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Familial von Philip SelwayAudio CD von Cooperative Music (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 12,00 Erscheinungsdatum: August 2010 |
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ProduktbeschreibungNormalerweise ist er der trommelnde Part neben Sänger Thom Yorke und Gitarrist Jonny Greenwood, aber Philip Selway, Drummer von Radiohead, hat sich auf die eigenen musikalischen Beine gestellt und überzeugt mit einem großartigen Singer-Songwriter Debüt. Die Anfänge der Soloarbeiten von Philip Selway gehen bereits ins Jahr 2001 zurück als er unter der Regie von Neil Finn zusammen mit Kollegen und Freunden, wie Johnny Marr, Eddie Vedder, Lisa Germano, Sebastian Steinberg und Radiohead Bandmitglied Ed O'Brien das Charity-Album "7 Worlds Collide" aufnahm. Sieben Jahre später kam das Ensemble dann erneut zusammen und erweiterte sich um Mitglieder wie Jeff Tweedy von Wilco, um schließlich die Aufnahmen zum zweiten Album "The Sun Came Out" zu beginnen. Hierfür steuerte Philip Selway den Song "The Ties That Bind Us" bei, in welchem er zum ersten Mal die Lead Vocals übernahm. Ein Track, der übrigens auch auf Selway?s Debütalbum wieder zu finden ist. Kurze Zeit später begab sich Philip Selway ins Studio, um mit den Arbeiten an seinem Erstling zu beginnen. Herausgekommen ist ein beeindruckendes Werk namens ?Familial?, das durch gefühlvolle Balladen und einfühlsame Texte besticht. |
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Italienisches Konzert/Chromat.Fantasie & Fuge/+ von Alfred BrendelAudio CD von Philips (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 6,80 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2006 |
Tracks:
ProduktbeschreibungItalienisches Konzert 4 Kundenrezensionen:Vom Klang her 4 von 5 PunktenEs gab immer schon Pianisten, die Bach auf dem Flügel spielten. Immer schon habe ich den Flügel dem Cembalo vorgezogen. Ohne irgendeine Grundsatzfrage daraus zu machen, sagt es mir mehr zu, die Farben, die ein Flügel erzeugen kann der relativen Monotonie eines Cembalos vorzuziehen, auch wenn das "Barocke" als Gefühl dabei in den Hintergrund tritt. Die Wahrnehmung der Bachschen Musik für ein Tasteninstrument ist , sicher nicht nur bei mir,wesentlich durch die Interpretationen von Glenn Gould geprägt worden.Auch dann, wenn ich seine Interpretationen, ausser den Goldbergvariationen, gar nicht für den Maßstab eines Bach-Spiels halte und eine Argerich, einen Pogorelich, eines Pires vorziehe. Dennoch, der Eindruck, das Gerüst ist der Rhythmus, hat sich fest eingegraben. Höre ich Alfred Brendel, höre ich viel Klang. Diese Aufnahme wird sehr gelobt, zum Beispiel."Eine gut überlegte Zusammenstellung von Bachwerken. Alfred Brendel spielt auf bestem Niveau mit schönen Einfällen, die er sehr gut umzusetzen versteht; z.B. die Orgelhaften Oktavierungen in der Fantasie und Fuge BWV 904, die original nicht im Text stehen, aber auf Brendels Art hervorragend passen. Überaus empfehlenswert..." Die Behauptung, Brendel könne alles spielen, egal ob Bach oder Mozart oder Schubert, stimmt von der technischen Seite natürlich uneingeschränkt. Sein Bach überzeugt mich allerdings nicht. Er ist mir zu sehr weichgezeichnet. Ganz vom Anschlag her produziert Brendel schöne Töne. Pedal ist auch deutlich dabei. Das kommt bei Gould ja auch höchst sparsam vor. Damit geht für mich ein Teil des Gerüstes verloren. Brendel hat wenig Bach eingespielt und ich denke, seine Begabungen lagen auf anderem Gebiet. Ich würde diese Interpretation nicht heranziehen, wenn ich mich an diesen Stücken erfreuen will. BWV 904 5 von 5 PunktenIch glaube, zu Alfred Brendel muss man nicht viel sagen, er spielt einfach hervorragend Klavier und kann Bach genauso gut interpretieren, wie Schubert. Allein deshalb ist die CD jetzt zu dem Preis ein echtes Schnäppchen. Allerdings gibt es darauf noch etwas anderes, nämlich die Fantasie und Fuge in A -moll BWV 904, die man, im Gegensatz zu allem anderen hier vorliegenden Einspielungen, wirklich relativ selten geboten bekommt. Ich kenne sie offengestanden nur in Brendels Einspielung und die ist sagenhaft. Schon in der Fantasie, mehr noch aber in der Fuge vermag Brendel einen Spannungsbogen so zu steigern, dass man wahrhaftig nicht mehr von "kühler, ausdrucksarmer Musik" bei Bach sprechen kann. Mir bleibt beim hören immer wieder "die Luft weg", so gut ist die Musik, aber auch die Interpretation. Diese CD kann ich nur wärmstens empfehlen! Jenseits seiner Zeit 5 von 5 PunktenAlfred Brendel erläutert im Begleittext einer früheren Ausgabe dieser CD, dass Bach mit seiner Musik weit über seine Zeit hinausweist. Manchmal 100-200 Jahre, wie ich meine. Etwa BWV 922. Oder das Andante aus dem Italienischen Konzert. Musik, reduziert auf ihr Wesen. was für ein Klang! 5 von 5 PunktenHat man schon einmal solch einen Klang vernommen? Sicher wer schon andere Aufnahmen von Alfred Brendel gehört hat, der kann sich an drei Fingern abzählen, dass dieses Werk hält, was es verspricht. Wer Bach mag, wird auch diese CD mögen. |
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Familial [Vinyl LP] von Philip SelwaySchallplatte von Cooperative Music (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 15,99 Erscheinungsdatum: August 2010 |
Tracks:
ProduktbeschreibungNormalerweise ist er der trommelnde Part neben Sänger Thom Yorke und Gitarrist Jonny Greenwood, aber Philip Selway, Drummer von Radiohead, hat sich auf die eigenen musikalischen Beine gestellt und überzeugt mit einem großartigen Singer-Songwriter Debüt. Die Anfänge der Soloarbeiten von Philip Selway gehen bereits ins Jahr 2001 zurück als er unter der Regie von Neil Finn zusammen mit Kollegen und Freunden, wie Johnny Marr, Eddie Vedder, Lisa Germano, Sebastian Steinberg und Radiohead Bandmitglied Ed O'Brien das Charity-Album "7 Worlds Collide" aufnahm. Sieben Jahre später kam das Ensemble dann erneut zusammen und erweiterte sich um Mitglieder wie Jeff Tweedy von Wilco, um schließlich die Aufnahmen zum zweiten Album "The Sun Came Out" zu beginnen. Hierfür steuerte Philip Selway den Song "The Ties That Bind Us" bei, in welchem er zum ersten Mal die Lead Vocals übernahm. Ein Track, der übrigens auch auf Selway?s Debütalbum wieder zu finden ist. Kurze Zeit später begab sich Philip Selway ins Studio, um mit den Arbeiten an seinem Erstling zu beginnen. Herausgekommen ist ein beeindruckendes Werk namens ?Familial?, das durch gefühlvolle Balladen und einfühlsame Texte besticht. |
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Low Symphony/Heroes Symphony von Glass, Bowie, EnoAudio CD von Philips (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 7,41 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2003 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungLOW SYMPHONY/HEROES SYMPHONY 2 Kundenrezensionen:Sentimentale Melodiebögen und bizarre Klanglandschaften 5 von 5 PunktenPhilip Glass, geboren am 31. Januar 1937 in Baltimore, USA, ist der weltweit populärste Komponist im Bereich der Minimal Music. Sein Erfolg gründet sich vor allem auf seine große Musiktheater-Trilogie "Einstein on the Beach" (1976), Satyagraha (1980) und Echnaton (1983). Wie auch für seine Kollegen Steve Reich und Terry Riley wurden asiatische musikalische Prinzipien zur wichtigsten Inspirationsquelle für Glass. In den 90er Jahren wandte sich Glass immer mehr von pulsierenden Texturen und Motivwiederholungen ab und komponierte herkömmliche Konzertliteratur; z.B. das Streichquartett Nr. 5, sein Violinkonzert, die Kammeroper La Belle et la Belle oder die Bühnenmusik The Screens zu Jean Genets Die Wände. So verwunderte es nicht, daß Glass 1993 seine erste Low Symphony veröffentlichte. Wie Brian Eno und David Bowie von der Musik Philipp Glass fasziniert sind, so war Glass schon immer begeistert von den drei Alben Low, Heroes und Lodger. Diese drei Werke nahm David Bowie kurz hintereinander in Zusammenarbeit mit Brian Eno zwischen den Jahren 1976 und 1979 auf. Es waren für die damalige Zeit avantgardistische Klangexperimente, welche den Pop-Bereich sprengten und ihn überschritten. Für die Low Symphony leitete Philipp Glass aus dem Song Subterreneans den ersten Satz, aus Some Are den zweiten und aus Warszawa den dritten Satz ab. Ich habe mich diesen Themen so genähert und sie so behutsam behandelt, als ob ich sie selbst komponiert hätte, verrät Glass. Dabei verwendete ich weder Davids Stimme noch das Saxophon als Soloinstrument, weil mich das eingeengt hätte. Die Musik von Bowie hat meinen Arbeitsstil aber derart beeinflußt, daß einige überraschende Ergebnisse herauskamen. Dieses meditativ-bezaubernde Resultat spielt das Brooklyn Philharmonic Orchestra unter Führung von Dennis Russel Davies in überzeugender Interpretation. Mit glasklaren Harmoniebögen, perkussiven Baßbewegungen, sentimentalen Melodielinien und neuromatischer Beschaulichkeit entwickelt sich die Low Symphony zu einem abwechslungsreichen und überaus farbenprächtigen Ganzen. Mit seiner Heroes Symphony von 1997 möchte Philip Glass (nicht nur) jungen Fans der aktuellen Popmusik den Hörhorizont erweitern.- Diese Sinfonie basiert auf dem 1976 erschienenen Album Heroes von David Bowie, (Produzent: Brian Eno) und ist als Ballettmusik für die amerikanische Choreographin Twyla Tharp konzipiert. Philipp Glass verbindet auch in dieser Sinfonie den Tonfall der beiden bizarren und artifiziellen Sound-Tüftler mit den seriösen Elementen der sogenannten E-Musik auf spannende Weise. So wirkt das Titelstück Heroes mit stimmungsvoller Melancholie, läßt Neukölln den Hörer in tiefste Täler stürzen und fängt V2 Schneider den Gestrauchelten wieder auf. Mit den sechs Stücken der 45 minütigen Symphony ist Philip Glass ein Werk gelungen, welches mit einem glänzend aufgelegten American Composers Orchestra, ebenfalls unter der Leitung von Dennis Russel Davis brilliert und dem berühmten Album Heroes - zwanzig Jahre nach Entstehung - zu einem einzigartigen Revival verhilft. Atmosphärisch 5 von 5 PunktenEine gute Arbeit ist da Zustande gekommen. Die Stücke verbreiten eine Interessante und düstere Atmosphäre. Die Low Symphony wurde im Frühjahr 1992 componiert und basiert auf dem großartigen "Low" Album von David Bowie und Brian Eno aus dem Jahre 1977, durch das Phillip Glass inspiriert wurde. Ein muß für Bowie-Fans und Klassik-Freunde. |
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Duo - Beethoven (Werke für Violoncello und Klavier) von Mstislav Rostropowitsch, Svjatoslav RichterAudio CD von Philips (Universal)Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 4,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 1995 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Eine Kundenrezension:Gut, aber betagt 4 von 5 PunktenZu den Instrumenten, die ein wenig ein Schattendasein außerhalb des Orchesters führen, zählt sicher lich das Violoncello. Völlig zu unrecht, sucht sein vielfältiger, warmer Klang unter den Instrumenten doch vergebens nach seinesgleichen. Bach hat einige herausragende Werke für Cello komponiert, auch Haydn, aber erst Beethoben hat ein zahlreichen Stücken der Kammermusik dem Cello einen entsprechenden Stellenwert zugeeignet, eine Entwicklung, wie sie sich auch in der Chronologie der Werke für Cello un Klavier nachvollziehen läßt. Die beiden Interpreten Svjatoslav Richter und Mstislav Rostropovich gehören zweifelsfrei zu den besten ihres Faches. Die vorliegende Aufnahme nacht da hinsichtlich der Interpretation keine Ausnahme, allerdings hat sie auch schon über dreißig Jahre auf dem Buckel, was man ihr zwangsläufig auch ein wenig anhört. Aber kommt es darauf an? Wichtig ist, was inhaltlich rüberkommt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
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Die Sieben Letzten Worte Uns.Erlösers am Kreuze von Emerson String QuartetAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 9,68 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2004 |
Tracks:
ProduktbeschreibungDie Sieben letzten Worte Aus der Amazon.de-RedaktionFaszinierend ist die Entstehungsgeschichte dieses Werkes. 1785 hatte Haydn den Auftrag erhalten, Musik für den Karfreitagsgottesdienst in der Kirche Santa Cueva in Cadiz über die "Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze" zu schreiben. Man wollte kein Vokalwerk, sondern Instrumentalmusik, die -- wie Haydn sich erinnert -- die folgende Funktion erfüllen sollte: "Nach einem zweckmäßigen Vorspiele bestieg der Bischof die Kanzel, sprach eines der sieben Worte aus, und stellte eine Betrachtung darüber an. So wie sie geendigt war, stieg er von der Kanzel herab, und fiel knieend vor dem Altar nieder. Diese Pause wurde von der Musik ausgefüllt." Haydn komponierte insgesamt sieben instrumentale Musikstücke und gab dabei zu bedenken: "Die Aufgabe, sieben Adagios, wovon jedes gegen zehn Minuten dauern sollte, aufeinander folgen zu lassen, ohne den Zuhörer zu ermüden, war keine von den leichtesten." Doch Haydn gelang es. Und er arrangierte eine Fassung für Streichquartett; zehn Jahre später machte er daraus ein Oratorium. Das Emerson String Quartet klingt wie ein in sich geschlossener Organismus. Grandios wie alle vier in dieser Mediationsmusik in ein und demselben musikalischen Gedanken miteinander verschmelzen können. Faszinierend ihre musikalische Beredsamkeit, ihre Zartheit, die letzte Seelenfasern erzittern lässt, ihre Melodienseligkeit, die dennoch niemals in Kitsch abdriften würde. Manchem fällt bei einer so dargebotenen Musik, die nicht gleich im Pop-Arrangement anbiedernd und kuschelig daherkommt schon der Begriff "Askese" ein, dabei gelingt diesem phänomenalen Ensemble ein Grad der Abstraktion, der Gefühlsverfeinerung, die über allem steht und damit universal, in jedermann Herzens dringt. Man muss sich nur darauf einlassen. Einfach fantastisch! --Teresa Pieschacón Raphael 2 Kundenrezensionen:Consummatum est! 5 von 5 PunktenJoseph Haydn gehört heute leider zu den am meisten unterschätzten Komponisten. Dabei schrieb er einige unvergleichliche Werke vor allem im Bereich der Kammermusik und der Klaviermusik. Um einen Gottesdienst zu untermalen, der sich mit den sieben letzten Worten Jesus am Kreuze auseinander setzte, sollte Haydn eine Instrumentalmusik komponieren, die sich mit jedem einzelnen Wort intensiv beschäftigt. Um dieser Musik weitere Verbreitung zu verschaffen, arrangierte er sie für Streichquartett. Das Emerson String Quartet erläutert im hervorragenden Booklet, dass er dabei überraschend nachlässig war, so dass die vier einige Stellen überarbeiteten. Weiterhin fügten sie zwischen die vierte und die fünfte Sonate eine alternative Introduzione, die Haydn später verwarf. Nach einer programmatischen, getragenen Einleitung folgt die erste Sonate, die sich mit Jesus Ausspruch "Pater, dimitte illis, quia nesciunt, quid faciunt" (Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun) befasst. Umsetzung ist hier immer gleich Auslegung, und Haydn sieht in dieser Sentenz eher etwas Gleichgültiges, Niedergeschlagenes. Von Aufbegehren keine Spur, der Komponist projiziert hier einen Jesus, der apathisch, fast asketisch am Kreuze hängt. "Hodie mecum eris in Paradiso" (Heute wirst Du mit mir im Paradies sein) ist der wohl der versöhnlichste und tröstlichste Teil des Zyklus', wohingegen "Mulier, ecce filius tuus" (Weib, sieh Deinen Sohn) von traurigem Ernst und erbarmungslos wirkt. Ebenso schonungslos erweist sich die vierte Sonate "Deus meus, Deus meus, utquid dereliquisti me?" (Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?), die nach einigen verzweifelten Akkorden in ein wütendes, fast wildes Aufbegehren mündet. Anschließend folgt ein liebliches, wundervolles Intermezzo. Eindrucksvoll ist auch die fünfte Sonate "Sitio" (Mich dürstet), in der Haydn den beißenden Durst Jesus durch das aggressive Stechen der ersten Violine darstellt. "Consummatum est" (Es ist vollbracht) verarbeitet der deutsche Tonsetzer nicht ernüchternd, sondern heilsam und erlösend. Genauso ergeben, fast feierlich wirkt die letzten Sonate "In manus tuas, Domine, commendo spiritum meum" (Ich befehle meinen Geist, Herr, in Deine Hände). Am Ende steht das aufrüttelnde Erdbeben, das Israel nach Jesus Märtyrertod heimsuchte. Die Darbietung des Emerson String Quartets ist ambitioniert und technisch perfekt. Sie lassen sich viel Zeit und nähern sich devot an die hehre Komposition an. Interpretatorisch setzen sie die Partitur ausgezeichnet um, setzen feine Nuancen und nutzen den kompletten Facettenreichtums der verschiedenen Stimmen. Auch aufnahmetechnisch ein Genuss! Fazit: Neben der Einspielung des Amadeus Quartetts die zweite Referenz dieses erlesenen Werkes. Man glaubt, die Leiden Christi fühlen zu können 5 von 5 Punktenso sehr zieht einen die Umsetzung des Emerson String Quartet der "Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze" von Anfang an in den Bann. Bei aller Dramatik bleibt die Darbietung doch stets auf die wesentlichen - oft auch sehr zerbrechlichen - Elemente beschränkt und fordert hierdurch umso mehr dazu auf, sich auf dieses grandiose Werk einzulassen. Auch für diejenigen, welchen geistliche Werke bisher weniger zugänglich waren, lohnt es sich auf jeden Fall diese wunderschöne und ergreifende CD zu kaufen. |
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The Feast of Fools von Philip Pickett, NlcAudio CD von L'Oiseau-l (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 6,11 Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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Dame Janet Baker:Philips&Decca Recordings 1961-79 von Janet BakerAudio CD von Philips (Universal)Preis bei Amazon: EUR 33,99, Angebote ab EUR 24,95 Erscheinungsdatum: Oktober 2003 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
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Carmina Burana Vol.1 von Philip Pickett, NlcAudio CD von L'Oiseau-Lyre (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 5,75 Erscheinungsdatum: November 2007 |
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Best of Brass von Philips Jones Brass EnsembleAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 1,94 Erscheinungsdatum: Oktober 2005 |
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ProduktbeschreibungBEST OF BRASS |
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