf die Unterschrift hinhalten, dann lässt sie sich voll laufen und schließlich sturzbetrunken von Patrick in seine Wohnung tragen. Wir ahnen spätestens hier, worauf das ganze unbarmherzig hinausläuft: Dr. Love wird ihren eigenen eisernen Prinzipien untreu. Vielleicht könnte das alles sogar lustig sein, ist es aber nicht wirklich. Mehr Slapstick als echte Komik. Zwischendurch noch ein bisschen Bollywood, ein paar Szenen mit Dr. Loves Vater ohne besondere Bedeutung und ein paar lahme Verwechslungsspielchen. Und beim Showdown müssen natürlich alle Leute bereits in der Kirche sitzen und auf das Brautpaar warten (irgendwie ein beliebtes Setting). Das Ende ist schon fast satirisch. Und wenn das alles eine "Aussage" haben sollte (über so was wie die "wahre" Liebe), dann ist es ziemlich unausgegoren. Und wenn sie nicht..., dann schlafen sie noch heute... 2 von 5 PunktenDieser Film war wirklich gähnend langweilig. Es lag nicht mal an den Schauspielern, die waren super. Aber dem Film hat es an Pfeffer gefehlt, was bei solch einer Besetzung nicht zu entschuldigen ist. Natürlich sollte man ihn mal anschauen, aber nicht zu viel erwarten. Es gibt einige bessere in diesem Genre... Schade... hörte sich sehr vielversprechend an! |
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Das Leben vor meinen Augen
DVD von Universal/DVD |
ProduktbeschreibungDie Schülerin Diana (Rachel Evan Wood) ist ein Teenager wie jeder andere: sie genießt ihr Leben, träumt von der großen Liebe und schmiedet mit ihrer besten Freundin Pläne für die Zukunft. Das alles ändert sich schlagartig, als ein Amok-Läufer ihre High School überfällt. Konfrontiert mit dem schwerbewaffneten Täter müssen die beiden Mädchen eine folgenschwere Entscheidung treffen ? 15 Jahre später: Mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter führt Diana (Uma Thurman) ein scheinbar idyllisches Leben. Doch als der Jahrestag des Massakers näherrückt, wird sie zunehmend von den Erinnerungen an diesen schicksalshaften Sommer verfolgt. Immer deutlicher erkennt sie, welche Folgen das Attentat für ihr scheinbar perfektes Leben hat. Das ebenso einfühlsame wie packende Psychogramm einer Tragödie, in dem vor allem Uma Thurman (?Kill Bill?) und Nachwuchstalent Evan Rachel Wood (?The Wrestler?) überzeugen. Nicht die Motive des Täters, sondern das Trauma der Opfer wird hier endlich aufgearbeitet! 4 Kundenrezensionen:Positiv überrascht! 5 von 5 PunktenIch bin überrascht, großteils positiv. Ich dachte eher an einen dunklen, seichten und blutigen Billig-Thriller, der unsensibel an das Thema "Amoklauf" herangeht - aber dieser Film hat Niveau. Wohl nicht zuletzt dank der fabelhaften Evan Rachel Wood. In "Dreizehn" war ich absolut geflasht von ihr, ihrer Schönheit und ihrem Talent. Also: Gutes Mädchen, davon bin ich überzeugt. Und auch Uma Thurman war gut - nicht so langweilig wie sonst. Ich mag sie immer lieber. Nun aber zum Film: Mich hat schon der Vorspann beeindruckt! Ich bin bei Filmen pingelig - da ein Schatten zu viel, eine Einstellung zu lang, falsche Musik, falsche Schuhe. Das ist sehr übertrieben, aber... tja, ich kann's nicht abstellen. In diesem Film hatte ich lauter "Oh, schau nur, das Licht!"- und "Toll, der Wind hat im richtigen Moment gerauscht!"-Momente. Mit sowas gewinnt man mich. Und ich mochte Dianas Charakter, in den jungen Jahren. Ungehalten, böse, ständig high und verängstigt. Undurchsichtiger als ich erwartet habe. Die Freundschaft zwischen Diana und Maureen steht doch im Mittelpunkt, nicht zu sehr der Amoklauf, was ich gut finde. Und eigentlich ist Freundschaft ein viel zu komplexes Thema als das ich mich in der Hinsicht ernstlich von der Beziehung zweier High School Schülerinen beeindrucken liese - aber Diana und Maureen waren so zärtlich miteinander. Ohne viele Worte, ein Lächeln da, ein Necken dort, als Diana im entscheidenden Moment Maureens Hand hielt und für sie sterben wollte, da dachte ich: So müsste Freundschaft sein. Besser als Liebe. Also... ich denke, dieser Film deckt viele interssante Themengebiete ab, ohne durchzurauschen. Mir gefällt das sehr gut. Das einzige, was mich gestört hat: Das Ende war völlig sinnlos. Ich werde nicht schreiben, warum, aber bei all der künstlerischen, tiefsinnigen Freiheit, die ich schätze und sehen will: Wenn man einen Film nicht versteht, kann man ihn in die Tonne kloppen. Und das täte mir für diesen Film leid. Also: Ansehen lohnt sich und wer ihn kapiert hat: Melden. (Ich hab' ja schon 'ne Idee, aber...) Bloß nicht kaufen! 2 von 5 PunktenDiesen Film einfach nicht kaufen! Blödes Ende und ständig wiederholungen der gleichen Szenen! Entweder der Regisseur ist schlecht oder er hat Alzheimer und nimmt diese Wiederholungen, um sich zu erinnern! Gute schauspielerische Leistung und interessantes Thema! Schlechte Umsetzung und für mich als Filmfreak einfach nur Schade um's Geld! Herrliche Aufnahmen. 4 von 5 PunktenEs ist einer dieser Filme, bei dem sich die BluRay definitiv gelohnt hat. Gestochen scharfe Bilder und Nahaufnahmen lassen den Mehrpreis in ganz anderem Licht erscheinen. Manchmal fragt man sich zwar im Film, was jetzt die Nahaufnahme von z.B. einer Raupe, oder Biene dort verloren hat, weil es nichts mit der Geschichte zu tun hat, aber trotzdem, die Aufnahmen sind es wert. Der Film selbst ist einer dieser Filme, bei dem man sich nicht 100% sicher ist, ob man ihn verstanden hat, auf jeden Fall läßt er einen grübeln auch nachdem der Abspann bereits begonnen hat. Zu der Story muß man nichts erzählen, weil sie beschrieben ist, zu der Auflösung darf man es nicht, sonst wäre es sinnlos den Film zu gucken. Das Thema ist sicher wichtig und der Ansatz ist auch ganz gut, doch ich finde, daß diversen Banalitäten ein ganz großer Teil des Films geschenkt wird, während manche anderen, meiner Ansicht nach wichtigen, Themen quasi "en passant" weggewischt werden. Er ist sicher nicht langweilig und sicher interessant, aber es sind eher knappe vier Sterne. Zum einen hätte man den Film wesentlich bewegender machen können, in dem man die wichtigen, bewegenden Momente hätte hervorheben müssen. Über ganz lange Strecken wird einfach nur eine Geschichte von durchschnittlichen Teenagern erzählt und das ist nichts besonderes. Zum anderen wäre es ein Klaks gewesen die Auflösung des Filmes einen Tick eindeutiger zu machen. Ich finde, das hätte dem Film nicht geschadet, im Gegenteil. Natürlich ist es schwierig das so zu verweben, daß man die Lösung nicht zu früh erfährt, man darf es aber auch nicht übertreiben. Ein interessanter "Aha" Effekt kurz vor dem Abspann wäre sicher ein Sahnehäubchen gewesen. Ein weiterer Punkt ist, daß es einen anderen aktuellen Film mit ähnlichem Ansatz und identischer Auflösung gibt und das macht die Sache nicht spannennder. Ein bißchen störend finde ich, daß die doch "etwas" ältere Uma Thurman eine 32-jährige spielt. Eine weitere Szene hat mich ganz besonders gestört: die so selbstsichere Hauptfigur, die auch im Film bewiesen hat, daß sie sich gegen Männer wehren kann, steht keinen Meter vom Amok-Läufer weg und sieht tatenlos und seelenruhig zu, wie dieser sonst unbewaffnete kleine Junge, lansam sein leeres Magazin wechselt. Und ausgerechnet diese Szene wird immer und immer wieder wiederholt. Zugegeben nur ein Detail, aber doch mitentscheidend. Wie in einem Krieg. 4 von 5 PunktenDie verheiratete junge Frau Diana überlebte vor fünfzehn Jahren den Amoklauf eines Mitschülers an ihrer Schule. Die Gedächtnisfeier zu diesem Anlass bringt die vergangenen Ereignisse jenes dramatischen Tages Diana wieder in Erinnerung. Diana ist mit einer Freundin auf der Toilette, als die ersten Schüsse fallen. Was die beiden jungen Mädchen vermuten, wird bald zur Gewissheit als der ihnen bekannte Amokläufer vor ihnen steht und droht eine zu töten und die andere leben zu lassen. Diese Ereignise blieben nicht ohne Spuren in Dianas jetzigem Verhalten. Sie geht übervorsichtig mit ihrer Tochter um und erkundet ständig das Umfeld, wie ein Kriegsveteran. Die Geschichte oszilliert zwischen zwei Handlungsstänge. Ein traumatischer Schicksalsschlag ändert das Verhalten der Protagonistin für immer. Die Szenarien sind gut ausgewählt und detailreich ausgeschmückt. Gut platzierte Dialoge geben die letzten noch offenen Geheimnisse stückchenweise preis. Die Kameraführung ist sehr aufmerksam. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit. |
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Ein Sommer am See
DVD von ARTHAUS |
ProduktbeschreibungEin Sommer am See DV Eine Kundenrezension:Es gibt sie doch noch... 5 von 5 Punkten...die anspruchsvollen romantischen Filme, die auskommen ohne Bettszenen. Dieser Film schildert auf wunderbar niveauvolle Weise, was passieren kann, wenn sich Menschen reiferen Alters verlieben und wie sie dabei in gewisser Hinsicht auch in so manche Peinlichkeit geraten. Die Kulisse des Comer Sees ist schon allein 3 Sterne wert. Besonders amüsant: das Tennis-Match zwischen Miss Bentley und dem Major. Nur zu empfehlen. |
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Henry & June
DVD von Universal Studios |
ProduktbeschreibungDie lange Zeit unter Verschluss gehaltenen Tagebücher der Anais Nin und die autobiographischen Romane des Skandalautors Henry Miller lieferten den Stoff zu diesem Film voller Erotik und Leidenschaft. In Paris entwickelt sich zwischen der Schriftstellerin Anais Nin, ihrem Kollegen Henry Miller und dessen Frau June ein explosives Dreiecksverhältnis. Im Mittelpunkt steht June, die sich mit ihrem Mann und mit Anais hemmungslos in die Welt der körperlichen Liebe stürzt. Eine Beziehung, die ihr Leben völlig verändert... Unter der Regie von Philip Kaufman, Spezialist für erotische Sensationen, glänzen Fred Ward und Uma Thurman in den Hauptrollen. 4 Kundenrezensionen:Sehr gut gespielt 4 von 5 Punktenvon den eigentlich vier Hauptdarstellern (Hugo und dessen große Toleranz sollte man nicht unerwähnt lassen). Mich erstaunte nur, dass Anais, oder besser gesagt, Maria de Medeiros (Gesicht und Aura wunderschön!)beim Latin so wenig Temperament an den Tag legte. Bei einer derart sinnlichen und erotischen Frau erwartete ich mehr Schmackes oder Geschmeidigkeit in den Hüften. Denn Musik ist Erotik, Provokation, Animation, Leidenschaft, Lust, Sex. Was gibt es Schöneres als mit Salsa-, Flamenco- oder Orientaltanz- hüften zu entsprechendem Sound (s)einen Mann um den Verstand zu bringen? In jenen Szenen die Kameraführung auch auf die Hüften zu konzentrieren, hätte den Film noch erotischer gemacht. Was Amerikaner sich nur in Paris trauen 4 von 5 PunktenErst einmal ein Lob für Uma Thurman. Dies ist ein Film, den sie 1990 gedreht hat, nur etwa zwei Jahre nach dem Auftritt in "Gefährliche Liebschaften" mit dem sie berühmt geworden ist. Und im Gegensatz zu "Gefährliche Liebschaften" vermittelt sie hier deutlich mehr als ihr herausragendes Aussehen. Zwar ist Sie im Film für ihren Gatten Henry Miller schon sehr eine Projektionsfigur - genauso wie für Anais Nin, die sich in Henry und auch in June verliebt. Ihre Präsenz auf der Leinwand macht aber die Faszination der beiden berühmten Autoren für June völlig verständlich. Und es gelingt Uma Thurman auch sehr gut darzustellen, warum ihre Figur June nicht mit dieser Rolle zwischen den beiden Egomanen leben kann. Der Film erzählt die Geschichte von zwei amerikanischen Ehepaaren, die sich zwischen den Weltkriegen in Paris treffen und dort Teil der Boheme werden. Insbesondere Henry und Anais sind aus den moralischen Beschränkungen der amerikanischen Heimat mehr oder weniger bewusst geflohen. In Paris können beide nun das ausleben, wozu sie sich in der Heimat nicht in der Lage sahen. Der Film wird dabei im Wesentlichen aus der Sicht von Anais Nin erzählt. Sie hat zu Beginn noch etwas Naives. Für sie haben Henry Miller - und auch June - den Reiz des Freien, des Kreativen. Sie will so sein wie sie. Doch nichts ist so perfekt wie es scheint und schnell wird sie in die Konflikte des Ehepaars hineingezogen. Während sie selbst eine Art von sexueller Reifung durchmacht, erlebt sie auch der Konflikte der beiden von ihr geliebten Menschen. Und ihr eigener Mann leidet währenddessen unter der Tatsache, dass er in ihrem Leben eine immer kleinere Rolle einnimmt. Ob die realen Menschen hinter dieser Geschichte am Ende wirklich noch Lust auf Dreiecksbeziehungen hatten? Henry Miller und Anais Nin sind jedenfalls durch ihre umstrittenen Bücher berühmt geworden. Beide haben nicht unwesentlich zu der sexuellen Revolution nach dem zweiten Weltkrieg beigetragen. Heute sind ihre Bücher nicht mehr ganz so bekannt und aktuell, die Kommerzialisierung der Erotik lässt vieles im Rückblick brav erscheinen. Wie man der Rezension bis hier her schon anmerkt, habe ich den Film nicht wirklich als Erotikfilm gesehen. Dazu sind die Menschen, die Ereignisse und die Verbindung der Story zu Wirklichkeit zu spannend, um den Film auf die Nacktszenen zu reduzieren. Aber soviel sei gesagt - der Film hat viele sehr erotische Situationen und man nimmt den Schauspielern ab, dass das mit dem Sex schon eine besondere Bedeutung hat im Leben der Protagonisten. Und insbesondere die beiden Frauen sind schon sehr schön anzusehen. Ich bestelle dann mal die Biographien als Buch und schreibe dann in ein paar Wochen noch ein paar Rezensionen... nicht nur ein schreib-wettkampf ... 5 von 5 Punktenwer einen film in braun-tönen und nur in englischer sprache akzeptiert, der kann sich zwei stunden lang vielleicht mit genuß hineinfühlen in jene zeit um 1931, in der henry miller und anais nin eine art wettrennen darum veranstalteten, wer das bessere buch über erotik zustande brächte. natürlich bleibt dieser ringkampf nicht nur auf der ebene des papiers, sondern verlagert sich in die betten, die bars, auf die straßen der amüsierviertel von paris. anais, die zu beginn der begegnung von henry miller als kindlich-naiv abgetan wird, nimmt den fehde-handschuh auf und lässt sich in alle spielarten der liebe mit hineinziehen: in kinos, tanzbars, bordelle - und in die lesbische liebe mit der ehefrau millers, june. die dementsprechenden filmszenen (zwischen anais und june) sind ausgiebiger als jene in salma hayeks FRIDA KAHLO-verfilmung, passagen des films HENRY & JUNE sind vielleicht bedrückend wie solche in ingmar bergmanns SCHWEIGEN (man versteht den film übrigens auch bei ausgeschalteter tonspur) - die karnevals-szenerie erinnert gar an FELLINI: im hintergrund des ziemlich diabolisch wirkenden straßen-spektakels (welches die nacktheiten des heutigen karnevals in RIO fast überbietet) - im hintergrund wird anais vergewaltigt - zu den trommeln eines brasilianers, während ein BÄR auf einer heißen eisenplatte tanzt - vergewaltigt von ihrem eigenen ehemann. der hat als BANKER einen beschwerlichen weg zu gehen, ertragend den wissensdurst seiner ehefrau. so zieht er sich denn auch zuweilen, während sie ihrem sexuellen erkundungsdrang nachgeht, zurück an die gitarre oder bongos: jene geräte, die er in seiner kindheit im karneval RIOs erlebte - parallel neben anderem, was ihn ängstigte - und nur die ruhe seines vaters ließ ihn damals durchhalten und daran glauben, dass der spuk irgendwann vorüber sein würde. das ist er auch gegen ende des filmes: june fühlt sich von den erotischen treffen mit anais nur ausgenutzt - ähnlich wie ihr ehemann henry sie nur ausgenutzt habe für seine schreibziele. stimmt vielleicht. henry millers buch WENDEKREIS DES KREBSES / TROPIC OF CANCER, das in dieser phase entstand, durfte 27 jahre lang in den USA nicht publiziert werden, anais nin immerhin ging in die literatur-geschichte ein mit ihren publizierten tagebüchern als erste frau, welche erotik und sexualität erfolgreich darzustellen in der lage war. der ehemann der anais, hugo, schaffte den sprung ins museum of modern art von NEW YORK: mit einer serie von kurzfilmen. solche kleinen, kurzfilm-ähnlichen augenweiden machen auch den film henry & june interessant: und seien es nur die automobile der 30er jahre, die anderen karnevals-sitten - oder jene nächtliche gaslaternen-gasse mit kopfsteinpflaster und mehrmals benutzter bank - an der schemenhaft ab und zu ein dreirädriges postfahrrad mit anhänger vorbeihuscht ... Ein abgerundeter Film.. 5 von 5 PunktenIch muss gestehen, als ich die Bücher von Anais Nin gelesen habe, hatte ich ein anderes Bild von ihr und bei der ersten Betrachtung scheint es auch so, als würden die Film-Anais und die reale Person nicht übereinstimmen, aber bei genauerer Betrachtung fällt einem auf,dass im Film eigentlich ganz geschickt eine neue Facette dieser Person dargestellt wird und facettenreich war diese Frau auf jeden Fall. Ich finde die Hauptdarstellerin gibt der Figur genau die Verletzlichkeit, die man in den Büchern erahnt, zeigt aber auch die Stärke einer Frau, die Mut beweist in die Tiefen der Seele zu tauchen. Der Film zeigt ein interessantes Bild der Boheme der Zeit, hat interessante Filmmusik zu bieten und unterhält in schönen, aber nicht oberflächlichen Bildern. Wenn sich jemand natürlich einen Porno erwartet, ist er hier nicht gut bedient. Hier findet Kunst der Verführung statt, Erotik, die es schafft Spannung zu erzeugen, die letztendlich auch die Dramatik des Films würzt. Empfehlenswert für Genießer mit Kopf. |
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Couchgeflüster
DVD von Universum Film GmbH |
ProduktbeschreibungCouchgeflster Aus der Amazon.de-RedaktionCouchgeflüster mit seiner ansprechenden Riege von Darstellern und dem komödiantischen Genie von Meryl Streep ist eine überdurchschnittliche romantische Komödie, die sich niemals mit Kompromissen zufrieden gibt. Die Handlung von Autor/Regisseur Ben Younger (Risiko ? Der schnellste Weg zum Reichtum) ist ein wenig weit hergeholt, aber nachdem er die siebenunddreißigjährige, geschiedene Nichtjüdin Rafi Gardet (Uma Thurman) eingeführt hat, die sich unwissentlich mit dem dreiundzwanzigjährigen Sohn (Bryan Greenberg) ihrer jüdischen Psychotherapeutin (gespielt von Streep) verabredet, erfährt diese unwahrscheinliche Vorgabe eine intelligente Behandlung, wobei all jene Themen angesprochen werden, die sich in Wirklichkeit daraus ergeben würden, während das ganze Dilemma bis zu seinen logischen (oder unlogischen) Extremen hin ausgelotet wird. Thurman und Greenberg als füreinander bestimmte Liebende auf dem Höhepunkt ihrer sexuellen Anziehungskraft (daher der englische Titel "Prime") sorgen dafür, dass man sich den Film gerne anschaut (und, mal ehrlich, Uma ist als "ältere Frau", die nach dem Richtigen sucht, einfach unwiderstehlich). Letztendlich ist es aber Meryl Streep, die mit ihrer vielschichtigen Darstellung und subtilem komödiantischem Timing dafür sorgt, dass Couchgeflüster eine wahre Freude zum Anschauen ist. Younger widersetzt sich auch auf erfrischende Weise einfachen Lösungen und konventioneller Feelgood-Empfindelei: er steuert Couchgeflüster stets in Richtung einer sensiblen Erforschung einer gewagten Romanze, wobei er nie die Intelligenz seiner Charaktere oder der Zuschauer beleidigt. Das Resultat ist eine erwachsene, aufrichtige Beziehungskomödie, die nie aufgesetzt wirkt und dennoch viele gute Lacher bietet. --Jeff Shannon 4 Kundenrezensionen:Unerwartet gut und mitreißend 4 von 5 PunktenAuch wenn dieser Film zu den Nischenprodukten gehört die uns heut zu Tage nur sehr selten aufgetischt werden, so ist die Qualität der Story und das Spielen mit den Gefühlen fast schon zu gut. Auch wenn ich als Mann so einiges wegstecken kann und gerne mal die Liebe als Banalität abstemple, hat mich der Film emotional voll mit genommen. Die Protagonisten haben einen sehr guten Job gemacht. 95% des Filmes hatte ich ein durchgehendes Grinsen im Gesicht, da die Luft im Film zum schneiden ist. Die Tatsache dass man von Anfang an als dritte Person alles weiß führt dazu dass man sich manch einmal fast in die Faust beißen möchte. Das Ende des Filmes ist endlich einmal kein 0-8-15 Hollywood Ende, obwohl ich mir hier eines gewünscht hätte. In meinen Augen ist das Ende dieses sehr guten Streifens eines der packensten und emotionalsten die ich kenne. Eine Wertung kann je nach Sichtweise gewählt werden und dennoch scheint es auf jeden Fall traurig zu sein. Dieser Film zeigt einem, dass es manchmal die Liebe ist die einen mehr berührt als alles andere. Schwache Leistung 2 von 5 PunktenVon "meisterhaft gespielt" kann hier keine Rede sein. Herauszufinden, dass der Sohn der Therapeutin Rafis neuer Liebhaber ist, ist der einzige Spannungsbogen, den der Film zu bieten hat, und leider gleich zu Anfang platzt. Schauspielerisch ist der Film sehr oberflächlich, und weit davon entfernt, ansatzweise witzig zu sein. Das Verhalten der Therapeutin, als sie herausfindet, dass es sich um ihren Sohn handelt, ist so skuril und auffällig, dass jeder halbwegs durchnittlich sensible Mensch darauf irgendwie reagieren müsste... Rafi nicht... nicht nur insofern sind die Charaktere äußerst oberflächlich. Witizig ist dieser Film nicht. Hier und da ein wenig infantiler Genitalienhumor (dauernd geht es um das beste Stück von Rafis neuem Freund), und eine kleine handvoll platter Situationskomik. Mehr ist da nicht drinn. Der Vorspann von "Ritter der Kokosnuss" ist wesentlich erheiternder, als Couchgeflüster insgesamt. Zwei Sterne gibt es dennoch, weil: die Story im großen und ganzen nicht ausschließlich schlecht ist, und Uma Thurman sicherlich hätte wesentlich schlechter spielen können. Fazit: Definitiv kein Muss... kann man sich aber antun, wenn man unkomplizierte (um nicht zu sagen einfältige) Romanzen mit ebenso unkompliziertem (...)Humor mag. Couchgeflüster 4 von 5 PunktenEin Film für uns Frauen - jedoch leider ohne Happy End. Merryl Streep glänzt in ihrer Rolle als leicht neurotische Therapeutin, die ihren Sohn unbegingt an der Seite einer anständigen Jüdin sehen will. Ausgerechnet der verliebt sich aber in eine um einige Jahre ältere Singlefrau, die auch noch Patientin seiner Mutter ist. Eine wirklich komische Situation. Witzige Pointen und gute Schauspieler lassen diesen Film nicht langweilig werden. Allein das Happy End fehlt...Trotzdem: Sehr zu empfehlen! "Ich habe T-Shirts die älter sind als du..." 4 von 5 PunktenEs ist etwas schwierig den Film zu Beschreiben. Eine Liebeskomödie ist er meines Erachtens nicht. Eher ein Liebesfilm mit komischen Momenten, aber davon weder zu viel noch zu wenig, sondern genau passend. Die Geschichte um eine frisch geschiedene 37-jährige, die sich ausgerechnet in den 23-jährigen Sohn ihrer Therapeutin verliebt, bietet allerlei Stoff für viele Verwicklungen. Aber es sind auch Verwicklungen, wie sie im realen Leben passieren könnten. Und auch die Art wie sich die Beziehung zwischen den Protagonisten Rafi, Lisa und David verändert ist durchaus plausibel. Die Dialoge sind wirklich sehr erfrischend, besonders bei den Sitzungen. Selbst Therapeuten haben schon Therapeuten. *gg* Die Komik ist nicht übertrieben künstlich, sondern ergibt sich völlig natürlich aus der Tatsache heraus, dass Lisa nach kurzer Zeit selbst merkt, wer der jugendliche Romeo ihrer neuen Patientin ist und dementsprechend eine ziemliche Panikattacke erleidet. Die Arme war ja schon geschockt, als ihr Sohn sie anschwindelte mit einer 4 Jahre älteren Frau auszugehen und dazu noch nicht mal jüdisch! Die jüdische Großmutter in den Rückblenden mit der Bratpfanne ist wirklich zum Schießen. Die Darsteller muss und kann man nur loben, natürlich allen voran Meryl Streep. Wenn man meint, sich gerade an ihr Schauspiel gewöhnt zu haben schafft sie es immer wieder von Neuem zu Überraschen. Ihre Rolle ist schon ziemlich ernsthaft angelegt, schließlich spielt sie die sich stark um ihren Sohn sorgende jüdische Mutter, die ihre Kultur unbedingt erhalten will. Aber wie soll man schon sonst reagieren, wenn man sich das Gerede einer Patientin über ihre Sexabenteuer mit dem eigenen Sohn und darüber wie niedlich sein bestes Stück ist anhören muss? Dass sie keinen Schreikrampf bekommen hat ist schon fast unnormal. Aber sie ist halt auch an das Glück ihrer Patientin gebunden. Uma Thurman leistet mit ihrer Rolle auch gute Arbeit, ebenso wie Bryan Greenberg. Beide machen in ihren Rollen natürlich den Großteil des Films aus und doch... Nun, wie bei den meisten neueren Filmen mit Meryl Streep, selbst wenn es nur eine Nebenrolle ist, ist diese dennoch so stark präsent, dass man hauptsächlich auf Szenen mit ihr wartet und den Rest meistens (unberechtigter weise) so nebenbei laufen lässt. Da bin ich ehrlich. Dennoch ist die Geschichte wirklich gut. Davids Freund Morris ist auch noch sehr interessant und witzig. Der Film mag nicht ganz perfekt sein, aber für gute Unterhaltung bzw. einen gemütlichen DVD-Abend ist gesorgt. ;) |
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Sein Name ist Mad Dog
DVD von Universal Studios |
ProduktbeschreibungZufällig kann der Cop Wayne dem zwielichtigen Clubbesitzer Frank das Leben retten. Dafür soll er auch belohnt werden. Für eine Woche "schenkt" Frank ihm Glory, eine Frau, die tief in Franks Schuld steht. Anfangs schockiert von der Kaltschnäuzigkeit, mit der Frank über Menschen bestimmt, lehnt Wayne das Angebot ab. Aber langsam finden er und Glory Gefallen aneinander und verlieben sich. Doch der Tag, an dem Glory wieder ihrem "Besitzer" zurückgegeben werden muß, rückt immer näher. Von sich aus kein Held, ist Wayne nun dazu bereit, um die geliebte Frau zu kämpfen ... 4 Kundenrezensionen:Top-Schauspieler in ungewohnten Rollen! 5 von 5 PunktenAls ich diesen Film zum ersten mal sah, wollte ich mich einfach nicht mit den Gedanken anfreunden, dass Robert De Niro einen ängstlichen Cop spielt und Bill Murray einen Mafiachef! Da es beim ersten mal so unpassend wirkte, aber schaut man sich diesen unverstandenen Film och einmal an, dann sieht man eigentlich wieviel spaß die Akteure bei dieser SAche hatten, weil sie selbst genau wissen, in welchen Genre?s sie sonst hineingesteckt werden. Und genau das macht den Film sehenswert und auch sehr gut. Denn wie schon erwähnt sehen wir hier absolute Top-Stars in in einem völlig anderen genre spielen, doch wer denkt dass sie es nicht können , der irrt. Zugegeben man muss sich dran gewöhnen, aber es geht und das Tempo nimmt auch nicht groß ab. Bill Murray spielt den Gangsta so herrvoragend, das man ihn auch abkauft, da er mit seinem melancholischen Spiel zum Glück nicht inne hält. Robert De Niro hingehend blüht wunderbar auf und zeigt, dass er schon damals ein gewisses Talent an Humor besaß (wird vor allem in der Szene deutlich, indem er bei einer Morduntersuchung in einem Restaurant, einfach mal die Jukebox anschmeißt und den Song von Louis Prima mit "Just a gigolo"I ain?t got nobody" auswählt und dann mitsingt und fast schon tanzt und dabei seine Arbeitsutensilien wie z.B. seine Handschuhe zur spurensuche überstreift und sich mehrmals vor der Mafialeiche mit rythmischen Takt hinkniet, ein Traum!). Schon alleine deswegen sollte ma sich diesen Film ruhig mal anschauen, da er auch nicht zu langatmig ist und eine gute Story aufweißt, denn immerhin ist er vom Altmeister Martin Scorsese mitproduziert worden und das sagt allein schon viel aus. Also es ist sicherlich kein Film für jedermann, aber bei dieser Besetzung (Uma Thurman möchte ich hier selbstverständlich auch noch erwähnen, die in einer guten Vorstellung glänzt)lohnt es sich diesen für einen gemütlichen Abend mit netten Leuten anzuschauen. Zugreifen, denn der Preis ist unschlagbar, besonders auf den Market-Place! Leichtfüßig und hochkomisch 4 von 5 Punkten"Sein Name ist Mad Dog" ist trotz seiner bombastischen Besetzung ein leichtfüßiger, hochkomischer Film, in dem Bill Murray alle an die Wand spielt. Das große Versprechen, das der Regisseur John McNaughton mit diesem sparsam und konzentriert inszenierten Werk abgegeben hat, konnte er mit seinen späteren Filmen leider nicht mehr einlösen. In letzter Zeit dürfte er sein großes Talent vor allem für das Fernsehen verschwendet haben. Schade! Die etwas andere Liebeskomödie 5 von 5 PunktenDie Geschichte ist ganz schön verrückt. Ein Polizeifotograf (Robert De Niro) trifft auf einen Geldverleiher (Bill Murray), der Kontakte zur Mafia hat. Da er dem Geldverleiher bei dieser Begegnung (einem Überfall) das Leben rettet, revanchiert sich dieser mit einer Einladung in seinen Comedy-Club. Dort serviert ihm eine Barfrau (Uma Thurman) einen heißen Kaffe direkt auf die Hand. Autsch!!! Da der Mafioso dem Polizisten danken und ihm eine Freude machen möchte, stellt er seine (durch seine Geldverleihgeschäfte in seinem Besitz befindliche) Barfrau ab, damit sie sich eine Woche lang um die verbrühte Hand des Polizisten kümmern kann und ihm Gesellschaft leistet. Klingt alles ein wenig verrückt, gebe ich zu. Doch das ist genau das, was diesen Film zu etwas Besonderem macht. Nicht die übliche 08/15 Geschichte, tolle Darsteller, viel Situationskomik und auch einiges an Action machen diesen Streifen zu einer außergewöhnlichen abgedrehten Liebeskomödie. Ich kann ihn nur wärmstens Weiterempfehlen und daher bekommt er von mir auch 5 Sterne. keine großen erwartungen aber dann .... 5 von 5 Punktenbeim sehen des films liefen mir beinahe dir tränen vor lachen. ein richtig guter film. die charakter sind prima interpretiert worden von de niro und co. natürlich kommt auch die action nicht zu kurz. diese dvd ist nicht sehr bekannt daher ein absoluter geheimtip. man sollte nicht nur dvds in seiner sammlung habe die jeder schon irgendwann einmal gesehen hat .... kommt n freund zu besuch will sich mit dir n film ansehen und du sagst dann "also ich hab terminator 1 und 2 " - ne kenn ich schon - "dann hab ich noch die mumie " -neee kenn ich auch schon. ! hat man aber filme wie diesen z.b. sagt bestimmt fast niemand "üüüüüh neee kenn ich schon" daher spreche ich meine absolute kaufempfelung für diesen geheimtip aus, der den "GROSSEN" filmen in wirklich aber auch nichts nachsteht. noch ein satz zu performance der DVD, also das bild ist wirklich gut, könnte vieleicht einen tick schärfer sein. der ton hingegen ist spitze, ein wirklich klarer und rauschfreier ton. fazit: kaufen ! |
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The Golden Bowl
DVD von Kinowelt GmbH |
Aus der Amazon.de-RedaktionThe Golden Bowl basiert auf einem Roman von Henry James und verdient einen Ehrenplatz in der Serie der von spektakulären Kulissen getragenen Produktionen von Ismail Merchant und James Ivory. Der bröckelnde italienische Palazzo, der den Film einleitet, und die prächtigen englischen Landhäuser, hinter deren Mauern sich das Drama entfaltet, spielen -- wie immer -- eine wesentliche Rolle in der gebrochenen Psyche der Bevölkerungsschicht, die sich Merchant und Ivory diesmal vorgenommen haben. In diesem Fall konzentrieren sie sich auf die einstigen Herrlichkeiten und Ambitionen des angehenden 20. Jahrhunderts. Der verarmte italienische Prinz Amerigo (Jeremy Northam) soll die wohlhabende Erbin Maggie Verver (Kate Beckinsale) heiraten, eine Schulfreundin von Charlotte (Uma Thurman), die wiederum den amerikanischen Industriellen und Kunstsammler Adam Verver (Nick Nolte), Maggies Vater, heiratet. Amerigo und Charlotte sind ehemalige Liebhaber und können einer ehebrecherischen Affäre nicht widerstehen. The Golden Bowl ist eine Betrachtung der Lebensentwürfe, denen es nicht gelingt, die empfundene Perfektion der Kunst nachzuahmen -- und ebenso ist auch dieser Film nicht perfeckt, aber dennoch reizvoll. --Fionn Meade 4 Kundenrezensionen:geistreicher film, durch besetzung gerettet 4 von 5 Punktenhenry james ist nicht unbedingt mein lieblingsautor..und ich finde auch nicht, dass sich seine geschichten besonders gut zum verfilmen eignen.. the golden bowl gibt an sich als geschichte nicht sehr viel her. der film lebt hauptsächlich durch die subtilen mimik - und gestikspiele seiner grandiosen schauspieler. der zuschauer muss die dreiecks-story um die reiche, naive, herzensgute maggie, ihren ehemann, einen veramten, römischen adeligen und um eine ihrer ältesten freundinnen, sehr gut beobachten - denn bei dieser geschichte sagt ein blick oder eine veränderte stimmnuance mehr als tausend wörter! in der deutschen version kommen diese feinheiten allerdings leider nicht so sehr zur geltung und der film wirkt stellenweise etwas langatmig. daher würde ich empfehlen, sich die durchaus gelungene englische version anzusehen, die durch die wunderschöne, prächtige kulisse und die fantastischen schauspieler sehr sehenswert ist! die dvd selbst weist leider nur wenige extras, wie biographien und filmographien der schauspieler, sowie interviews auf. Schöne Bilder 4 von 5 PunktenEine sehr schöne Verfilmung mit guten Schauspielern und tollen Schnitten, doch ist die Story einfach zu schwach. Ein typischer Henry James, wenn auch etwas besser als seine anderen Geschichten, lässt er uns doch eher kühl. Die Handlung ist einfach zu vorhersehbar. Der Schluss ist ebenfalls eher enttäuschend oder zu knapp gehalten, doch die Bilder trösten uns etwas darüber hinweg. Perfekte Literaturverfilmung! 5 von 5 PunktenGolden Bowl ist eine besonders gelungene Merchant/Ivory-Produktion, die mit fantastischen Schauspielern, wunderschönen Bildern und einer im Grunde ruhigen, aber dennoch absolut fesselnden Geschichte überzeugt. Gedreht in UK und Italien strotzt der Film nur so von perfekt komponierten Kamerafahrten und einer wirklich brillanten Inszienierung. Wer z.B. "Zimmer mit Aussicht", "Maurice" oder "Die Flügel der Taube" mag, wird hier ganz gewiss nicht enttäuscht. Extra-Punkte für die Schauspielkunst von Uma Thurman, Anjelica Huston und Jeremy Northam. Brilliante Literatur-Verfilmung 5 von 5 PunktenLeider konnte ich "The Golden Bowl" nur einmal in deutscher Synchron-Fassung sehen. Aber dennoch bin ich sicher, eine der schönsten, intelligentesten, beeindruckendsten, bewegendsten Literatur-Verfilmungen gesehen zu haben, die je die deutschen Leinwände .. eben nicht/oder kaum .. geehrt haben. Von einem Regisseur, dem wir Meisterwerke wie "Maurice" und "Room with a View" verdanken. WARUM?? The actors/actresses involved were superb! Nick Nolte (one of the best actors of the world), Jeremy Northam (brilliant, and extremeley good-looking talent from Britain), Uma Thurman (wonderfully talented, wonderfully good-looking 'siren'), Kate Beckinsale (remarkable young British acting talent, whose "Emma" made that of the admittedly lovely-looking Gwyneth Paltrow look .. pale), and the wonderful Angelica Huston in a supporting part. It seems unjustly cruel, dear Sirs, to rob us of such a remarkable literary film version. PLEASE be so kind as to let cinemas show this masterpiece -- and to allow, in due time, for videos to be sold. |
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Die Super Ex
DVD von KINOWELT |
ProduktbeschreibungKinowelt Die Super Ex, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 11.05.07 4 Kundenrezensionen:Genial 5 von 5 PunktenEin toller Film über G-Girl, die Superheldin, und das tägliche Leben mit der Eifersucht, welche hier jedoch extrem dargestellt wird. Mit viel Spannung und actionreichen Szenen (z.B. G-Girl wirft einen Hai nach ihrem Ex-Freund) und ganz viel Herz. Für jeden etwas dabei! Einfach ein klasse Film, den man sich immer wieder ansehen kann. Zum Schmunzeln, Lachen und für emotionale Menschen vielleicht auch zum weinen ?! Anschauen lohnt sich! Bewertung 5 von 5 PunktenCooler film. Für Frauen wird er wohl interessanter sein aber auch Kerle können ihn sich anschauen. Es ist kein schnulzen Film wie sonst, er ist sehr witzig und man kann einige Lehren daraus ziehen. Nix Halbes und nix Ganzes .... 2 von 5 PunktenGenaugenommen ist hier von "meinen Vorschreibern" schon alles gesagt .... nur für all diejenigen, die glauben das könnte ja ein netter Familienabend werden "... hol`doch mal die Kinder ..." - Vorsicht, viele der Gags bewegen sich auf dem tiefergelegten Niveau von "Sex & the City" und dürften bei kleineren Kindern doch lustige "Fangfragen" nachsich ziehen .... wer da jetzt drauf steht ... nur zu! Wer nicht ... sollte sich was anderes anschauen ..... ! Was ich allerdings gut fand, waren die Special Effects, witzig, einfallsreich und klasse gemacht ....! Nur trägt sowas halt keinen Film, ist mehr so ein "Schmankerl" ... der Rest, naja .... wir hatten den Film ausgeliehen .... und sind dankbar ... denn über einen Kauf, hätten wir uns wohl geärgert ....... Sehr nette DVD für anspruchslosen Filmabend 4 von 5 Punkten"Die Super Ex" ist eine Durchschnittskomödie, deren beste Szenen schon im Trailer zu sehen sind. G-Girl Jenny Johnson (Uma Thurman) reagiert schnell eifersüchtig, sobald ihr Freund Matt (Luke Wilson) seiner Bürokollegin Hannah (Scary Movie-Star Anna Faris) auch nur ein freundliches Lächeln schenkt. G-Girls Erzfeind Prof. Bedlam (Eddie Izzard) hat derweil das Geheimnis von G-Girls Superkräften erforscht. Als die Beziehung zu Matt in die Brüche geht, steht Bedlam bereit, G-Girl mit Matts Hilfe ihrer Superkräfte zu berauben, doch ganz so einfach geht es nicht, und G-Girl macht erstmal Matt die Hölle heiß ... Na ja, viel mehr als man im Trailer sieht, passiert nicht, aber der Film besitzt dennoch genügend Action und Witz, um 90 Minuten zu unterhalten und ein wohlig-seichtes Gefühl zu hinterlassen. Hervorzuheben ist noch das sehr ansprechende Bonusmaterial: Wirklich interessante gelöschte Szenen (Engl. mit dt. UT) in guter Bildqualität, drei recht interessante und witzige Making-of-Featurettes (Engl. mit dt. UT) mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 30 Minuten, komplettiert durch Trailer, Fotogalerie, TV-Spots und ein Musikvideo mit Szenen aus dem Film. |
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Vatel
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungSchloss Chantilly im Morgengrauen Die Dienerschaft tümmelt sich hektisch auf den weiten Gängen. Die Dienstmädchen bringen den Boden auf Hochglanz, und in den Küchen warten die Köche und Gehilfen auf die letzten Anweisungen von Vatel Grard Depardieu. Als Haushofmeister des Prinzen de Cond liegt vor ihm die größte Herausforderung seines Lebens ein Fest für Ludwig XIV., König von Frankreich, auszurichten, das alles bisher dagewesene in den Schatten stellen soll. Für den finanziell ruinierten Cond ist dies die letzte Chance, die Gunst des Königs zurück zu gewinnen und den Auftrag zu erhalten, den drohenden Krieg gegen die Holländer anzuführen... Aus der Amazon.de-RedaktionEs herrscht hektisches Treiben auf Schloss Chantilly. In Kürze wird der Sonnenkönig mit seinem Hofstaat eintreffen, um an einem bombastischen Fest teilzunehmen, das sein Onkel, der Prinz von Condé, für ihn ausrichtet. An den folgenden drei Tagen sollen die adeligen Gäste mit Theater, Musik, Feuerwerk, aufwändigen Dekorationen und den köstlichsten Speisen unterhalten werden. Für die gesamte Organisation der Festlichkeiten ist der aus einfachen Verhältnissen stammende François Vatel (Gérard Depardieu) zuständig, Condés Maître de plaisir. Das Fest hat einen politischen Hintergrund: Der völlig verschuldete Condé erhofft sich von einem Gelingen die Versöhnung mit dem König und den Oberbefehl über eine Armee, was ihm sehr viel Geld einbringen würde. Wem einst Geschichte durch trockenes Zahlenlernen in der Schule verleidet wurde, der kann sich hier davon überzeugen, wie faszinierend Freud und Leid der damaligen Menschen sein können. Seinen besonderen Reiz erhält der Film durch die Schilderung des Geschehens aus der Perspektive der kleinen Leute. Im Mittelpunkt steht Vatel, der als einer der wenigen zwischen den beiden ansonsten völlig getrennten Welten der Adeligen und Bediensteten hin- und herwechselt. Seine größte Intensität entfaltet der Film, wenn die Kamera dem rastlosen Vatel in die endlosen Küchengewölbe folgt. Scheinbar überall hat er seine Augen, kostet hier an einem Teig, gibt Tipps zur Verbesserung, löst da ein Problem. Vatel, von Depardieu wundervoll als nach außen starker Mann mit empfindsamer Seele verkörpert, versieht seine Aufgabe mit einer Leidenschaft, die sonst nur noch bei Künstlern anzutreffen ist. Als Vatel jedoch im Laufe der Tage das nichtsnutzige Treiben und die maßlose Verschwendungssucht der Hofgesellschaft miterlebt, wachsen in ihm Abscheu und Verachtung. Nur die Hofdame Anne de Montausier (Uma Thurman) zeigt noch Herz und eine zarte, aber hoffnungslose Liebe entwickelt sich zwischen ihnen. Anfangs ist Vatel stolz auf seine Leistung und von seiner Wichtigkeit überzeugt. Doch zuletzt muss er einsehen, dass auch er nur ein Sklave ist, genauso wie die verarmte Anne, die sich glücklich schätzen darf, wenn der König sie in sein Bett befiehlt. Ein wunderbarer Historienfilm, der, völlig frei von Pathos oder Kitsch, nicht nur mit prachtvollen Dekors und rauschenden Kostümen besticht, sondern auch mit Seele. --Elke Wolter 4 Kundenrezensionen:Ein cineastischer Augen- und Gaumenschmaus erster Güte 5 von 5 PunktenFrankreich im Jahr 1671: Als Maitre de Plaisir soll Vatel (Kochbuchautor, Winzer und Frankreichs begnadeter Botschafter des Savoir vivre Gerard Depardieu) dem Sonnenkönig, Ludwig XIV und dessen Gefolge ein rauschendes Fest bereiten. Es wäre zu einfach, wenn Vatel das große Schmauseln ohne intrigante Zwischenfälle ausrichten könnte. Auf den weiten Gängen im Schloss Chantilly tümmelt sich hektisch im Morgengrauen die Dienerschaft. Der Boden muss auf Hochglanz poliert werden und in den Küchen warten die Köche und Gehilfen auf die letzten Anweisungen von Vatel. Als Haushofmeister des Prinzen de Conde liegt vor ihm die größte Herausforderung seines Lebens. Alles bisher Dagewesesene soll in den Schatten gestellt werden. Für den finanziell ruinierten Conde ist dies die letzte Chance, die Gunst des Königs zurück zu gewinnen und den Auftrag zu erhalten, den drohenden Krieg gegen die Holländer anzuführen... Aber so einfach ist das eben nicht. Da wäre zum Einen der pädophiel angehauchte Bruder des Königs, der seine sexuellen Aktivitäten an einen Küchenjungen abreagieren will und Vatel den Jungen beschützen muss. Dann ist da noch der intrigante Lauzun (herrlich fies gespielt von Tim Roth), Günstling des Köngis, der ebenfalls den Erfolg des Festes bedroht. Aber richtig kompliziert wird es, als sich die Mätresse des Königs (Uma Thurman) in Vatel verliebt. Wer Kostümfilme liebt, investiert gern in dieses Werk und wird garantiert nicht enttäuscht. Wunderbare Schauspieler, raffinierte Bühnenausstattungen und die herrlichen Kostüme versetzen jeden in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts. Rührend 4 von 5 PunktenHaben wir ein Glück, dass wir heute leben! Abhängigkeit, Hygiene, Borniertheit der Herrschenden - haben wir zum größten Teil überwunden. GD macht hervorragend deutlich, wie gut es uns HEUTE geht. Wieder mal einer von seinen besten Filmen Die hohe Kunst des Kochens 3 von 5 PunktenNicht nur die Ausstattung ist vom Feinsten auch das Drehbuch von Tom Stoppard und Musik von Ennio Morricone bürgen ebenfalls für Qualität. Die Handlung selbst ist von sekundärer Bedeutung: Intrigen am Hof Ludwig XIV. oder die Affäre mit einer Hofdame (Uma Thurman) .Dafür jede Menge schöne Frauen. Die eigentliche Hauptrolle spielen Nahrungsmittel und die Zubereitung der Speisen. Beim Zuschauen läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Man sollte diesen Film nicht mit leerem Magen anschauen. Das pralle Leben in der Küche. Gerard Depardieu ist in seinem Element. Obwohl schon etwas beleibt was hier passend ist - kann er noch das volle Tempo gehen. Sein Ende ist der Höhepunkt. Es gerät zu einer optischen Elegie auf den Untergang einer ganzen Epoche. Man sieht nicht den Hauptdarsteller, sondern abgegessene Tafeln, halb verzehrte Speisen und schmelzende Eisverziehrungen. Für den König "ein lockeres, zwangloses Fest" auf dem Land ausrichten.... 5 von 5 PunktenRoland Joffe, durch "Killing Fields" und "Mission" einst Liebling der US-Filmkritik, realisierte im Jahre 2000 den üppigen Historienfilm "Vatel", ein 38 Millionen Dollar teures Spektakel um den grenzenlosen Überfluss zur Zeit des Sonnenkönigs, natürlich mit den dazugehörigen höfischen Intrigen. Eine Atmosphäre der Anmassung, Betrug, Lust, Geld und Manipulation, am Ende aber steht Besinnung. Dieses Fest fürs Auge eröffnete ausser Konkurrenz die Filmfestspiele in Cannes und sah sich vor allem in den USA schlechten Kritiken ausgesetzt. In Europa war man gnädiger, immerhin wurde dort die visuelle Stärke des Films hochgelobt. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, Joffe erzählt das Schicksal Vatels in historischer Überlieferung mit der Katastrophe vom zu spät gelieferten Fisch, fügt allerdings eine weitere Komponente dazu. Im Jahre 1671 lädt der inzwischen überschuldete Prinz de Conde (Julian Glover), einst gefeierter Soldat der Nation, den Sonnenkönig Louis XIV. (Julian Sands) auf sein Schloss Chantilly ein, wo er durch extravagante Festivitäten dem Souverän imponieren will, natürlich nicht ohne an den Eigennutz zu denken: Eine tragende Rolle im aufkommenden Krieg mit Holland und auch die Geldbörse will gefüllt sein, noch dazu weil diverse Gläubiger vor der Tür stehen. Zu diesem Zweck setzt der Schlossherr seinen besten Mann den Kämmerer Vatel (Gerard Depardieu) als Joker ein: Der zu seiner Zeit berühmte Küchenmeister hat sich durch Perfektionswahn und Ideenreichtum zum unentbehrlichen Gestalter höfischer Feierlichkeiten hochgearbeitet. Für jeden Tag des Besuchs ersinnt er einmalige Veranstaltungen, für jedes drohende Desaster, also für unvorhesehene Probleme beim Realisieren des Spektakels, muss er eine passende Lösung als Alternative haben. Vatel trat um das Jahr 1667 in den Dienst des Prinzen von Conde ein und war als Küchenmeister nicht nur für das Gelingen der kulinarischen Zubereitung zuständig, sondern auch für deren Präsentation und Darbietung. Dazu gehörten neben den üblichen Schaudarbietungen und exquisiten Kulissenbauten für die themenbezogenen Mahlzeiten auch Feuerwerk und selbst Theaterdarbietungen. Historisch verbürgt ist seine Prunk- und Prachtküche des Jahres 1661, damals arbeitete er für Fouquet, den damals reichsten Mann Frankreichs. Einer der Programmpunkte, die Vatel auswählte, war die Uraufführung von Molières Stück "Les Facheux". Sein Ruf war also schon im Vorab legendär... Der zu Besuch kommende Herrscher hat natürlich einen grossen Teil des Hofstaats mit im Gepäck: die Königin, mehreren Mätressen, seinen nach jungen Knaben gierenden Bruder, sein bösartiger machtvoller Sekrätär Marquis de Lauzun (Tim Roth) und die schöne Anne de Montausier (Uma Thurman), die während der 3 Tage andauernden dekadenten Festlichkeiten gleich von 3 Männern begehrt werden wird. Mir gefiel der Film sehr gut, Depardieu ist für mich in seinen Historienfilmen fürs Kino ein Garant für auserlesene Qualität. Sei es nun in der Rolle des Cyrano de Bergerac, als Danton, als Bauer Martin Guerre oder hier als Gourmetmeister Vatel. Viele Kritiker haben sein Schauspiel kritisiert, weil er neben all den anderen Figuren seltsam blass und unscheinbar wirke. Ich sehe dieses Understatement und bescheidene Spiel gerade als grossen Vorzug die Diskrepanz zwischen pompösen Adel und dienendem Volk in all den erlesenen Bildern eindrücklich darzustellen. Noch dazu ist der Film mit seinen 99 Minuten kurzweilig, er hätte gerne noch etwas länger dauern dürfen. |
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New York Mom
DVD von Ascot Elite Home Entertainment |
4 Kundenrezensionen:Einfach nur schlecht 1 von 5 PunktenVorab, ich habe den Film ohne jegliche Vorurteile angesehen. Und bin einfach nur schwer vom einschlafen entfernt gewesen. Der Film ist einfach nur sinn und Handlungslos. Schlecht von vorn bis hinten. Der wahre Höhepunkt ist ein geburtstag. Das ist ja mal ein Film, oder?! Soetwas blödes und banales hab ich zuvor noch nie gesehen. Klare Mega-Flop Katigorie. Wer diesem Film etwas besseres als 2 Sterne gibt, ist meiner Meinung nach ein ziemlicher Nichtskenner. Mehr kann man dazu nicht sagen! Nette Unterhaltung 3 von 5 PunktenDer Film ist unterhaltsam, stellenweise witzig, ansonsten etwas flach. Das Thema umschreibt auf jeden Fall das Leben jeder gestressten Mutter, die einen Mann an ihrer Seite hat, auf den sie sich nicht immer verlassen kann und doch lieber selbst alles in die Hand nimmt. Der Film selbst könnte mehr her machen und die Schauspielerin hätte auch noch witziger und extremer wirken können. Alles in allem ne gute Unterhaltung, wenn im TV gerade nix anderes läuft. Ansonsten Qualität einwandfrei. oh mein gott uma 1 von 5 Punkten...das hätte nicht sein müssen. Ich kann mir schon vorstellen, daß das Leben in New York mit zwei kleinen Kindern und einem unfähigen Ehemann hart ist, aber sooo hart? Daß man im Nachthemd aus dem Haus rennt? Daß man sich von der schicken Nachbarin immer provozieren läßt? Frust, Frust, Frust - das ist absolut keine Komödie, also Finger weg, wer aufgrund des Covers was Lustiges erwartet hätte. Einer der wenigen Filme, die ich nicht zu Ende gesehen habe - einfach zu langweilig! Und dann noch das lange Gesicht von Uma Thurman! Und die Klamotten! Warum werden einkommensschwache amerikanische Familien immer als Althippies oder Neoökos portraitiert? Wo findet man denn noch solche Bekleidung, wenn nicht in einem Antiquariat? Und der unvermeidliche Hund! Eigentlich ist weder Geld, noch Zeit, noch Platz genug vorhanden, doch der Hund muß sein - etwas ur-amerikanisches, nehme ich an. Also - wenig empfehlenswert, außer man kann seine gute Laune nicht mehr aushalten und möchte sich ein wenig Familiengroßstadtfrust reinziehen! Uma Uma Uma 1 von 5 PunktenMuss das denn schon wieder sein? Wie kann sich eine tolle Schauspielerin wie Uma Thurman an so einen Schwachsinn verkaufen. Natürlich ist es schwer für jeden Schauspieler an solche Filme wie Pulp Fiction oder Kill Bill anzuknüpfen, aber was einem hier gezeigt wird ist einfach lächerlich. Die Rolle der überforderten Durchschnittsmutter nimmt man ihr zu keinem Zeitpunkt ab und der fehlende Witz, das platte und fade Drehbuch geben dann noch den Rest dazu. Mir wäre es echt lieber, Uma würde ihre Schauspielkarriere beenden, bevor sie ihr Denkmal als Kult-Tarantino-Muse komplett zerstört hat. Couchgeflüster war schon schwach, Zufällig verheiratet noch schwächer, aber das hier ist der absolute Tiefpunkt. Schade. |
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